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06.12.2016 | Business Intelligence | Im Fokus | Onlineartikel

Das Smart Office lässt Mitarbeiter kreativer arbeiten

Autor:
Andreas Burkert

Moderne Kommunikationstechniken im Büro vereinfachen nicht nur die Arbeitsprozesse. Wer nicht digitalisiert, schiebt der Kreativität seiner Mitarbeiter auch einen Riegel vor.

Während der vernetzte Kühlschrank im Smart Home ein Nice-to-have-Feature ist, gelten intelligent vernetzte Systeme im Smart Office als unabdingbare Basis für den wirtschaftlichen Erfolg. So zumindest sieht es das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). In seiner kürzlich veröffentlichten Publikation "Zukunftschance Digitalisierung" zählt es unter anderem die digitale Kommunikation als eine der fünf wichtigsten Handlungsfelder auf. Damit gelinge nicht nur die Ansprache und Betreuung von Kunden schneller und direkter. Auch das digitale Marketing erleichtert die Akquise von Neukunden.

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Darüber hinaus entlastet die Digitalisierung von Arbeitsprozessen die Mitarbeiter, so die BMWi-Autoren. Sie sind zudem der Ansicht, dass ein Smart Office je nach Arbeitsgebiet eine flexiblere Arbeitszeiteinteilung unterstützt. Auch können Mitarbeiter "über moderne Kommunikationstechnologien ihr Wissen einbringen oder Know-how generieren“. Das sind allerdings nur einige der Vorteile, die das digitalisierte Büro bietet. Die digitale Transformation geht nämlich weit darüber hinaus. So denkt das Smart Office auch mit und kann, etwa als intelligentes Energiedatenmanagementsystem ausgelegt, mithilfe intelligenter Stromzähler den Energieverbrauch reduzieren.

Die Generation Y erwartet ein Smart Office

Zwar fühlen sich die Mitarbeiter in einem bestens klimatisierten Arbeitsplatz wohl. Und die aktuelle "Future Workforce Study 2016" von Dell und Intel zur Arbeitswelt offenbart zudem, dass die Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer (52 Prozent) mit der aktuellen Büroausstattung zufrieden ist. Doch in vielen Unternehmen wächst der Unmut am herkömmlichen Arbeitsplatz. So glauben bereits 38 Prozent der Befragten, dass ihr "Büro nicht modern genug ist“. Diese Unzufriedenheit hat Folgen: Laut der Dell und Intel-Studie gibt ein Fünftel der deutschen Arbeitnehmer in der Befragung an, "eine Stellung wahrscheinlich zu kündigen, wenn dort ungenügende Technik zur Verfügung gestellt wird“.

Für die Generation Y, die mit Internet, Smartphone und Tablet-PCs aufgewachsen ist, ist eine moderne Kommunikationstechnik sogar von noch größer Bedeutung. Im Einsatz von Augmented wie auch Virtual Reality (AR/VR) oder die Anbindung des Arbeitsplatzes an das Internet der Dinge (IoT, Internet of Things) erwarten sie neue Impulse. Ein intelligenter Arbeitsplatz ist für sie laut Future-Workforce-Studie ein wichtiges Argument bei der Wahl des Arbeitgebers. Sie sehen das "Büro als Treiber von Wissens- und Innovationsprozessen", wie es die Springer-Autoren Professor Markus F. Peschl und Thomas Fundneider im gleichnamigen Kapitel in "Arbeitsplatz der Zukunft“ schreiben. 

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