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Über dieses Buch

Dieses Lehrbuch gibt einen umfassenden und dennoch detaillierten Überblick über die Entwicklung der ökonomischen Theorie. Die Gesamtschau zeigt wichtige Zusammenhänge und Unterschiede zwischen den verschiedenen Denkrichtungen auf und erleichtert so deren Verständnis. Den Schwerpunkt bildet die Darstellung von Vorklassik, Klassik und Neoklassik. Neben dem Mainstream geht das Buch auch auf wichtige konkurrierende Schulen ein.

Im Vergleich zur Vorauflage wurde die Darstellung der verschiedenen ökonomischen Ansätze neu systematisiert, wesentlich erweitert und um aktuelle Entwicklungen ergänzt. Neu in der fünften Auflage sind die Abschnitte zu den Grundlagen der Theoriegeschichte und der Methodologie sowie die Diskussion der politischen und ideologischen Aspekte der Volkswirtschaftslehre.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung

Frontmatter

1. Vorwort und Inhaltsübersicht

Zusammenfassung
Die nun vorliegende fünfte Auflage unterscheidet sich deutlich von den vorhergehenden vier Auflagen – nicht, weil letztere fehlerhaft oder unvollständig gewesen wären, sondern weil sich mein Denken im Lauf der Zeit (erfreulicherweise!) weiterentwickelt hat und meine Einstellung zur neoklassischen herrschenden Lehre zunehmend kritischer geworden ist. Das soll freilich nicht heißen, dass ich in dieser fünften Auflage die Geschichte des ökonomischen Denkens so darstelle, wie ich gerne hätte, dass sie stattgefunden hat. Die herrschende Lehre bleibt weiterhin die herrschende Lehre, aber ich bemühe mich, sowohl deren Probleme und Defizite deutlicher herauszuarbeiten als auch alternativen Ansätzen mehr Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Im Zuge der dadurch erforderlichen Überarbeitung habe ich auch einige kritische Anmerkungen zu den Vorauflagen berücksichtigt und die Gliederung neu strukturiert. Schließlich habe ich den Sinn und Zweck einer Beschäftigung mit der Theoriegeschichte ausführlicher als bisher gerechtfertigt und den engen Zusammenhang zwischen Theoriegeschichte und Methodologie versucht zu verdeutlichen.
Fritz Söllner

2. Sinn und Zweck von Theoriegeschichte

Zusammenfassung
Heutzutage spielt die Theoriegeschichte weder in der ökonomischen Lehre noch in der ökonomischen Forschung eine Rolle. Sie ist vom Lehrplan praktisch aller wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge verschwunden und wurde aus den renommierten ökonomischen Zeitschriften verbannt. Ökonomen stützen sich heute in der Lehre nur auf moderne Lehrbücher und beziehen sich in ihrer Forschung praktisch ausschließlich auf aktuelle Zeitschriftenaufsätze. Literatur, die älter als, sagen wir einmal, 20 Jahre ist, wird so gut wie überhaupt nicht rezipiert. Die Theoriegeschichte führt heute ein Schattendasein als Steckenpferd einiger, meist älterer Ökonomen und auf den Seiten einer Handvoll spezialisierter Zeitschriften (History of Political Economy, Journal of the History of Economic Theory, European Journal of the History of Economic Theory). Aber das war nicht immer so. Alle großen klassischen Ökonomen, angefangen bei Adam Smith, kannten sich nicht nur ausgezeichnet in der Geschichte ihrer Disziplin aus, sondern haben dazu auch, teils sehr ausführlich, publiziert. Bis zum Ende der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts widmeten sich viele prominente Ökonomen der Theoriegeschichte – wie z.B. Joseph A. Schumpeter, John Hicks, Lionel Robbins oder John M. Keynes. Nicht nur in der Forschung, auch in der Lehre war die Theoriegeschichte ein unverzichtbarer Teil der Volkswirtschaftslehre.
Fritz Söllner

3. Methodologie – ein Überblick

Zusammenfassung
Die Methodologie ist die Lehre von den in der Wissenschaft angewandten bzw. anzuwendenden Methoden – man kann sie also sowohl deskriptiv als auch präskriptiv betreiben. Eine Vorstellung davon zu haben, welches Vorgehen als wissenschaftlich gelten kann, ist unabdingbar für jeden Wissenschaftler und jeder Wissenschaftler muss zwangsläufig gewisse Methoden anwenden. Da diese Methoden die Qualität der Wissenschaft und die Verlässlichkeit der Erkenntnisse derselben wesentlich beeinflussen, sollte die Entscheidung darüber, welchen Methoden man folgt und vertraut, bewusst und kritisch getroffen werden – anstatt die Wahl der Methoden dem Zufall, der Tradition oder dem allgemeinen Usus anheim zu stellen. In diesem Buch soll unser Augenmerk zwar der Theoriegeschichte gelten; zum besseren Verständnis derselben sind aber gewisse Kenntnisse der Methodologie von großem Vorteil, vielleicht sogar unverzichtbar. Deshalb soll in diesem Kapitel ein kurzer Überblick gegeben werden über die wichtigsten methodologischen Ansätze und deren Rezeption in der Ökonomie.
Fritz Söllner

Der Weg zur modernen Ökonomie

Frontmatter

4. Vorklassik

Zusammenfassung
Was hier als „Vorklassik“ bezeichnet wird, umfasst höchst unterschiedliche ökonomische Ideen, deren einziges gemeinsames Merkmal eben darin besteht, dass sie vor dem Beginn der klassischen Epoche der Ökonomie entwickelt wurden. Der Bogen spannt sich von griechischer Antike über Mittelalter, Renaissance und Barock bis Aufklärung. Es ist klar, dass von dieser 2000 Jahre langen Periode nur die allerwichtigsten und einflussreichsten Denker berücksichtigt werden können. So wird von den antiken Denkern nur Aristoteles behandelt; auf die Darstellung der Beiträge der Kirchenväter, der Vertreter der spanischen Schule des 14. und 15. Jahrhunderts und der Reformatoren wird völlig verzichtet.
Fritz Söllner

5. Klassik

Zusammenfassung
Als „klassische Ökonomie“ wird die von Adam Smith etablierte Schule der Nationalökonomie bezeichnet, die als „political economy“ von 1776, dem Erscheinungsjahr von Smiths Hauptwerk, bis in die 70er-Jahre des folgenden Jahrhunderts, als sich die Neoklassik durchzusetzen begann, das ökonomische Denken dominierte. Gegenstand der klassischen Ökonomie waren längerfristiges Wirtschaftswachstum, Preisbildung und Einkommensverteilung, wobei die realen, d.h. die „objektiven“, Grundlagen der Produktion als Hauptbestimmungsfaktor des wirtschaftlichen Geschehens angesehen wurden.
Fritz Söllner

6. Die Kritiker der klassischen Ökonomie

Zusammenfassung
Die klassische Schule in der Nachfolge Adam Smiths dominierte die Entwicklung der Volkswirtschaftslehre bis in die 1870er-Jahre, als sie von der Neoklassik abgelöst wurde. Trotz dieser Dominanz blieben die klassische Sichtweise der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge, die klassischen Methoden zur Analyse derselben und die klassischen wirtschaftspolitischen Schlussfolgerungen nicht unwidersprochen. Besonders auf dem Kontinent gab es eine Reihe kritischer Stimmen, denen es in einigen Fällen gelang, alternative ökonomische Schulen zu etablieren. Von dauerhaftem Einfluss und bleibender Bedeutung erwies sich allerdings nur eine von ihnen: der Marxismus. Neben diesem soll im Folgenden auf die romantische Ökonomie und die Deutsche Historische Schule eingegangen werden.
Fritz Söllner

Die herrschende Lehre: Neoklassik

Frontmatter

7. Die marginalistische Revolution und der „harte Kern“ der Neoklassik

Zusammenfassung
Die Entstehung der Neoklassik wird meist mit dem Begriff „marginalistische Revolution“ bezeichnet. Diese wird als die grundlegende Umwälzung des ökonomischen Denkens interpretiert, die die drei neoklassischen Pioniere William Stanley Jevons (1835–1882), Carl Menger (1840–1921) und Léon Walras (1834–1910) angeblich um 1870 bewirkten.
Fritz Söllner

8. Mikroökonomie: Grundlagen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel sollen die theoretischen Grundlagen der neoklassischen Mikroökonomie dargestellt werden, wobei zwischen Partial- und Totalanalyse unterschieden wird. Um der besseren Verständlichkeit willen wird eine einheitliche, moderne Darstellungsweise verwandt, die von der umständlichen und z.T. schwer verständlichen Darstellung in den Originalquellen nicht unbeträchtlich abweicht. Auf diese beziehen wir uns zwar hinsichtlich grundsätzlicher Annahmen, Methoden und Ergebnisse – nicht jedoch hinsichtlich der Einzelheiten der Darstellung.
Fritz Söllner

9. Mikroökonomie: Die weitere Entwicklung

Zusammenfassung
Aufgrund der Generalität des neoklassischen Ansatzes kann dieser zur Analyse praktisch aller Bereiche menschlichen Handelns und Verhaltens verwendet werden – eine Möglichkeit, die von den neoklassischen Ökonomen weidlich ausgenutzt wurde und wird und zu dem Vorwurf des „ökonomischen Imperialismus“ geführt hat. In diesem Kapitel soll nur auf die Weiterentwicklungen der neoklassischen Mikroökonomie eingegangen werden, die sich aus theoretischer oder aus wirtschaftspolitischer Sicht als am bedeutendsten erwiesen haben: Wohlfahrtsökonomie, Spieltheorie, Neoinstitutionalismus, Außenhandelstheorie und Wirtschaftsgeografie sowie Verhaltensökonomie. Im Anschluss daran soll noch kurz auf die grundsätzliche Bedeutung des Phänomens des „ökonomischen Imperialismus“ eingegangen werden.
Fritz Söllner

10. Die Wiederentdeckung der Gesamtwirtschaft

Zusammenfassung
Die klassische Ökonomie beschäftigte sich auch und vor allem mit gesamtwirtschaftlichen Fragestellungen, insbesondere mit Wachstum und langfristiger Entwicklung von Volkswirtschaften sowie der Verteilung des Volkseinkommens auf die verschiedenen Produktionsfaktoren. Die Neoklassik war dagegen in ihren Anfängen praktisch ausschließlich mikroökonomisch orientiert. Insofern kann man von einer Wiederentdeckung der Gesamtwirtschaft sprechen, als sich neoklassische Ökonomen auch makroökonomischen Fragestellungen zuwandten. Ein zentraler Bestand aller makroökonomischen Analysen ist die Geldtheorie – und hier insbesondere die Frage, ob und inwieweit von Geld realwirtschaftliche Wirkungen ausgehen. Die Geldtheorie ist teils mikro-, teils makroökonomischer Natur, steht also gewissermaßen zwischen Mikro- und Makroökonomie. Deshalb, vor allem aber weil Geldnachfrage und Geldangebot eine zentrale Rolle in der Makroökonomie spielen, wollen wir mit der Geldtheorie unsere Diskussion der gesamtwirtschaftlichen Ansätze der Neoklassik beginnen. Daran schließen sich die Darstellungen der wichtigsten makroökonomischen Theorien und der Wachstumstheorie an. Bei ersterer geht es um kurz- und mittelfristige Schwankungen der wirtschaftlichen Aktivität, bei letzterer um die langfristige Entwicklung von Volkswirtschaften.
Fritz Söllner

11. Ökonometrie

Zusammenfassung
Die Ökonometrie hat die quantitative Analyse ökonomischer Phänomene zum Gegenstand – und zwar in engem Zusammenhang mit der ökonomischen Theorie. Sie bezweckt eine Vereinigung von Theorie und Messung, dergestalt dass die empirischen Untersuchungen einerseits auf der Grundlage der ökonomischen Theorie erfolgen, andererseits zu deren Fortentwicklung beitragen. Nach den Anfängen der modernen Ökonometrie in den 1930er-Jahren erlebte diese neue Wissenschaft ihre Blütezeit in den 1940er und 1950er-Jahren; nach einer Konsolidierungsphase wurde der traditionelle ökonometrische Ansatz ab Mitte der 1970er-Jahre durch die Lucas-Kritik vor neue Herausforderungen gestellt. In der Folge dieser Kritik haben mikroökonometrische Modelle an Bedeutung gewonnen, die früher keine oder nur eine sehr geringe Rolle gespielt haben. Von besonderen Interesse für die Ökonometrie sind Finanzmärkte und die Frage, ob bzw. inwieweit diese als effizient gelten können. Gegenwärtig wird die Ökonometrie vor allem von der Entwicklung immer aufwendigerer Verfahren und Methoden geprägt – ein Trend, der Anlass zu grundsätzlicher Kritik an der modernen Ökonometrie gibt. Gewissermaßen zwischen Mikro- und Makroökonomie steht die Input-Output-Analyse, die sich auf die Branchenebene bezieht; aufgrund ihrer zeitweise großen Bedeutung soll auch sie abschließend angesprochen werden, obwohl sie weniger der Ökonometrie, sondern eher der Wirtschaftsstatistik zuzuordnen ist.
Fritz Söllner

Teil IV

Frontmatter

12. Institutionalismus

Zusammenfassung
Beim Institutionalismus handelt es sich um die wichtigste „alternative“ Schule amerikanischer Provenienz. Unter dem Begriff „Institutionalismus“ werden verschiedene Ansätze zusammengefasst, die sich zwar in einigen Punkten unterscheiden, aber wichtige Gemeinsamkeiten aufweisen: An erster Stelle ist die Ablehnung der Neoklassik als zu abstrakt und zu statisch zu nennen. Die Institutionalisten wollen durch die Bezugnahme auf andere Geistes- und Sozialwissenschaften (insbesondere die Soziologie, die Rechtswissenschaft und die Psychologie) sowie durch die Betonung der empirischen Arbeit Abhilfe schaffen. In wirtschaftspolitischer Hinsicht lässt sich bei allen Institutionalisten eine große Sympathie für staatliche Interventionen feststellen. Nach einem Überblick über die Entwicklung des Institutionalismus sollen in diesem Kapitel die wichtigsten Vertreter der ersten und der zweiten Generation von Institutionalisten vorgestellt werden.
Fritz Söllner

13. Ordoliberalismus

Zusammenfassung
Der Ordoliberalismus wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Alternative zu den totalitären Wirtschafts- und Gesellschaftsordnungen konzipiert, die den Liberalismus zu verdrängen schienen. Der wichtigste Vertreter des Ordoliberalismus war zweifelsohne Walter Eucken (1891–1950); andere einflussreiche Autoren waren Alfred Müller-Armack (1901–1978) und Wilhelm Röpke (1899–1966).
Fritz Söllner

14. Österreichische Schule

Zusammenfassung
Zur österreichischen Schule gehören nicht nur die österreichischen Ökonomen, die diese Schule gründeten und fortführten, sondern auch alle Ökonomen, die sich deren Grundsätzen verpflichtet fühlen – zu welchen ein ausgeprägter Subjektivismus, eine gewisse Aversion gegen die Verwendung der Mathematik, die Betonung von Unsicherheit, die Würdigung des Unternehmertums und eine liberale wirtschaftspolitische Einstellung gehören.
Fritz Söllner

15. Postkeynesianismus

Zusammenfassung
Die Postkeynesianer lehnen die neoklassische Synthese, sowohl in ihrer ursprünglichen als auch in ihrer neuen Form, als Verfälschung und Verwässerung der Konzepte von Keynes entschieden ab und bemühen sich, dieselben im Sinne von Keynes weiterzuentwickeln.
Fritz Söllner

16. Evolutorische Ökonomie

Zusammenfassung
Unter dem Begriff „evolutorische Ökonomie“ wird eine Vielzahl von Ansätzen zusammengefasst, die sich z.T. sehr stark unterscheiden, sodass keine einheitliche, klar abgegrenzte Schule existiert. Allen evolutorischen Ansätzen gemein ist die Bezugnahme auf die Biologie im Allgemeinen und auf die Evolutionstheorie im Besonderen; dabei lassen sich eine bloß metaphorische Verwendung biologischer Begriffe, biologische Analogien und reduktionistische Ansätze unterscheiden. Bevor wir auf diese drei Möglichkeiten der Biologierezeption näher eingehen, sollen zunächst die Ursprünge und die weitere Entwicklung der evolutorischen Ökonomie geschildert werden.
Fritz Söllner

17. Ökologische Ökonomie

Zusammenfassung
Unsere Darstellung der ökologischen Ökonomie („ecological economics“) geht ein auf deren Entstehung, deren theoretische Grundkonzeption und die daraus abgeleiteten umweltpolitischen Empfehlungen sowie auf die Frage, inwieweit sich die ökologische Ökonomie tatsächlich grundlegend von der neoklassischen Ökonomie unterscheidet.
Fritz Söllner

Jenseits der Theorie: Die politische und die ideologische Dimension

Frontmatter

18. Neoliberalismus und Marktfundamentalismus

Zusammenfassung
Die ökonomische Theorie hat auch politische, vielleicht sogar ideologische Dimensionen, die in einer theoriegeschichtlichen Darstellung nicht völlig außer Acht bleiben dürfen. Schließlich besteht eine der Aufgaben einer Geschichte des ökonomischen Denkens darin, Einsichten in die politische Funktion der Volkswirtschaftslehre zu vermitteln. Und zu diesem Zweck ist es unabdingbar, auf die Wechselwirkungen zwischen ökonomischer Theorie und Politik im Allgemeinen bzw. Wirtschaftspolitik im Besonderen einzugehen. In diesem Zusammenhang spielen Werturteile und politische Meinungen eine deutlich größere Rolle als bei der Untersuchung der „reinen“ Theorie.
Fritz Söllner

19. Die Ökonomie als Ideologie – und als Religion

Zusammenfassung
Es ist möglich, dass man einer bestimmten Theorie anhängt oder eine bestimmte Wirtschaftspolitik bevorzugt, nicht nur weil dies im eigenen Interesse ist oder weil man dazu aufgrund wissenschaftlicher Überlegungen und Schlussfolgerungen gelangt ist, sondern weil man von der betreffenden Theorie bzw. Politik aus tiefstem Herzen überzeugt ist und an der Überlegenheit derselben keinerlei Zweifel hegt. Mit anderen Worten: Die theoretische bzw. politische Position von Ökonomen kann einer bestimmten Weltanschauung geschuldet sein, also auf vor- bzw. außer-wissenschaftlichen Werturteilen beruhen.
Fritz Söllner

Ausblick

Frontmatter

20. Zurück in die Zukunft?

Zusammenfassung
Die neoklassische Ökonomie ist ohne Zweifel ein über alle Maßen erfolgreiches Forschungsprogramm. Ihre Stellung als herrschende Lehre ist unumstritten und heute so gefestigt wie nur je. Aus wissenschaftspolitischer Sicht ist die Neoklassik also zweifelsohne erfolgreich gewesen. Aber gilt dies auch aus wissenschaftlicher Sicht? Gilt dies auch, wenn man ein besseres Verständnis ökonomischer Phänomene und Zusammenhänge als Maßstab für Erfolg anlegt? Hier fällt das Urteil nicht mehr so eindeutig aus.
Fritz Söllner

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