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05.03.2013 | Public Relations | Im Fokus | Onlineartikel

Warum Facebook uns nicht mehr aus dem Kopf geht

Autor:
Tabea Stock

Facebook ist nicht nur das bekannteste Soziale Netzwerk, es nistet sich auch in unseren Köpfen ein: Facebook-Posts bleiben besser im Gedächtnis als Bücher oder Gesichter, so eine Studie der University of California and San Diego.

Soziale Netzwerke wie Facebook sind sehr populär und vor allem schnelllebig: Pro Stunde gehen mehr als 30 Millionen Postings, sogenannte Mikroblogs, online. Schnell erweckt dieses Phänomen den Eindruck, dass diese Postings bei den Usern zwar wahr genommen werden, aber nach kurzer Zeit wieder aus dem Gedächtnis verschwinden. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Die Ergebnisse der Studie der University of California and San Diego zeigen, dass sich Teilnehmer weitaus besser Mikroblogs aus Facebook einprägen konnten, als Sätze aus Büchern oder menschliche Gesichter.

Laura Mickes und Kollegen der University of California and San Diego haben im Zuge der Studie "Major memory for microblogs" untersucht, wie einprägsam Facebook-Postings und Bücher für das menschliche Gehirn sind. In einem zweiten Schritt wurde zudem geprüft, ob die Einprägsamkeit der Postings mit der Stimulierung des sozialen Denkens im Zusammenhang steht.

"Facebook-Postings bleiben einfach haften“

Das Ergebnis ist eindeutig: Aufgrund der natürlichen Sprache der Postings und der Reduzierung auf das Wesentliche sind diese leicht für den Menschen aufzunehmen. Die grundlegenden Sprachfähigkeiten des Gehirns werden einfacher durch spontane Äußerungen als durch professionell formulierte Sätze angesprochen. Die Autoren dazu: "Facebook-Postings bleiben einfach haften."

Wie Unternehmen vor diesem Hintergrund Sozialen Netzwerke gewinnbringend nutzen und folglich Kunden durch einen starken Online-Auftritt bei Facebook generieren können, beschreiben Phillip Morsbach und Laura Kasberg in ihrem Fachartikel "Social Branding bei Facebook – Markenaufbau, Kundenbindung und -gewinnung".

Wie Lead- und Konversionsziele durch Facebook erreicht werden

Den Autoren zufolge bieten sich durch das Internet als primäre Informationsquelle für Interessenten sowohl Chancen als auch Risiken. Chancen, weil sich positive Nachrichten rasant verbreiten und schnell eine große Gemeinde erreichen. Risiken, weil im Gegensatz zu den klassischen Medien, bei denen „[…] die Rollen des Senders und Empfängers von vornherein bestimmt und nicht zu durchbrechen sind“, auch die Verbreitung negativer Nachrichten oder subjektiver Meinungen sehr einfach und schnell möglich wird. Damit das Engagement bei Facebook als strategischer Ansatz dazu beitragen kann, die quantitativen Lead-und Konversionsziele zu erreichen, empfiehlt es sich zur Absteckung zweier Ziele:

  • Ziel 1: Leads generieren (Generation von großer Anzahl an Kontakten, Anzeigenmarketing als weiterer Kanal des Online-Marketings)
  • Ziel 2: Vertrauen schaffen - Konversion erhöhen (Interaktion auf Facebook-Seite schafft Vertrauen und erhöht direkt und indirekt die Konversion)

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