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09.10.2019 | Immobilienmanagement | Infografik | Onlineartikel

Investitionen in Logistikimmobilien sinken

Autor:
Christoph Berger

Die Investitionen in Logistikimmobilien werden laut einer Umfrage in den kommenden fünf Jahren sinken. Für den Rückgang gibt es unterschiedliche Gründe. Doch gewisse Lagen bleiben auch weiterhin gefragt.

Laut einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), für die 100 Logistikdienstleister und 100 Unternehmen aus Handel und Konsumgüterindustrie befragt wurden, planen sowohl die Logistikunternehmen als auch die Händler und Konsumgüterhersteller ihre Investitionen in Logistikimmobilien zurückzufahren. Für beide Branchen wird in den kommenden fünf Jahren ein Investitionsrückgang von 15 Prozentpunkten in Neubau-, Modernisierungs- und Anmietungsprojekte prognostiziert. Als Hauptursachen für den Rückgang werden dabei von 79 Prozent der befragten Logistikunternehmen Fahrverbote und Umweltauflagen genannt; 74 nennen die Bau- und Finanzierungskosten, 72 Prozent das geringe Arbeitskräfteangebot als Hauptursachen für die geringeren Investitionen. Die Handels- und Konsumgüterunternehmen nennen lange Planungs- und Genehmigungsprozesse (70 %), hohe Grund- und Gewerbesteuern (68 %) sowie ebenfalls das geringe Arbeitskräfteangebot (64 %) als die wesentlichen Hürden.

Doch trotz des allgemeinen Rückgangs gibt es auch weiterhin gefragte Lagen. Dazu zählen metropolnahe Lagen für Verteilerzentren der Handel- und Konsumgüterunternehmen sowie Top-A-Lagen in Zentrumsnähe für Logistiker. Für Stückgutdienstleister seien Lagerimmobilien im Innenstadtbereich attraktiv, so ein weiteres Umfrageergebnis.
Ebenso würden Standorte im Osten Deutschlands an Attraktivität gewinnen. Westdeutschland bleibe zwar insgesamt die stärkste Region, dort werde das Engagement aber zurückgefahren, haben die Berater herausgefunden.

Kommt es zu Investitionen in Logistikimmobilien, so ist ein wesentlicher Treiber dafür die Vergrößerung der Flächen sowie die Senkung der Energiekosten – verursacht durch die zunehmende Automatisierung und den Einsatz von Elektrofahrzeugen.

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