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16.05.2019 | Mobile Banking | Nachricht | Onlineartikel

Deutsche nutzen häufiger mobile Bankservices

Autor:
Angelika Breinich-Schilly
1:30 Min. Lesedauer

Obwohl die Verbraucher ihre Bankgeschäfte am liebsten am heimischen PC erledigen, zückten im vergangenen Jahr bereits 69 Prozent auch mal das Handy zum Mobile Banking. Das ergab eine aktuelle ING-Studie.

Wie die ING bei einer Umfrage Anfang 2019 unter fast 15.000 Verbrauchern in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA herausfand, bewerten 80 Prozent der deutschen Teilnehmer Banking per Smartphone als "einfach" und "angenehm". 2014 griffen den Studienexperten zufolge erst 38 Prozent der Kunden hierzulande zum Mobiltelefon, wenn sie Finanzgeschäfte erledigen wollten. Europaweit nutzen Bankkunden ihr Handy bereits fast genauso häufig wie den PC, um den Kontostand zu überprüfen. Die Befragten gaben an, per Handy "einen besseren Überblick über ihre Finanzen zu erhalten, sich mehr Zeit für Finanzentscheidungen zu nehmen und weniger finanzielle Risiken einzugehen".

"Die anfängliche Skepsis ist gewichen und die meisten Verbraucher sehen Mobile Banking als einfach und sicher an", beurteilt Carsten Brzeski, Chefökonom der ING Deutschland, den Trend zum Mobile Banking. Er glaubt, dass sich das Smartphone auch in Deutschland zum bevorzugten Mittel der Wahl etablieren wird, um Geldgeschäfte zu erledigen.

Deutsche wollen sehr sichere Verfahren

Für Deutsche steht laut Studie bei Geldangelegenheiten allerdings die Sicherheit an erster Stelle. Daher seien sie bei neuen Technologien zunächst zurückhaltender. Das zeige auch der Blick auf die bevorzugte Authentifizierungsart hiesiger Verbraucher. Im Vergleich zum Rest Europas zeigen sich Deutsche skeptischer, ob simple Passworte, der Fingerabdruck oder die Stimme tatsächlich sicher sind. Für sie stehe daher die Zwei-Faktor-Authentisierung, die zwei voneinander unabhängige Kriterien aus den Kategorien Besitz, Wissen und Biometrie überprüft, an oberster Stelle. Diese Art der Zugangskontrolle werde auch von der europäischen PSD2-Richtlinie für eine Reihe von Zahlungsvorgängen vorausgesetzt.

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