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29.07.2020 | Automatisiertes Fahren | Nachricht | Onlineartikel

Supercomputer beschleunigt ADAS-Entwicklung bei Continental

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Continental hat in Frankfurt am Main einen auf dem Nvidia-DGX-KI-System basierenden Hochleistungs-Computercluster aufgebaut. Er soll die Entwicklungszeit im Bereich des autonomen Fahrens beschleunigen.

Continental betreibt seit Anfang 2020 in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main einen eigenen Nvidia-InfiniBand-verbundenen DGX-Supercomputer für künstliche Intelligenz (KI). Dieser stellt den Continental-Entwicklern weltweit Rechenleistung und Speicherplatz zur Verfügung und soll so Fahrerassistenzsysteme verbessern und die Entwicklungszeit für autonome Systeme beschleunigen.

Der Supercomputer gehört zu den Top-500-Supercomputern der Welt und besteht aus mehr als 50 Nvidia-DGX-Systemen, die mit dem Nvidia-Mellanox-InfiniBand-Netzwerk verbunden sind. Das künstliche, neuronale Netz ermöglicht Deep Learning, der Hochleistungscomputer soll die Zeit für das vollständige Training eines neuronalen Netzes von Wochen auf Stunden verkürzen können.

Supercomputer ersetzt Versuchsfahrten

Mit Simulationen kann der Computer Daten jetzt synthetisch erzeugen und so die Flotte von Versuchsfahrzeugen bei Continental, die sonst täglich rund 15.000 Testkilometer abspulen, komplett ersetzen. Die virtuellen Fahrzeuge können diese Testkilometer in nur wenigen Stunden zurücklegen. Zudem erlaubt die synthetische Generierung von Daten auch die Verarbeitung und Reaktion von Systemen auf sich verändernde und unvorhersehbare Situationen. 

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