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07.05.2013 | Public Relations | Im Fokus | Onlineartikel

Warum Kinder ausgerechnet auf Facebook stehen

Autor:
Andrea Amerland

Facebook steht in der Gunst von Kindern ganz oben, so das Ergebnis einer Studie. Doch warum fasziniert Kids gerade dieses Netzwerk? Geheimnis des Erfolges sind die Vergemeinschaftung und die Vernetzung, urteilt die Medienwissenschaft.

Für die so sogenannte KIM-Studie 2012, durchgeführt von den Landesmedienanstalten Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, wurden 1.200 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren und deren Eltern zu ihrer Mediennutzung befragt. Das Ergebnis: Facebook hat bei den jungen Internetnutzern mit 17 Prozent die Nase vorn. Auf Platz zwei der Beliebtheitsskala folgt YouTube mit 12 Prozent, dicht gefolgt von SchülerVZ mit 11 Prozent. Das Problem: Die Facebook-Nutzung ist erst ab 13 Jahren vorgesehen, so steht es zumindest in den Nutzungsbedingungen. Interessant: Preisgekrönte Seiten wie "FragFinn.de", "Blinde Kuh" oder "Ki.Ka" kommen nicht einmal auf zweistellig Werte.

Facebook ermöglicht neue Formen der Vergemeinschaftung

Die Faszination von Facebook hänge eng mit den neuen Momenten der Vergemeischaftung zusammen, meinen die Kommunikations- und Medienwissenschaftler Andreas Hepp, Matthias Berg und Cindy Roitsch in einem Beitrag zum Thema "Mediasierte Welten". Facebook macht es möglich, dass sich junge Menschen im Web 2.0 nur noch mit Gleichgesinnten und Gleichgestellten vernetzen. Aber auch situative Vergemeinschaftungen wie die berühmt-berüchtigten Facebook-Parties machen den Reiz des Social Networks aus.

Allerdings verlagere sich die Vergemeinschaftung nicht so sehr in die virtuelle Welt. "Kennzeichnend ist vielmehr eine fortschreitende 'Translokalisierung‘ von Vergemeinschaftungsprozessen. Die persönliche Community von Kindern und Jugendlichen findet sich somit nicht allein vor der Haustür, sondern in einem größeren Radius.

Fazit: Um Kinder und Jugendliche bereits früh an Medien, Marken oder Unternehmen heranzuführen und dauerhaft zu binden, sind Facebook-Kampagnen, die Gemeinschafts-Erlebnisse schaffen, eine Überlegung wert.

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