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24.07.2022 | Kleb- und Dichttechnik | Nachricht | Online-Artikel

Displays rahmenlos verkleben

verfasst von: Leyla Buchholz

2 Min. Lesedauer
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Multi-Panel-Systeme ersetzen in vielen Bereichen klassische Bedienelemente. Moderne Touchscreens bestehen aus einem Display-Glas, einem Rahmen oder Gehäuse sowie einem Elektronik-Modul, die strukturell fest miteinander verbunden werden müssen.

Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine erfolgt branchenübergreifend zunehmend über Displays und Touchscreens. Diese Multi-Panel-Systeme liefern digitale Informationen in Echtzeit, erhöhen die Wahrnehmung und gewährleisten neben einer einfachen Handhabung hochkomplexe technische Funktionen in einem Designelement. Sei es im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobil- und Elektronikindustrie, bei der Herstellung von Haushaltsgeräten, in der Medizintechnik oder in der Innen- und Außenwerbung – die Einsatzbereiche von Displays sind so vielfältig wie ihre Gestaltungsvarianten. 
Insbesondere bei Haushaltsgeräten wird Wert auf eine einwandfreie Funktion, eine lange Lebensdauer, eine tadellose Verarbeitung sowie eine leichte Handhabung gelegt. Letztere zeigt sich darin, dass die Steuerung zunehmend per Touchscreen erfolgt. Um Displays eine höhere Qualität und Lebensdauer zu verleihen, setzen Hersteller auf Klebtechnologien. In der Regel besteht ein Display aus einem Display-Modul, einem Rahmen und einem Gehäuse. Je nach Material, Design und Anforderung an die Konstruktion werden hierfür unterschiedliche Klebstoffe benötigt. 

Unsichtbare Hochleistungsklebstoffe

Der Fokus bei der Display-Anwendung liegt vor allem auf Langzeitstabilität, Präzision, Bedienergonomie und Sicherheit. Aber auch Gewicht und Optik sowie Design spielen eine immer größere Rolle. Die Herausforderung für Konstrukteure besteht darin, visuelle und funktionelle Aspekte zu verbinden. Der Trend zu rahmenlosen Displays erschwert diese Aufgabe zunehmend.
Das Einkleben des Displays in den Rahmen stellt eine besondere Herausforderung dar. Eine stabile Verklebung zwischen dem immer größer werdenden Coverglas und dem schmalen Rahmen kann nur erzielt werden, wenn der eingesetzte Klebstoff auf die thermischen und mechanischen Eigenschaften der beiden Werkstoffe der Klebfläche angepasst ist und eine sehr hohe Klebkraft hat. Die Herausforderung ist dabei, das Displaymodul in einen Rahmen zu kleben, in dem es wasser- und staubdicht langfristig hält und im besten Fall noch Wärme ableitet. Zugleich soll der Klebstoff so aufgetragen sein, dass er optisch nicht sichtbar ist. Da die Rahmen immer schmaler werden und die Displays zum Teil in gebogener oder geschwungener Form vorliegen, empfiehlt sich der Einsatz von reaktiven Klebstoffen (1- und 2-komponentig). Die Ruderer Klebetechnik ist mit den speziellen, sehr hohen Anforderungen in der industriellen Display-Verklebung bestens vertraut und berät bei der Klebstoffauswahl.
 

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