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Über dieses Buch

Dieser Quick Guide bietet konkrete Empfehlungen, wie der Wandel zu einem nutzerzentrierten Unternehmen gelingen kann. Die Autoren bringen zunächst Klarheit in den Begriffsdschungel der Usability- und User-Experience-Welt. Danach stellen sie unterschiedliche UX-Reifegrade vor – inklusive Check für das eigene Unternehmen. Über die Entwicklung der eigenen UX-Vision geht es dann um den Kern von UX Management: Welche Rahmenbedingungen sind im Unternehmen nötig, damit Produkte und Services mit guter Experience entstehen? Welche Rollen und Kompetenzen braucht es? Wo sollte UX im Unternehmen verortet sein und was bedeutet das für die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen? Und: Wie kann UX Management dazu beitragen, die Fäden zusammenzuhalten und Silos aufzubrechen?
Aus dem InhaltBegriffsklärung: User, Usability, User Experience und UX ManagementUX-Management-Framework: Was gehört dazu, wirklich nutzerzentriert zu sein?UX-Reifegrad-Check: Wie bereit ist meine Organisation für User Experience?Menschen: Welche Rollen spielen Teamzusammensetzung und Kompetenzen?Prozesse: Was wird sich verändern? Kultur: Der Einfluss der Unternehmenskultur auf den gewünschten Wandel.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Worum geht es?

Für viele deutsche Unternehmen sind Usability und User Experience (UX) inzwischen zwingend erforderliche Eigenschaften für die eigenen Produkte und Services. Es ist der Nutzer, der über den Erfolg entscheidet. Angesichts eines sich stets weiterentwickelnden Berufsfeldes wird es zugleich wichtiger und schwieriger, den Überblick über das Themenfeld User Experience zu behalten. Sie erfahren in diesem Kapitel, worin sich Usability von User Experience unterscheidet, in welchen Fällen beides für Sie relevant sein kann und inwiefern User-Experience-Management bei der Transformation in Richtung eines nutzerorientierten Unternehmens oft das fehlende Puzzlestück ist.
Steffen Weichert, Gesine Quint, Torsten Bartel

Kapitel 2. Das UX-Management-Framework: Was gehört dazu, wirklich nutzerzentriert zu sein?

Die Vermutungen, wie eine gute User Experience erreicht werden kann, sind mannigfaltig und reichen von „Wir benötigen bessere Styleguides“ bis „Wir benötigen gut ausgebildetes Personal“. In diesem Kapitel sprechen wir Klartext: Sie erfahren, an welchen Stellschrauben Sie tatsächlich drehen sollten und wo es dabei über die Auswahl der richtigen Methodik hinausgeht. Denn: Wer die Transformation zu einem nutzerzentrierten Unternehmen vollständig vollziehen möchte, ist mit einem Veränderungsprozess konfrontiert, der die drei Dimensionen Menschen, Prozesse und Unternehmenskultur betrifft und der darüber hinaus Budget, Infrastruktur und eine klare Zusage des Managements erfordert. Wie sich diese Grundvoraussetzungen auf Ihr Vorhaben übertragen lassen, erfahren Sie in diesem Kapitel.
Steffen Weichert, Gesine Quint, Torsten Bartel

Kapitel 3. Der UX-Status-Quo: Wie bereit ist meine Organisation für User Experience?

Für die Etablierung von User Experience in einer Organisation sind die einzelnen Schritte stark abhängig von der Ausgangssituation. Als wichtigste Vorbereitung auf alle weiteren Aktivitäten behandelt dieses Kapitel deshalb die Bestimmung des sogenannten UX-Reifegrades. Sie erfahren, wie Sie die Bereitschaft Ihres Unternehmens für User Experience eigenständig einschätzen können und welche Möglichkeiten Sie haben, Optimierungspotenzial zu identifizieren und die nächsten Schritte festzulegen.
Steffen Weichert, Gesine Quint, Torsten Bartel

Kapitel 4. Die UX-Vision: Wohin soll die Reise gehen?

Sie erfahren in diesem Kapitel, wie Sie eine UX-Vision entwickeln können. Sie lernen, wie Sie bei der UX-Vision zwischen den Dimensionen Produkt/Service, Nutzer und Unternehmen unterscheiden können. Konkrete Methoden wie Future-Journey-Mapping werden vorgestellt und erlauben Ihnen direkt loszulegen.
Steffen Weichert, Gesine Quint, Torsten Bartel

Kapitel 5. Menschen: Wie verändern sich Teamzusammensetzungen und Kompetenzen?

In diesem Kapitel geht es um Menschen, genauer gesagt: Die Mitarbeiter in einem Unternehmen. Während es in einigen Fällen eine einzelne Person ist, die UX vorantreibt, ist die Verantwortung anderswo in eigenständigen UX-Teams oder als Teil eines erweiterten Projektteams aufgehängt. Ausgehend von der Beschreibung dieser unterschiedlichen Konstellationen und ihrer Vor- und Nachteile, geht das Kapitel insbesondere auf notwendige Entscheidungen ein, die mit Blick auf die Personalstruktur und Teamzusammensetzungen getroffen werden müssen.
Steffen Weichert, Gesine Quint, Torsten Bartel

Kapitel 6. Prozesse: Wie verändern sich Vorgehensweisen?

In diesem Kapitel geht es darum, wie nutzerzentriertes Design in verschiedenen Entwicklungskontexten funktionieren kann. Sie erfahren, welche Veränderungen notwendig sind und inwieweit bestehende Prozesse verändert oder ergänzt werden müssen. Ein Beispiel für mögliche Veränderungen im agilen Entwicklungskontext schließt das Kapitel ab.
Steffen Weichert, Gesine Quint, Torsten Bartel

Kapitel 7. Kultur: Wie verändert sich die Unternehmenskultur?

Als letzten Einflussfaktor auf UX-Rahmenbedingungen im Unternehmen lernen Sie in diesem Kapitel die Dimension Unternehmenskultur kennen. Sie erfahren, wie Sie Werte, Einstellungen und Grundsätze, die in Ihrer Unternehmens-DNA stecken, erheben können und wie Ihnen Culture-Mapping dabei hilft, notwendige Veränderungen durch UX Management herbeizuführen. Als Beispiele runden acht konkrete Prinzipien, die eine nutzerzentrierte Unternehmenskultur ausmachen, das Kapitel ab.
Steffen Weichert, Gesine Quint, Torsten Bartel

Backmatter

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