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Über dieses Buch

Sieben von zehn Startups scheitern. Die Gründe sind bekannt. Aber warum wird das Scheitern nicht mit der notwendigen Gründlichkeit durchgeführt? Dieses Buch verfolgt einen neuen Ansatz zum Thema „Unternehmensgründungen“. Aufgebaut als „Anleitung zum Fehlschlag“ werden zehn typische Themenkomplexe dargestellt und mit Beispielen aus der Praxis angereichert, in denen Gründer Fehler machen, die sich später als fatal für junge Unternehmen herausstellen. Wer auf der Suche ist nach einem Ratgeber, um sein Unternehmen erfolgreich "an die Wand zu fahren", bekommt mit diesem Buch das notwendige Rüstzeug - und lernt, was wirklich wichtig ist.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einführung: Eine Anleitung für das Scheitern

Zusammenfassung
Es mag sein, dass im ersten Moment eine gewisse Irritation besteht: Warum braucht es eine Anleitung für das Scheitern als Start-up? Sollte nicht vielmehr das Ziel sein, als neues Unternehmen Erfolg zu haben? Das ist sicherlich im ersten Moment die naheliegende Fragestellung. Die Realität sieht jedoch anders aus: Gründer machen Fehler und diese Fehler sind allgemein bekannt. Dennoch wiederholen sich diese Fehler. Der Ansatz dieses Buches ist deshalb ein anderer: Es geht darum, dass Gründer diejenigen Fehler, die sie sowieso machen, möglichst schnell machen.
Carsten Lexa

Chapter 2. Ich bin kein Unternehmer

Zusammenfassung
Ich könnte mit vielen Fehlern beginnen, die gleich zu Anfang einem Start-up Probleme bereiten – beispielsweise Probleme im Team, Probleme mit dem Produkt oder Probleme mit Investoren Jedoch wenn es um den Beginn geht, also gewissermaßen um die „Mutter des Scheiterns“, dann muss man viel früher ansetzen – am besten noch vor der Gründung eines Start-ups, an dem Punkt, an dem der oder die Gründer beschließen, sich überhaupt mit der Gründung eines Start-ups zu befassen. Denn an diesem Punkt geht es meistens noch nicht um die Faktoren, die ein Unternehmen und sein Bestehen am Markt ausmachen. Vielmehr geht es um den oder die Gründer selbst.
Carsten Lexa

Chapter 3. Kaufmännische und fachliche Kenntnisse – Wer braucht schon Wissen, wenn er ein Start-up haben kann

Zusammenfassung
Im Kap. 2 wurden die Eigenschaften aufgeführt, bei deren Fehlen ein Scheitern als Gründer schon deshalb wahrscheinlich ist, weil es an persönlichem Fundament fehlt. Nun ist es aber so, dass viele Menschen aufgrund ihrer Eigenschaften und persönlichen Veranlagungen grundsätzlich geeignet wären, ein Start-up zu gründen und zu führen. Jedoch reicht es meiner Erfahrung nach nicht aus, nur die persönlichen Voraussetzungen mitzubringen. Besteht eine grundsätzliche Eignung zum Unternehmer, kann das Fehlen grundlegender fachlicher, insbesondere kaufmännischer Kenntnisse sehr schnell alle Bemühungen hin zu einem erfolgreichen Unternehmen zunichte machen. Deshalb geht es in diesem Kapitel um Kenntnisse und deren Fehlen.
Carsten Lexa

Chapter 4. Die Idee – Warum sie alles und das Business nichts ist

Zusammenfassung
Am Anfang steht die Idee – und wer seine Idee sorgfältig genug wählt, kann schneller scheitern. Mangelhafte Kenntnisse, Fähigkeiten und die falschen Charaktereigenschaften sind schon mal eine gute Grundlage, wenn man eine Gründung von Anfang an in erfolglose Bahnen lenken will. Die Idee und der korrekte Umgang mit dieser Idee entscheiden jedoch letztendlich darüber, ob das Scheitern schnell gehen kann oder sich der Prozess unnötig in die Länge zieht.
Carsten Lexa

Chapter 5. Das Produkt – Wenn Märkte und Kunden keine Ahnung haben

Zusammenfassung
Jedes Jahr erblicken tausende von Produkten das Licht der Welt. Die meisten jedoch kommen entweder gar nicht in den Verkauf bzw. verschwinden nach kurzer Zeit wieder vom Markt. Die Gründe dafür sind meiner Ansicht nach einfach erklärt: Es wird kein Problem gelöst, es gibt keinen Markt oder das Timing ist schlecht.
Carsten Lexa

Chapter 6. Kundenbedürfnisse – Wenn der Kunde es nicht versteht, ist er selbst schuld

Zusammenfassung
Eng verwandt mit dem Scheitern, weil es keinen Markt und keine Kunden für das Produkt gibt, ist das Scheitern, weil das Produkt nicht auf die Kundenbedürfnisse eingeht.
Carsten Lexa

Chapter 7. Verkaufen – Marketing und Vertrieb braucht kein Mensch

Zusammenfassung
Wer bis hierher gekommen ist, der hat schon unzählige Möglichkeiten gefunden, eine ordentliche Basis für ein Scheitern seines Start-ups zu legen. Allerdings waren diese Möglichkeiten eher in Fähigkeiten, Wissen, Ideen, Märkten und Kundenbedürfnissen zu finden, also in den gedanklichen Überlegungen, die als Basis für das Start-up und sein Produkt in der harten Wirtschaftswelt dienen. Die fünf bisherigen Möglichkeiten zu scheitern setzen nämlich gar kein gegründetes Unternehmen oder ein aktuelles Produkt voraus. In diesem Kapitel geht es nun darum, dass schon ein Produkt oder eine Dienstleistung vorhanden ist. Diese muss nun an den oder die Kunden gebracht, also verkauft werden. Ein Scheitern ist an diesem Punkt jedoch ziemlich einfach herbeizuführen.
Carsten Lexa

Chapter 8. Das Team – Mit Zwischenmenschlichem keine Zeit verschwenden

Zusammenfassung
Fragt man sowohl Gründer, deren Start-ups gescheitert sind, als auch Investoren und Gründerberater, was einer der wichtigsten Gründe für das Scheitern von jungen Unternehmen ist, dann wird immer wieder ein Grund besonders hervorgehoben: Probleme innerhalb des Teams. Damit wir verstehen, was es mit diesem Grund auf sich hat und warum er so häufig genannt wird in Bezug auf das Scheitern, müssen wir uns diesen Grund genauer ansehen.
Carsten Lexa

Chapter 9. Führung – Endlich Autorität leben

Zusammenfassung
Es heißt ja immer, dass der Fisch vom Kopf her stinkt. Diesen Satz kann man gut auf ein Start-up übertragen. Start-ups scheitern aus den verschiedensten Gründen, aber viele Ursachen liegen darin begründet, wie Führung ausgeübt wird.
Carsten Lexa

Chapter 10. Investoren – Geld allein ist alles

Zusammenfassung
Der erste Investor legt Geld auf den Tisch und ist nun am Start-up beteiligt. Was für eine Validierung der eigenen Geschäftsidee! Plötzlich sind die Geldsorgen weg, es kann investiert und expandiert werden – es gibt keine Grenzen mehr. Holen sich Gründer jedoch einen Investor an Board, dann entsteht eine neue Dynamik im Start-up. Und aus dieser ergeben sich viele Möglichkeiten zum Scheitern.
Carsten Lexa

Chapter 11. Selbstpflege – Alle Kraft dem Start-up

Zusammenfassung
Im ersten Moment kann es seltsam erscheinen, dass sich aus dem Thema Selbstpflege Möglichkeiten für das Scheitern eines Start-ups ergeben können. Denn das Kümmern um sich selbst haben Gründer normalerweise nicht auf dem Schirm – sie fokussieren sich auf die Entwicklung des Business oder des Produkts, geben sich mit den neuen aufregenden Situationen wie Besprechungen mit potenziellen Mitarbeitern oder Investoren ab und schlafen dabei wenig. Tatsächlich jedoch hilft die Vernachlässigung der eigenen seelischen und körperlichen Bedürfnisse beim Scheitern, insbesondere wenn die mitunter erkennbaren Warnsignale, die auf Probleme hinweisen, ignoriert werden. Welche das sind und warum Ignoranz dem Scheitern förderlich ist, davon handelt dieses Kapitel.
Carsten Lexa

Chapter 12. Ein paar Worte zum Schluss

Zusammenfassung
Wie man in diesem Buch sehen konnte, gibt es nahezu unendlich viele Möglichkeiten, mit einem Start-up zu scheitern. Man muss letztendlich nur wissen, welche Optionen einem Gründer auf welchen Themenfeldern zur Verfügung stehen. Mir bleibt deshalb am Ende nur noch eines: Strategische Hilfestellung zu geben, damit mit dem Herbeiführen des Scheiterns nicht zu viel Zeit vergeudet wird. Denn: Wer schneller scheitert, kann öfters scheitern!
Carsten Lexa
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