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07.09.2021 | Interieur | Nachricht | Onlineartikel

Leichte Panoramadächer mit Dachrahmen aus BASF-Ultradur

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

BASF und Grupo Antolin haben neue Kunststoffbauteile für Panoramadächer entwickelt. So ersetzt ein Dachrahmen aus Ultradur die herkömmliche Metallkonstruktion und trägt zur Gewichtseinsparung bei.

Mit dem Einsatz neuer Werkstoffe haben BASF und Grupa Antolin auch die Produktionsweise von Panoramadächern überarbeitet. Ein neu entwickeltes Panoramadach wird in der Deckenverkleidung des Autos integriert. Der Dachhimmel wird aus Polyurethan Elastoflex E 3943/134 gefertigt. Statt einer konventionellen Stahlkonstruktion kommt beim Dachrahmen nun der technische Kunststoff Ultradur High Speed zum Einsatz. "Einer der Hauptvorteile der neu gestalteten Kunststoffteile ist die veränderte Herstellungsweise. Wir befestigen den Rahmen am Dachhimmel. Während des Produktionsprozesses wird die Halterung für das Panoramadach am Innenverkleidungsteil befestigt, während gleichzeitig das Teil im Werkzeug geformt wird", erklärt Enrique Fernandez von Grupo Antolin.

Durch das neue Material ergibt sich laut BASF eine Gewichtsreduktion von bis zu 60 %. Zudem vereinfacht sich der Herstellungsprozess durch den Wegfall zusätzlicher Arbeitsschritte. Der Kunststoff ermöglicht das Spritzgießen großer Teile und soll eine sehr gute Dimensionsstabilität, geringe Verformung bei kurzen Zykluszeiten, hohe Steifigkeit, hohe Temperaturbeständigkeit und hervorragende Fließfähigkeit aufweisen. Ein erstes Pilotprojekt für ein Bestseller-Fahrzeug zeigte demnach hervorragende Ergebnisse. Laut BASF werden Panoramadächer für Autokunden immer attraktiver. 

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Quelle:
Polymer Engineering 2

01.07.2021 | Spezial | Ausgabe 7-8/2021

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