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Über dieses Buch

​Seit den frühen 1980er Jahren hat keine andere Theorie in der Führungsforschung mehr Aufmerksamkeit erfahren als die transformationale Führung. Ebenso wird deutlich, dass die Auseinandersetzung mit dieser bis heute unvermindert andauert und sie die jüngere Führungsforschung nachhaltig geprägt hat. Bei näherer Betrachtung wird ersichtlich, dass insbesondere das theoretische Modell von Bernard M. Bass auf eine hohe Resonanz gestoßen ist. Aus diesem Grund wird dieses Modell dargestellt, einschließlich dessen Genese, Theorie, Messbarkeit, Lehr- und Lernbarkeit, Empirie und Kritik.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Der Führung kommt in einer arbeitsteiligen Gesellschaft, innerhalb derer die Aufgaben in Organisationen zunehmend komplexer werden, eine hohe Bedeutung zu. Führung in Organisationen kann dabei einerseits weitgehend unabhängig von Personen durch strukturelle Gegebenheiten erfolgen. Das Bemühen, das Verhalten aller Organisationsmitglieder über strukturelle Gegebenheiten zu steuern und zu perfektionieren, läuft – zu Ende gedacht – auf das Ziel hinaus, die Person der Führungskraft überflüssig zu machen.
Phil Heyna, Karl-Heinz Fittkau

Kapitel 2. Das Konzept der transformationalen Führung

Zusammenfassung
Gegenwärtig bieten mehrere Wissenschaftler*innen einen theoretischen Zugang zum Konstrukt der transformationalen Führung an. Bei Betrachtung der einschlägigen Literatur und Forschung wird jedoch deutlich, dass insbesondere die Theorie der transformationalen und transaktionalen Führung des Organisationspsychologen Bernard M. Bass, welche mit der Schrift „Leadership and Performance Beyond Expectations“ (1985) eingeläutet wurde, viel Beachtung erfahren hat. Vor diesem Hintergrund wird im Folgenden das Konzept der transformationalen Führung in der Diktion nach Bernard M. Bass et al. näher dargestellt.
Phil Heyna, Karl-Heinz Fittkau

Kapitel 3. Messbarkeit transformationaler Führung

Zusammenfassung
Das Konzept der transformationalen Führung hat nach dessen Veröffentlichung eine hohe Forschungsaktivität ausgelöst. Um transformationales Führungsverhalten empirisch zu erfassen, wurden mehrere Methoden entwickelt. Zu diesen zählen unter anderem die Auswertung von Tagebucheinträgen, Interviews, Beobachtungen und Fragebögen.
Phil Heyna, Karl-Heinz Fittkau

Kapitel 4. Lehr- und Lernbarkeit transformationaler Führung

Zusammenfassung
Bernard M. Bass vertrat bereits 1990 die Überzeugung, dass transformationales Führungsverhalten gelernt werden kann und Gegenstand von Führungskräftetrainings und der Führungskräfteentwicklung sein sollte. Ebenso waren Bass und Avolio 1990 der Auffassung, dass die Bedeutung der transformationalen Führung und die Möglichkeit der Entwicklung dieses Führungsverhaltens in Führungskräftetrainings zu wenig Beachtung erfahren hat, weil transformationale Führung immer wieder als festgelegte Persönlichkeitseigenschaft, im Konkreten als „Gabe“, die man entweder hat oder nicht, gesehen wurde. Um diese Ansicht zu entkräften, wurde das Konzept der transformationalen Führung von Beginn an verhaltensbezogen formuliert.
Phil Heyna, Karl-Heinz Fittkau

Kapitel 5. Empirischer Forschungsstand zu transformationaler Führung

Zusammenfassung
Seit den ersten konzeptionellen Schritten ist viel Forschung im Zusammenhang mit transformationaler Führung betrieben worden. Dies führt dazu, dass es mittlerweile eine Vielzahl an veröffentlichten Studien gibt, in denen sich Forscher*innen mit dem Konzept der transformationalen Führung empirisch auseinandersetzen. Die Forschung über transformationale Führung, einschließlich der Nutzung des MLQ, hat auf jedem Kontinent und in fast allen industrialisierten Nationen stattgefunden.
Phil Heyna, Karl-Heinz Fittkau

Kapitel 6. Kritik

Zusammenfassung
Obgleich die transformationalen Führung mehrere Stärken aufweist und derzeit als eine der besten Führungskonzepte der modernen Zeit gilt, ist nichtsdestotrotz festzuhalten, dass dem Konzept der transformationale Führung mehrere Schwächen innewohnen, von denen nachfolgend einige skizziert werden.
Phil Heyna, Karl-Heinz Fittkau

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