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Über dieses Buch

​Kaum eine andere Kriminalitätsart hat in den vergangenen Jahren einen derartig hohen Anstieg an Delikten und dementsprechende mediale Aufmerksamkeit erfahren wie die Cyber-Kriminalität, auch bekannt unter dem Begriff "Cybercrime". Ziel dieses Buches ist es, das Thema in all seinen Facetten darzustellen und nicht nur über die bekannten technischen und juristischen Beschreibungen. Dabei werden besonders auch die Verhaltensaspekte der Täter und Opfer aus kriminalsoziologischer und kriminalpsychologischer Sicht, der Modus Operandi, also der typische Tathergang, sowie die Ansätze einer Präventionsarbeit beschrieben. Der Fokus liegt auf der Entwicklung in Österreich, doch die Ergebnisse werden immer im Kontext des aktuellen internationalen Status reflektiert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Kaum eine andere Kriminalitätsart hat in den vergangenen Jahren einen derartig hohen Zuwachs und Medienwirksamkeit erfahren wie die Cyber-Kriminalität, auch bekannt unter dem Begriff „Cybercrime“. Ziel dieses Buches ist es, das Thema Cybercrime mit all seinen Facetten darzustellen, die über die bekannten technischen und juristischen Beschreibungen hinausgehen. Dabei werden Verhaltensaspekte der Täter und Opfer von kriminalsoziologischer und kriminalpsychologischer Sicht aus, der Modus Operandi, also der typische Tathergang, sowie die Ansätze einer Präventionsarbeit beschrieben. Dabei sollen auch jene Leser angesprochen werden, die sich bislang wenig mit der Materie beschäftigt haben. Englische Fachbegriffe werden erklärt und erleichtern so den Einstieg in diese Thematik. Der Fokus liegt auf den Entwicklungen in Österreich, aber immer wird ein Blick auf die  internationale Entwicklung gelegt. Das Buch ist das Ergebnis von drei Forschungsprojekten, die es sich zum Ziel gemacht haben, evidenzbasierte Daten rund um das Thema Cybercrime innerhalb der letzten zehn Jahre zu erheben und wissenschaftlich zu analysieren.
Edith Huber

2. Von der Online-Kriminalität zu Cybercrime – eine historische Entwicklung

Zusammenfassung
Die Kriminalität im Cyber-rRaum bzw. die technischen Angriffe und Manipulationen aus dem Cyber-rRaum auf Wirtschaft, Politik und auch Privatpersonen sind ein weltweites Problem, dennoch müssen gewisse Entwicklungen und Fragestellungen national betrachtet werden. Die juristischen und kulturellen Rahmenbedingungen jedes Landes sind unterschiedlich. Daher müssen die Delikte und damit auch die Klassifizierung zumindest in Bezug auf Cybercrime immer innerhalb dieses kontextualen Rahmens erfolgen. Das gilt auch für die Digitalisierung und den digitalen Wandel. Nachfolgend wird besonders auf die Entwicklung in Österreich Bezug genommen, was aber nicht heißt, dass die Aussagen dieses Buches nur für Österreich zutreffend sind. Im Gegenteil: bewusst wird immer wieder auf die internationale Perspektive verwiesen und Fragestellungen sowie Entwicklungen werden länderübergreifend reflektiert.
Edith Huber

3. Cybercrime

Zusammenfassung
Je intensiver man sich mit dem Thema Kriminalität beschäftigt, umso mehr wird offenbar, wie vielfältig die Bemühungen sind, zu einer allgemein verbindlichen Definition zu kommen. Dieses Kapitel bietet einen Überblick über die gängigen Klassifikationen, Phänomenologien und Beschreibungen, bzw. Definitionen bezüglich des Cybercrime.
Edith Huber

4. Relevante Akteure im Umfeld der Cyber-Kriminalität

Zusammenfassung
Das vorangegangene Kapitel beschäftigte sich auf der allgemeinen definitorischen Ebene mit Cybercrime. Im nachfolgenden Kapitel soll sich mit den Akteuren der der Cyber-Welt auseinandergesetzt werden. Fragen, wie ‚Wer sind die Täter?‘, ‚Wer sind die Opfer?‘ ‚Von welchen Akteuren kann man im Umfeld von Cybercrime sprechen?‘ Oder ‚Welche Rolle spielen Government und Regulatoren?‘ stehen bei dieser Betrachtung im Vordergrund. Verfolgt man die Medienberichterstattung, so wird man mit den Worten Hacker, Black-Had, White-Had, Cyber-Terroristen auf der einen Seite und mit Strafverfolgungsbehörden, Interpol, CERTs auf der anderen Seite konfrontiert. Schnell merkt man, dass es um eine Multistakeholder-Landschaft geht, die die verschiedensten Akteure vereint.
Edith Huber

5. Aspekte der Kriminologie

Zusammenfassung
Erklärtes Ziel des Buches ist es, einen Einblick in die Methoden und Theorien des Cybercrime sowie deren Täterprofile aus Sicht der Kriminologie zu geben. Dazu muss man sich mit grundlegenden Aspekten der Kriminalpsychologie und -soziologie auseinandersetzen. Dieses Kapitel gibt einen ersten Überblick über die aktuell relevanten Konzepte und Theorien und kommentiert diese.
Edith Huber

6. Malware

Zusammenfassung
Futurezone, am 16.04.2016: „Neue Malware stiehlt Millionen von Bankkonten – GozNym ist eine Kombination aus zwei bekannten Malwares und hat Konten in den USA und Kanada im Visier. Innerhalb weniger Tage wurden Millionen gestohlen. […] GozNym zielt nicht auf die Banken direkt, sondern auf die Konten der Kunden ab. Ist ein Computer durch einen Klick auf ein modifiziertes Attachment oder einen Link infiziert, nistet sich GozNym im Rechner ein und wartet, bis der Nutzer auf sein Bankkonto zugreift. Anschließend werden unbemerkt etwa Tastatureingaben mitgeloggt, um Nutzernamen und Passwörter zu stehlen.“ (Futurezone 2016)
Edith Huber

7. Identitätsdiebstahl

Zusammenfassung
Aktuell gehören Diebstähle der virtuellen Identität zu den häufigsten Cybercrime-Delikten. Der Diebstahl von Identitäten ist allerdings keine neue Form des Verbrechens, allerdings bekommt er im digitalen Zeitalter eine neue Dimension. Das nun Kapitel Datendiebstahl beschreibt die unterschiedlichen Varianten von Identitätsdiebstahl. Es wird dabei auf die Methoden und Formen, das Profiling der Opfer und Täter sowie sein Businessmodell und auf eine mögliche Prävention eingegangen.
Edith Huber

8. Cyberstalking

Zusammenfassung
Im Kapitel zum Thema Cyberstalking werden die unterschiedlichsten Betrachtungsmomente des Cyberstalkings analysiert. Neben einer Definition, Methoden und Formen, Profiling, Vorgehensmodell und Prävention wird in diesem Kapitel auch auf die Überschneidungen und Unterscheidungen zwischen Cyberbullying und Cyberstalking eingegangen.
Edith Huber

9. Kinderpornografie im Internet

Zusammenfassung
Schon sehr früh gab es pornografische Darstellungen von Personen. Die Internettechnologie hat jetzt in diesem Fall nicht nur neue Möglichkeiten für die Anbahnung, Verbreitung und den Vertrieb geschaffen, die Internettechnologie hat die Tür zu einem weltweiten Geschäft aufgestoßen. Der Konsum illegaler Pornografie (= Pornografie, die im Zusammenhang mit einem Verbrechen ausgeübt wird), insbesondere der Kinderpornografie, ist weit verbreitet und die Zahl der strafrechtlichen Verurteilungen steigt stetig an. Aber was sind die Besonderheiten dieser Deliktsart und wer sind die Täter und die Opfer? Das Kapitel beschreibt die Varianten von Kinderpornografie im Internet, dabei wird auf Methoden und Formen, Profiling, Businessmodell und Prävention näher eingegangen.
Edith Huber

10. Cybercrime in Österreich 2006–2016 – Am Fallbeispiel der Stadt Wien

Zusammenfassung
Im Rahmen eines Forschungsprojektes wurden 2017 die Hellfeldzahlen aus den Bereich Cybercrime von 2006 bis 2016 wissenschaftlich analysiert. In folgendem Kapitel werden die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammengefasst. Die gesamten Forschungsergebnisse sind unter Huber und Pospisil (2017); Huber et al. (2019) publiziert (Huber und Pospisil 2017; Huber et al. 2019).
Edith Huber
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