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07.09.2020 | Fintechs | Nachricht | Onlineartikel

Diese Fintechs führen die Hitliste der Investoren an

Autor:
Angelika Breinich-Schilly
2 Min. Lesedauer

Wer sind die Top-250-Fintechs weltweit? Eine Auswertung der Business-Intelligence-Plattform CB Insight hat junge Tech-Unternehmen mit Transformationspotenzial für die Finanzbranche unter die Lupe genommen, auf die auch Wagniskapitalgeber fliegen. N26 schafft es dabei auf Platz 14.

Viele junge, aufstrebende Firmen in der Finanzindustrie mit innovativen Geschäftsideen sind in den vergangenen Jahren aus der Taufe gehoben worden. Ihre Produkte und Services reichen von Online-Banking-Angeboten über Wealth und Asset Management, Versicherungsleistungen und digitales Investment bis hin zu alternativen Finanzierungs- oder Bezahlmodellen für unterschiedliche Zielgruppen und Branchen sowie Dienstleistungen rund um die Zahlungsabwicklung in allen Bereichen.

Fintechs Grab, Stripe und Robinhood belegen Spitzenplätze

CB Insights hat für das Jahr 2020 aus insgesamt 16.000 Unternehmen eine Hitliste mit den 250 vielversprechendsten Fintechs weltweit erarbeitet. Diesen Jungunternehmen trauen laut der US-Analyseplattform Venture-Capital-Investoren zu, mit ihren Services und Technologien nicht nur neue Entwicklungen in der Finanzbranche anzustoßen, sondern auch deren Transformation nachhaltig voranzutreiben. Wichtigster Orientierungspunkt der Analyse sind daher auch die Summen, die die Gesellschaften in die jeweiligen Start-ups investiert haben.

Dabei führt Grab, das in Singapur beheimatete Fintech für Mobile Wallets und Payment-Lösungen, den Reigen der Unternehmen mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 9,6 Milliarden US-Dollar an. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die amerikanischen Unternehmen Stripe, Anbieter für Zahlungsprozesse und –abwicklung, mit gut 1,95 Milliarden US-Dollar an investiertem Kapital sowie die Handelsplattform Robinhood, die Aktieninvestments per App ermöglicht. Sie erhielt rund 1,7 Milliarden US-Dollar von Venture-Capital-Unternehmen.

N26 unter den deutschen Fintechs Nummer eins

Von den deutschen Start-ups hat die Digital-Bank N26 mit Platz 14 und rund 783 Millionen US-Dollar eingesammeltem Kapital den höchsten Rang ergattert. Sechs weitere Unternehmen aus Deutschland folgen im Mittelfeld der Hitliste. Es sind das Insurtech Wefax Group, der Plattformanbieter Raisin, der Asset Manager Scalable Capital, Taxfix (Accounting- und Finance-Lösungen), Trade Republic (Kapitalmarkt) sowie die Cloud-Plattform für Banking-Services Mambu.

Die Top-250-Fintechs bringen es den Analysten zufolge seit 2015 auf zusammengerechnet rund 900 Deals und insgesamt 49,2 Milliarden US-Dollar an investiertem Kapital. Dabei berücksichtigt wurden Investitionsrunden von den Frühphasen gerade gegründeter Firmen bis hin zum Funding gut aufgestellter Fintech-Einhörner, die bereits über eine Bewertung von einer Milliarde US-Dollar oder mehr verfügen.

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