Skip to main content
main-content

20.09.2018 | Immobilienfinanzierung | Infografik | Onlineartikel

Banken unterstützen ältere Immobilienbesitzer zu wenig

Autor:
Angelika Breinich-Schilly

60 Prozent der Eigenheimbesitzer über 55 Jahre wünscht sich mehr Unterstützung durch die Bank in Bezug auf die eigene Immobilie. Wie eine aktuelle Studie herausfand, haben die Älteren vielfältige Fragen, mit denen sie zuerst zu ihrer Hausbank gehen.​​​​​​​

Laut einer aktuellen Befragung der Deutschen Leibrenten Grundbesitz geht es vielen über 55-Jährigen bei Fragen rund um die eigene Immobilie meist um Anschlussdarlehen nach einer Finanzierung oder Modernisierungskredite. Aber auch Hilfe beim Verkauf oder der Verrentung des Eigenheims sind Themen der älteren Eigenheimbesitzer. Banken und Sparkassen kommen diesen Bedürfnissen der Generation 55 Plus nach Ansicht der mehr als 750 befragten Immobilieneigentümer bisher kaum nach. Dabei sind die Institute für die meisten dieser Generation bei Themen rund um die Immobilie der bevorzugte Ansprechpartner.

"Diese oft seit Jahrzehnten treuen Kunden benötigen fachliche und meist auch finanzielle Begleitung, wenn es darum geht, entweder den Verkauf inklusive Umzug zu organisieren oder die Zukunft in der eigenen Immobilie bis zum Lebensabend zu sichern", sagt Thorsten Zucht, Vorstand der Deutsche Leibrenten Grundbesitz. "Banken können hier helfen, sie haben die Expertise und werden von den Kunden als seriöser Ratgeber geschätzt."

Ältere haben viele Themen

Nicht immer muss es dabei um die klassische Kreditvergabe gehen. So finden 13 Prozent der Befragten das Thema Immobilien-Verrentung "äußerst interessant" und 27 Prozent zumindest "sehr interessant". Für knapp 30 Prozent käme es dagegen nicht in Frage. 55 Prozent der Befragten würden sich zuerst an ihre Bank oder Sparkasse wenden, um sich über ein solches Modell zu informieren oder ein konkretes Angebot zu erhalten.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Das könnte Sie auch interessieren

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Blockchain-Effekte im Banking und im Wealth Management

Es steht fest, dass Blockchain-Technologie die Welt verändern wird. Weit weniger klar ist, wie genau dies passiert. Ein englischsprachiges Whitepaper des Fintech-Unternehmens Avaloq untersucht, welche Einsatzszenarien es im Banking und in der Vermögensverwaltung geben könnte – „Blockchain: Plausibility within Banking and Wealth Management“. Einige dieser plausiblen Einsatzszenarien haben sogar das Potenzial für eine massive Disruption. Ein bereits existierendes Beispiel liefert der Initial Coin Offering-Markt: ICO statt IPO.
Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise