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Über dieses Buch

Einmal Renningenieur zu sein, davon träumen viele Motorsportfans und -Ingenieure. Dieses Buch gibt einen Einblick in den Arbeitsalltag eines Renningenieurs. Es werden die verschiedenen Darstellungsformen von Daten und deren Interpretation beschrieben. Dieses Wissen unterstützt die Renningenieure, Änderungen an den Einstellungen des Fahrzeugs durchzuführen aber auch Fehlerquellen zu lokalisieren. Die gewonnenen Erkenntnisse sind aber nicht nur für das momentane Rennen wichtig, auch Potentiale für eine Neuentwicklung werden daraus abgeleitet. Zusätzlich wird neben der Datenauswertung auch der gesamte Prozess vom Daten Sammeln bis hin zur Komponentenauswahl beschrieben. Fahrdynamische Betrachtungen helfen dem Renningenieur die gewinnbringende Abstimmung für einen Wagen zu finden. Die Fahrer werden bei der Suche nach Entwicklungswerkzeugen und -methoden fündig, um ihr Fahrzeug gezielt zu verbessern. Das Formelmaterial ist so aufbereitet, dass das Buch auch als Nachschlagwerk eingesetzt werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung Introduction

Zusammenfassung
Datenanalyse begann zu dem Zeitpunkt, bei dem die Zeit des Rennens gemessen wurde. Mit der fortschreitenden Elektronikentwicklung wurden immer mehr Sensoren im Fahrzeug verbaut. Dies wiederum erforderte die Verarbeitung der Signale mit BUS-Systemen als auch die Verwendung von größeren Datenspeichern. Zum Verarbeiten der großen Datenmengen wurde die Analysesoftware immer effizienter. Das stetige Sinken des Elektronikpreises macht die Datenerfassung mittlerweile auch für den Hobbyrennfahrer interessant.
Michael Trzesniowski, Philipp Eder

2. Grundlagen der Datenanalyse Data Analysis Basics

Zusammenfassung
Dieses Kapitel soll einen Einstieg in die Datenanalyse geben, es soll Hobby-Renningenieuren und -Fahrern die Möglichkeit bieten, Daten, die sie mit Ihrem Fahrzeug aufgezeichnet haben, zu analysieren. Es wird von höherer Mathematik und komplexen Algorithmen abgesehen. Die beschriebenen Methoden beschränken sich auf lediglich sechs Sensorsignale.
Michael Trzesniowski, Philipp Eder

3. Fahrzeuganalyse Car Analysis

Zusammenfassung
Ein gut abgestimmtes Fahrzeug ist die Basis, um ein Rennen zu gewinnen. Dieses Kapitel soll bei der Erhebung des Istzustandes helfen und auf das vorige Kapitel aufbauen. Vorschläge zu Verbesserungsmöglichkeiten finden sich in den Kap. 5 und 6.
Michael Trzesniowski, Philipp Eder

4. Fahreranalyse Driver Analysis

Zusammenfassung
Der Fahrer ist wohl die komplexeste Messgröße in einem Fahrzeug. Hat er doch einerseits direkten Einfluss auf Lenkung, Bremsen, Kupplung, Gaspedal und weitere Einflussgrößen. Anderseits hängt seine Leistungsfähigkeit von sehr vielen Einflüssen ab. Nicht alle davon sind rational nachvollziehbar und messbar, was die Analyse umso schwieriger gestaltet.
Michael Trzesniowski, Philipp Eder

5. Abstimmung Set-up

Zusammenfassung
Die Abstimmung – das Set-up – ist nicht Aufgabe des Konstrukteurs. Ein Abriss dieser Tätigkeit eines Rennteams soll jedoch zumindest eine Vorstellung liefern, was wie oft an einem Fahrzeug geändert wird und wie entscheidend für ein Rennfahrzeug die leichte sowie schnelle und gezielte Einstellbarkeit von bestimmten Größen ist. Für diese wichtige Änderbarkeit muss eben der Konstrukteur durch entsprechende Gestaltung und Anordnung der Teile sorgen. Fahrzeugingenieure und Mechaniker können „nur“ noch an den vorgesehenen Stellschrauben drehen oder Komponenten, wie Stabilisatoren oder Feder-Dämpfersysteme, tauschen.
Michael Trzesniowski, Philipp Eder

6. Entwicklung Development

Zusammenfassung
Bei Rennfahrzeugen, die ja im Gegensatz zu Serienfahrzeugen Prototypen sind, kann kaum zwischen den klassischen, aufeinanderfolgenden Phasen der Produktentstehung – also Entwurf, Konstruktion, Erprobung und Entwicklung, Produktion – unterschieden werden. Im Gegenteil: Die Entwicklung ist ein nie endender Prozess, der auch nach Produktionsbeginn von Kleinstserien (z. B. Formel 3) nicht endet. Dadurch hört auch der Konstruktionsprozess nie auf. Auch bei der Kostenaufteilung unterschieden sich Rennfahrzeuge stark von den Großserienprodukten. Die Produktionskosten von Wettbewerbsfahrzeugen nehmen sich verschwindend gering im Vergleich zu Konstruktion und Entwicklung aus.
Michael Trzesniowski, Philipp Eder

7. Renningenieur Race Engineer

Zusammenfassung
Naturgemäß steht beim Publikum der Fahrer im Mittelpunkt. Er verkörpert die menschlichen Anstrengungen des gesamten Teams beim Bewerb und steht nach außen hin für Sieg und Niederlage gerade. Tatsächlich sind hinter den Kulissen große Anstrengungen vom gesamten Team im Training und im Bewerb erforderlich, damit sich der Fahrer erfolgreich auf das Fahren konzentrieren kann. Technisch und mental wird er dabei persönlich vom Renningenieur unterstützt.
Michael Trzesniowski, Philipp Eder

8. Vergleich Serie – Rennsport Comparison Stock – Racing

Zusammenfassung
Vergleiche zwischen Serien- und Rennfahrzeugen ziehen sich zwar zur Erhöhung der Anschaulichkeit durch das gesamte Buch, hier sollen aber Gemeinsamkeiten und Unterschiede zusammenfassend kompakt direkt gegenüber gestellt werden. Das sagt über beide Branchen, ihre Arbeitsweisen und Produkte auf wenigen Seiten viel aus.
Michael Trzesniowski, Philipp Eder

Backmatter

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