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23.12.2013 | Marketing + Vertrieb | Im Fokus | Onlineartikel

Sieben Regeln für Ihren Markenerfolg

Autor:
Anja Schüür-Langkau

Der Aufbau und die Führung einer starken Marke werden für Unternehmen immer komplexer. Springer-Autor Nicholas Adjouri hat sieben Regeln identifiziert, die Unternehmen beachten müssen.

Immer mehr Informationen, immer mehr Medien, immer mehr Marken. Verbraucher werden heute überflutet mit  Botschaften. Je mehr Medienkanäle es gibt und je stärker die Botschaften mit einander vernetzt werden, desto größer wird die Informationsflut. Für Marken wird es daher immer schwerer sich zu positionieren und wahrgenommen zu werden. Unternehmen können dennoch einiges dafür tun, damit ihre Marke zu einer Erfolgsmarke wird. In seinem neuen Buch „Alles, was Sie über Marken wissen müssen“ hat Springer-Autor Nicholas Adjouri sieben Regeln für das erfolgreiche Management von Marken identifiziert:

Die Sieben Regeln erfolgreicher Marken

  1. Regel: Das wichtigste Kennzeichen einer Marke ist der Erfolg. Es gibt keine erfolglosen Marken.

    Der Erfolg kann sich durch verschiedene Merkmale ausdrücken – nicht immer muss es ein hoher Marktanteil sein. Marken können zwar Krisen erleben, meistern diese jedoch besser und schneller. Daher stellen Krisen für Marken nur ein Übergangsstadium dar.

  2. Regel: Die Marke kann nur interdisziplinär betrachtet werden. Nur wenn verschiedene Kompetenzen zusammenkommen, ist ein ganzheitliches Marken-Management erfolgreich.

    Es reicht nicht aus, über betriebswirtschaftliche und psychologische Kenntnisse zu verfügen. So sind ebenfalls Kenntnisse aus den Bereichen Designs, Kommunikation und Rechtswissenschaften notwendig. 

  3. Regel: Hinter einer Marke steht immer eine Leistung – egal, ob dies ein Produkt oder eine Dienstleistung ist.

    Es ist eine falsche Annahme, dass eine Marke immer ein Produkt ist. Neben Dienstleistungen können auch soziale oder kulturelle Institutionen, aber ebenso Menschen zu einer Marke werden. 

  4. Regel: Die Marke besteht immer aus einer wahrnehmbaren und einer nichtwahrnehmbaren Ebene.

    Jede Marke lässt sich in diese zwei Bereiche einteilen. Dies ist die Grundlage für die Darstellung der Marke als ein Haus. Der wahrnehmbare Bereich wird Marken-Dach genannt und besteht aus Bausteinen wie Name, Logo, Farbe, Design und sonstigen Elementen. Der nicht-wahrnehmbare Bereich wird Marken-Fundament genannt und besteht aus kognitiven und emotionalen Bausteinen.

  5. Regel: Ein differenzierender Name ist der wichtigste Baustein einer Marke.

    Der Name ist der Anker der Marke. Eine Marke kann ohne Logo, Farbe oder Design auskommen, jedoch nicht ohne Namen. 

  6. Regel: Ein guter Marken-Name darf maximal aus vier Silben bestehen.

    Ein guter Name muss kurz und prägnant sein. Die erfolgreichsten Marken haben einen Namen, der aus weniger als vier Silben besteht.

  7. Regel: Die Namensfindung (Naming) besteht aus vielen Aufgaben, die interdisziplinäre Kompetenzen und viel Erfahrung erfordert.

    Die Namensentwicklung klingt einfacher, als sie ist. Da der Name der wichtigste Baustein der Marke ist und verschiedene Kriterien zu erfüllen hat, muss der Name professionell entwickelt werden. Die Investition in die Namensentwicklung ist besser als spätere Korrekturen – insbesondere, wenn es zu juristischen Kollisionen mit bereits bestehenden Marken-Namen kommt.

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