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19.04.2013 | Kommunikation | Im Fokus | Onlineartikel

Situationsadäquatheit als Erfolgsfaktor in Mobile Marketing

Autor:
Tabea Stock

Mobile Advertising wächst immer stärker: Der BVDW prognostiziert für das Gesamtjahr einen Anstieg der Spendings um 70 Prozent. Jetzt ist es an den Unternehmen, dem Nutzer in puncto Mobile Advertising durch eine situationsspezifische Kundenansprache einen Mehrwert zu bieten.

Der Bereich Mobile zeichnet sich auch im Jahr 2013 weiter durch stark steigende Werbespendings aus. Laut dem „MAC Mobile Report 2013/01“ des Bundesverbands für digitale Wirtschaft (BVDW) sollen 2013 insgesamt 105 Millionen Euro in mobile Werbung gesteckt werden. Im Vorjahr wurden laut BVDW 60 Millionen Euro für Mobile Display Werbung und Mobile Apps ausgegeben.

Werbeumsätze in Mobile Advertising steigen weiter an

Die drei investitionsstärksten Bereiche waren dabei der Kraftfahrzeugmarkt, welcher insgesamt 11,7 Millionen Euro ausgab, die Telekommunikationsbranche (10,8 Millionen Euro) und die Dienstleistungsbranche (7,6 Millionen Euro). 2013 sollen zudem die Medienbranche und der Finanzsektor vermehrt in Mobile Advertising investieren.

„Mobile Marketing liefert dem Dialogmarketing ein weiteres Instrument zum Aufbau von Kundenbeziehungen zur Kundenbindung sowie zur Image- und Markenbildung“, so Maria Christina Koch und Gabi Theuner, Autorinnen des Fachartikels „Mobile Marketing – Dialog mit Zukunft“. Dabei wird Anbietern durch ein erkennbares Kundenprofil und Reaktionsmöglichkeiten auf die Kundensituation der Aufbau von kundenspezifischen und interaktiven Kundenbeziehungen ermöglicht. Die Basis für erfolgreiches Mobile Marketing bilden nach Koch und Theuner die Qualität der Onlineangebote, die Nutzerakzeptanz des Mediums und die vielfältigen Rahmenbedingungen.

Ein effektives Mobile Marketing hängt jedoch auch stark von der richtigen Ansprache in der jeweiligen Nutzungssituation des Kunden ab. In der bedürfnisorientierten Dialoggestaltung kann sich der Nutzer nach Koch und Theuner in folgenden vier Grundsituationen befinden:

  • "Leerzeiten-Situationen": Durch vorhandene Zeit und fehlende Ablenkung des Nutzers kann es zu einer höheren Interaktivität mit der Botschaft kommen
  • "Such-Situationen": Nutzer ruft freiwillig in einer Bedarfssituation den angebotenen Mehrwert ab und ist bereit, für zusätzliche Informationen kostenpflichtige Mehrwertdienste in Anspruch zu nehmen
  • "Not-Situation": Unfreiwilliger Nutzer-Bedarf an Informationen und Service
  • "Quasistationäre Situation": Schneller, interaktiver Dialog durch Mobile Marketing gegenüber umfangreichen, stationären Recherchen am Computer

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