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2022 | Buch

Handlungsorientierte Führung

Motive und Ziele erfolgreich managen

verfasst von: Christian Innerhofer, Paul Innerhofer

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Über dieses Buch

In Zeiten von Digitalisierung, Homeoffice und Generationenwandel setzen Unternehmen auf den Mitarbeiter, der sich weitgehend selbst steuert. Übersehen wird dabei nur, dass sich nicht jeder Mitarbeiter erfolgreich selbst steuert, nur weil er viel Freiraum bekommt. Denn in jedem Job müssen Aufgaben und Ziele erreicht werden, unabhängig davon, ob sich einer findet, der das gerne selbstbestimmt und motiviert macht.

Was genau wird vom Mitarbeiter erwartet, der unternehmerische Verantwortung übernehmen soll? Welche Instrumente zur Selbststeuerung soll er einsetzen? Aber vor allem: Wie kann er darin unterstützt werden? Wie greift die Führungskraft in die Selbststeuerung ein, wenn diese an ihre Grenzen stößt? Welche Möglichkeiten bieten sich ihr insbesondere über die Motivation Einfluss zu nehmen anstelle von Mikromanagement?

Es braucht dazu mehr als ein neues Mindset der Führung. Mit diesem Buch möchten wir Führungskräften wie auch selbstgesteuerten Mitarbeitern die grundlegenden psychologischen Mechanismen ebenso wie ganz praktische Instrumente näherbringen, die Menschen erfolgreich handeln und kollaborieren lassen.

Der Inhalt

Führung in komplexeren ArbeitsverhältnissenSieben Prinzipien einer handlungsorientierten FührungSelbststeuerung als zentrale Kompetenz von MitarbeiternFührung von selbstgesteuerten Mitarbeitern und TeamsDiagnostik der Motivation und Führen mit MotivenManaging Motives & Objectives

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Handlungsorientierte Führung (Managing Motives & Objectives)

Frontmatter
1. Auf der Suche nach einer neuen Führung
Zusammenfassung
Es gilt heute fast schon als ausgemacht, dass die hierarchisch-autoritäre Führung ausgedient hat. Propagiert wird das Team, das sich selbst steuert und in dem jeder je nach Situation Führung übernehmen kann und soll. Für den Mitarbeiter bringt dies eine neue Freiheit, aber zugleich auch eine große Herausforderung mit sich: Es sagt ihm niemand mehr, was er wie zu tun hat. Damit ist er selbstverantwortlich für sein Handeln, ebenso wie für die Ergebnisse, die er damit erzielt. Er darf und soll zum Unternehmer werden. Was genau wird von ihm in dieser neuen Rolle erwartet? Wie kann er darin ausgebildet, gefördert und unterstützt werden? Aber auch: Wie greift die Führungskraft in seine Selbststeuerung ein, wenn diese einmal an ihre Grenzen stößt? In diesem Kapitel wird bereits das gesamte Führungskonzept umrissen und eine neue Führung anhand von sieben Prinzipien skizziert.
Christian Innerhofer, Paul Innerhofer

Ziele managen (Managing Objectives)

Frontmatter
2. Führung und Steuerung
Zusammenfassung
Führung wird auch heute meist noch als soziale Einflussnahme verstanden, um Personen dazu zu bringen, bestimmte Aufgaben wahrzunehmen und Ziele zu erreichen. Warum aber ist das überhaupt notwendig? Was genau ist die Leistung von Führung? Um diese Fragen zu beantworten, wollen wir zunächst anhand eines ganz einfachen Arbeitsverhältnisses, nämlich dem des Handwerks, reflektieren, unter welchen Bedingungen hierarchische Führung funktioniert, aber auch warum sie in der heutigen Arbeitswelt so oft an Grenzen stößt. Anschließend werden wir aufzeigen, warum Arbeitsprozesse eine professionelle Steuerung benötigen, diese aber in weiten Teilen besser beim Handelnden selbst als bei der Führungskraft aufgehoben ist.
Christian Innerhofer, Paul Innerhofer
3. Führung zur Selbststeuerung
Zusammenfassung
In einem Führungskonzept, in dem die Selbststeuerung des Mitarbeiters im Zentrum steht, ergibt sich für die Führungskraft die Frage: Welche Rolle soll sie in der post-hierarchischen Arbeitswelt noch spielen? Drei Aufgaben kommen auf sie zu: Sie ist dafür verantwortlich, dass der Mitarbeiter in der Selbststeuerung ausgebildet wird. Sie muss Selbststeuerung einfordern und den Mitarbeiter dafür motivieren. Sie muss verfügbar sein und eingreifen, wenn der Mitarbeiter einmal mit der Selbststeuerung überfordert ist. In diesem Kapitel wird unter dem Begriff „virtuelle Führung“ beschrieben, wie Führungskräfte situativ in die Selbststeuerung ihrer Mitarbeiter eingreifen bzw. diese unterstützen können.
Christian Innerhofer, Paul Innerhofer

Teil III

Frontmatter
4. Grundlagen der Motivation
Zusammenfassung
In einer Arbeitswelt, die stark auf die Selbststeuerung und Selbstverantwortung setzt und damit auf Zwänge so weit wie möglich verzichtet, kommt der Motivation eine besondere Bedeutung zu. Der Mitarbeiter, der nicht mehr angewiesen wird, etwas Bestimmtes zu tun, muss dies aus eigenem Antrieb tun wollen. Wie kommt es zu dieser Motivation? Was von ihr ist angeboren, erlernt und was situativ bedingt? Und welche psychologischen Prozesse laufen ab, wenn ein Mensch eine Situation als Chance oder Gefahr bewertet, Gefühle entstehen und in Folge der Antrieb, die Chance zu nutzen oder der Gefahr zu entgehen. Vor allem aber: In welchem Zusammenhang stehen diese emotionalen Bewertungen mit rationalen Überlegungen, die uns einen Job ergreifen, diverse Alltagstätigkeit ausüben, aber auch Ziele verfolgen und Ergebnisse erreichen lässt.
Christian Innerhofer, Paul Innerhofer
5. Möglichkeiten der Motivierung
Zusammenfassung
Auf Basis des Verständnisses um die Motivation, die in Kap. 4 erarbeitet wurde, werden nun Möglichkeiten erörtert, in die Motivation einzugreifen und Handeln zu beeinflussen. Das Kapitel gliedert sich in drei Teile: Zunächst betrachten wir, welche Probleme im Zusammenhang mit der Motivation auftreten, die der Handelnde selbst oder eine Führungskraft beheben möchte. Im zweiten Abschnitt werden die vier Möglichkeiten dargestellt, Motivation für eine Handlung aufzubauen bzw. bei unerwünschtem Verhalten diese zu reduzieren. Im abschließenden Teil geht es darum Motivation zu diagnostizieren, um Verhalten vorhersagen zu können bzw. Informationen zu gewinnen, wie am besten in die Motivation eingegriffen werden könnte.
Christian Innerhofer, Paul Innerhofer
6. Methoden der Motivierung
Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die Erkenntnisse rund um die Motivation zu 16 praktisch einsetzbaren Motivierungsmethoden verdichtet. Für die Anwendung der Methoden ist das bisher erarbeitete Verständnis hilfreich, aber keine Voraussetzung. Die Methoden sind bewusst so formuliert, dass sie auch losgelöst vom Buch gelesen und eingesetzt werden können. Bei der Auswahl haben wir uns von praktischen Problemen mit der Motivation leiten lassen, denen wir in Unternehmen begegnet sind. Diese 16 Instrumente füllen den Werkzeugkasten der Führungskraft, die es mit Motivationsproblemen zu tun hat. Die Methoden verstehen sich als Blaupause, die dazu inspirieren sollen, sie zu individualisieren und weiterzuentwickeln. Voraussetzung für die Anwendung ist jeweils eine Motivationsdiagnostik, die sowohl situative Bedingungen als persönliche Dispositionen der betroffenen Mitarbeiter berücksichtigt. Alle Methoden können und sollen auch gerne zur Selbstmotivierung angewendet werden.
Christian Innerhofer, Paul Innerhofer

Zusammenfassung und Ausblick

Frontmatter
7. Zusammenfassung und Ausblick
Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst und ein Ausblick gegeben, wie die Autoren selbst, insbesondere aber auch die Leser, die Auseinandersetzung fortführen und praktisch wirksam machen können.
Christian Innerhofer, Paul Innerhofer

Vertiefungen

Frontmatter
8. Theorie und Praxis der Selbststeuerung
Zusammenfassung
Ein Großteil unserer Steuerung passiert automatisch, weitgehend fehlerlos und bedarf auch keiner Optimierung. Jeder Mensch ist grundsätzlich fähig, sich selbst zu steuern. Wollen Menschen aber über ein normales Maß hinaus ihre Leistungsfähigkeit steigern, bedarf es professioneller Instrumente, um die Selbststeuerung zu optimieren. In diesem Kapitel wollen wir zu allen fünf Phasen der Steuerung (Zielsetzung, Wegplanung, Überprüfung, Korrektur, Ergebnisbewertung) vertieftes Wissen vermitteln sowie ein praktisches Vorgehen, um die Steuerung zu optimieren. Dieses Wissen ist sowohl für Menschen hilfreich, die ihre eigene Selbststeuerung optimieren möchten, als auch für Führungskräfte, die die Selbststeuerung ihrer Mitarbeiter entwickeln bzw. in sie eingreifen möchten.
Christian Innerhofer, Paul Innerhofer
9. Lerngeschichte der Motivation
Zusammenfassung
Im Kap. 4 haben wir die Grundlagen der Motivation kennengelernt und damit ein allgemeines Verständnis rund um die Motivation erreicht. Die wichtigste Erkenntnis war, dass Motive in Situationen wurzeln, die anhand von individuellen Dispositionen bewertet werden. Im folgenden Kapitel wollen wir die Ursprünge der Motivation näher beleuchten, ebenso wie die individuelle Lerngeschichte von Menschen. Dabei werden wir noch tiefer in die beiden zentralen Begriffe der Disposition und Situation eindringen.
Christian Innerhofer, Paul Innerhofer
Metadaten
Titel
Handlungsorientierte Führung
verfasst von
Christian Innerhofer
Paul Innerhofer
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-66083-6
Print ISBN
978-3-662-66082-9
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-66083-6

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