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08.03.2018 | Elektrofahrzeuge | Infografik | Onlineartikel

Zahl der Elektroautos steigt weltweit rasant an

Autor:
Christiane Köllner

Die Zahl der Elektroautos steigt weltweit von zwei auf über drei Millionen. China ist der weltweit dynamischste Markt. Deutschland schneidet im internationalen Vergleich relativ schlecht ab.

Die Zahl der Elektroautos wächst einer neuen Studie zufolge weltweit deutlich. Bis Anfang 2018 sei der Bestand auf 3,2 Millionen E-Autos gestiegen – ein Plus von 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in Stuttgart mitteilt. Getrieben wurde der Markt vor allem von China, die Hersteller BYD und BAIC konnten die meisten Neuzulassungen für sich verbuchen.

Bleibe die weltweite Wachstumsrate der Neuzulassungen annähernd auf dem Niveau von 2017, "wird die Zahl der jährlich zugelassenen E-Fahrzeuge 2025 bei mehr als 25 Millionen liegen", sagt Professor Werner Tillmetz, ZSW-Vorstandsmitglied und Leiter des Geschäftsbereichs Elektrochemische Energietechnologien. Dies entspreche der Ankündigung vieler Hersteller, in nur sieben Jahren ein Viertel ihrer Produktion auf E-Fahrzeuge umgestellt zu haben. Allerdings würden solche Wachstumsraten auch enorme Erweiterungen in der Zellproduktion erfordern, so Tillmetz.

1,2 Millionen Elektroautos auf Chinas Straßen

In China rollen der Studie zufolge derzeit mehr als 1,2 Millionen Elektroautos über die Straßen. Allein 2017 kamen 579.000 dazu. In den USA sei die Zahl der E-Autos um 195.140 auf 751.510 Stück gestiegen. Japan nimmt mit einem Bestand von 201.410 Pkw den dritten Rang ein. Deutschland habe vergleichsweise schlecht abgeschnitten – dennoch gab es einen Anstieg um 54.490 auf 92.740 Autos. Der Anteil der Neuzulassungen habe aber nur bei 1,6 Prozent gelegen. Hinter den chinesischen Autoherstellern und dem US-Konzern Tesla (86.770 E-Autos) kam BMW (67.940) auf den vierten Rang, gefolgt von VW mit 52.250 E-Autos. Gezählt wurden alle Fahrzeuge, die mit Strom fahren. Nicht berücksichtigt wurden Full- und Mild-Hybridfahrzeuge sowie Fahrzeuge mit Brennstoffzellentechnik.

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