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08.10.2018 | Car-to-X | Nachricht | Onlineartikel

Volkswagen und Siemens testen WLANp im Straßenverkehr

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

In Wolfsburg testen Volkswagen und Siemens Verkehrssignalanlagen, die Ampelphasen mittels WLANp aussenden. Die Car-to-X-Funktionen sollen den Verkehrsfluss verbessern und die Sicherheit erhöhen.​​​​​​​

Auf einer Hauptverkehrsstraße in Wolfsburg errichten in einem Gemeinschaftsprojekt die Stadt, Volkswagen und Siemens zehn neuartige Verkehrssignalanlagen. Sie sollen im lokalen Umfeld die Ampelphasen über WLANp (ITS-G5) aussenden und so den Verkehrsfluss verbessern. Entsprechende Car-to-x-Fahrzeuge können mit diesen Informationen "grüne Wellen" nutzen und vermeiden so unnötiges Abbremsen und Gasgeben.

Das Projekt möchte zudem auch die Sicherheit im Stadtverkehr erhöhen. Zwei Wolfsburger Straßenkreuzungen werden dafür mit moderner Sensorik ausgestattet, um Fußgänger und Radfahrer zu erfassen. Diese Daten werden ebenfalls in die Fahrzeuge mit Car-to-x-Funktionen übertragen. Die kooperativen Sicherheitsfunktionen in Fahrzeugen sollen Fußgänger und Radfahrer besser schützen. "Kreuzungen, die mit Radarmess-Sensorik ausgestattet sind, besitzen die Möglichkeit, die Detektionsgenauigkeit von Fußgängern und Radfahrern deutlich zu erhöhen. Insbesondere an komplexen Kreuzungen und Unfallschwerpunkten werden Informationen bereitgestellt, die die Fahrzeuge selbst nicht erfassen können", sagt Manfred Fuhg, Leiter Siemens Mobility Deutschland.

Volkswagen hatte bereits angekündigt, ab 2019 alle Fahrzeuge mit dem Car-to-x-Funkstandard WLANp auszurüsten. Mit dem Pilotprojekt in Wolfsburg wird die lokale Vernetzung nun im realen Straßenverkehr erprobt. 

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