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2022 | OriginalPaper | Buchkapitel

6. Gold-Fluch in Peru und Kolumbien?

verfasst von : Dr. Dorothea Hamilton

Erschienen in: Andengold

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Wie im vorhergehenden Kapitel erläutert, eignet sich Gold in besonderer Weise zu Untersuchung des Einflusses von Ressourcen auf Entwicklung und Konflikt, da es in besonderem Maße bei unterschiedlicher Abbauweise Konfliktmuster bedingt und Entwicklungsparadigmen symbolisiert. Anders als andere Ressourcen lassen sich anhand des bis heute hohen zugeschriebenen Wertes die angenommenen Zusammenhänge exemplarisch nachvollziehen. „dicen que el oro es maldito“
Fußnoten
1
“man sagt, das Gold sei verflucht”
 
2
Zum Zeitpunkt der Verfassung des Textes stand noch nicht fest, welcher der dauerhafte Folgepräsident sein würde und welche wirtschaftspolitische Ausrichtung dieser hätte.
 
3
Die Daten beziehen sich auf die Fördermenge der größten Goldminen und den errechneten Anteil informeller Förderung. Dabei ist zu bemerken, dass die Daten erhebliche Inkohärenzen aufweisen. Die Summe der Fördermenge stimmt nicht mit der absoluten geförderten Goldmenge/Jahr auf nationalem Niveau überein. Dies ist durch diverse Verschneidungen zwischen formellem und informellen Bergbau zu erklären sowie Exporten von Gold in Nachbarländer (Torres 2007, GIaTOC 2015).
 
Metadaten
Titel
Gold-Fluch in Peru und Kolumbien?
verfasst von
Dr. Dorothea Hamilton
Copyright-Jahr
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-38065-6_6