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28.03.2017 | Robotik | Im Fokus | Onlineartikel

Mit Bionik zur sicheren Mensch-Maschine-Interaktion

Autor:
Dieter Beste

Ein kollaborativer Leichtbauroboter mit pneumatischen Antrieben. Ein Greifer, der dem Tentakel des Oktopus nachempfunden ist: Die Konstrukteure des Herstellers Festo setzen auf der diesjährigen Hannover-Messe ein kreatives Ausrufezeichen.

Während der "BionicCobot" von den natürlichen Bewegungsabläufen des menschlichen Arms inspiriert ist, standen bei der Entwicklung des "BionicMotionRobot" Elefantenrüssel und Oktopus-Tentakel Pate. Ebenfalls vom Oktopus abgeleitet ist ein neuer bionische Greifer, der "OctopusGripper". Der Spezialist für Automatisierungstechnik Festo möchte mit diesen Bionik-Projekten auf der Hannover-Messe vom 24. bis 28. April zeigen, wie eine ungefährliche und direkte Mensch-Roboter-Kollaboration in Zukunft aussehen könnte.

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Vor allem bei monotonen oder gefährlichen Tätigkeiten können Roboter als Assistenzsysteme eingesetzt werden und den Menschen entlasten, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die strikte Trennung zwischen den Arbeitsbereichen von Mensch und Roboter werde zunehmend aufgehoben; es entstehe ein kollaborativer Arbeitsraum. Bionische Leichtbauroboter seien in dieser neuartigen und auch gefährlichen Umgebung aufgrund ihrer natürlichen Bewegungsmuster und ausgestattet mit einer nachgiebigen Pneumatik geradezu prädestiniert für eine gefahrlose Mensch-Roboter-Kollaboration.

"Bei der Entwicklung von fortschrittlichen, industriellen Benutzungsschnittstellen bedarf es einer Vorgehensweise, welche die Beachtung von produktionsspezifischen Anforderungen wie Robustheit und Sicherheit konsequent miteinbezieht." (Dominic Gorecky, Mathias Schmitt, Matthias Loskyll, "Industrie 4.0 in Produktion, Automatisierung und Logistik", Seite 530)

Mit ihrem Forschungsbericht "Sichere Personenerkennung in der Mensch-Maschine-Interaktion" hat sich Anfang dieses Jahres auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) eingehend mit der Sicherheitsfrage in der Mensch-Maschine-Interaktion auseinandergesetzt und einzelne Verfahren zur automatischen Personenerkennung bewertet. Der im Internet verfügbare Bericht erläutert die Funktion der verschiedenen Sensoren und stellt unterschiedliche Verfahren für die Personenerkennung vor. Um dem Anwender einen strukturierten Überblick zu geben, weisen die Autoren abschließen in einer Matrix neben einzelnen Einsatzgebieten auch die Grenzen der Anwendung der untersuchten Verfahren aus.



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