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01.06.2015 | Editorial | Ausgabe 6/2015

Innovative Verwaltung 6/2015

Weiterentwicklung durch mehr Bereitschaft und Offenheit

Zeitschrift:
Innovative Verwaltung > Ausgabe 6/2015
Autor:
Michael Klöker
Die verwaltungsinterne Zusammenarbeit, aber auch die Kooperation mit BÜrgern, Wirtschaft und Verwaltung werden inzwischen nicht nur als Ansatz fÜr eine konzentrierte und wirtschaftliche Möglichkeit der Bereitstellung öffentlicher Leistungen betrachtet, sondern verwaltungsin- und -extern auch als Werkzeug fÜr die Modernisierung der Verwaltung und als akzeptanzförderndes Instrument eingestuft. Leider ist diese Botschaft noch nicht bei allen Beteiligten in Politik und Verwaltung angekommen, oder aber — und das finde ich bedenklicher — (noch) nicht auf breite Zustimmung gestoßen. Es gibt jedenfalls zahlreiche Beispiele, die zeigen, dass bei Kooperationen die Vorteile Überwiegen. NatÜrlich ist es wie immer in solchen Fragen: Es wird vieles dafÜr und dagegen ins Feld gefÜhrt. Das meiste davon kommt eher kÜhnen Behauptungen gleich, als dass es wirklich nachweisbar wäre. Manches ist aber einfach auch nur reiner Populismus und widerspricht der Realität. Eine solche Behauptung ist zum Beispiel die Aussage kommunaler Vertreter, dass man durch die EinfÜhrung einer bundesweit einheitlichen Service-Rufnummmer — der 115 — den Kontakt zum BÜrger verliere. Damit erweckt man den Eindruck, als wÜrde man zum BÜrger einen regelmäßigen, dauerhaften und intensiven Kontakt haben. Dabei ist es doch so, dass auch im kommunalen Umfeld die meisten BÜrger eher selten den Kontakt zur Verwaltung suchen und es auch gar nicht so viele Anlässe dafÜr gibt. Es ist außerdem so, dass BÜrger und Verwaltung nicht immer ein entspanntes Verhältnis haben und sich statt in den Armen eher in den Haaren liegen. Die Service-Nummer 115 ist ein bÜrgerfreundliches Angebot, nimmt den Kommunen ressourcenintensive Leistungen ab (wie AuskÜnfte, Unterlagen anfordern) und sorgt damit fÜr Entlastung. Eigentlich also eine klassische Win-Win-Situation fÜr BÜrger und Verwaltung. Aber die 115 ist nur ein Beispiel, das zeigt, dass Verwaltungen immer noch zu sehr die Eigensicht statt der Kundenperspektive fÜr (erforderliche) Veränderungen einnehmen. ...

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