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2012 | Buch

Strategische Erfolgsfaktoren von Shared Services im Personalbereich

Eine praxisorientierte Analyse zur wertorientierten Unternehmensführung

verfasst von: Dr. Leif E. Moll

Verlag: Gabler Verlag

Buchreihe : mir-Edition

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Über dieses Buch

Nach seiner von den USA ausgehenden umfassenden Verbreitung im IT- und Finanzbereich findet das Shared Services Konzept verstärkt Anwendung im Personalbereich - auch im deutschsprachigen Raum. Nach einer ersten Euphoriewelle zeigen sich jedoch viele Unternehmen bereits ernüchtert von den tatsächlich realisierten Erfolgswirkungen des Konzeptes. Das vorliegende Buch gibt einen Überblick über Entwicklungsstand, Gestaltungsoptionen und intraorganisationale Wirkungsbeziehungen von HR Shared Services und liefert anhand reichhaltiger Fallstudien Ansatzpunkte hinsichtlich einer wertorientierten Ausrichtung im Kontext unternehmensspezifischer strategischer Rahmenbedingungen. ​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Grundlagen der Arbeit
Zusammenfassung
Spätestens seit den 1990er Jahren sehen sich die Unternehmen beschleunigter wirtschaftlicher, technologischer und gesellschaftlicher Veränderungsdynamik ausgesetzt. Informations- und Telekommunikationstechnologie ermöglichen den grenzenlosen weltweiten Güter- und Dienstleistungsaustausch, völlig losgelöst von Raum und Zeit. Auf den Weltmärkten agieren eine Reihe neuer Wettbewerber aus aufstrebenden Wirtschaftsräumen, die i. d. R. den Startvorteil niedrigerer Lohnniveaus für sich in Anspruch nehmen können. Steigende Kundenerwartungen und kürzere Innovations- und Produktlebenszyklen stellen die Unternehmen vor zusätzliche Herausforderungen.
Leif E. Moll
2. Grundlagen und Gestaltungsoptionen von Shared Services Konzepten im HR-Bereich multinationaler Unternehmungen
Zusammenfassung
In einem ersten Schritt der Einordnung der vorliegenden Fragestellung in einen personalwirtschaftlichen Gesamtkontext soll zunächst die begriffliche Grundlage von Personalmanagement gelegt werden: „Unter Personalmanagement, bzw. Personalbereichen werden die betrieblichen Funktionsbereiche verstanden, deren Tätigkeit auf Einsatz, Beschaffung, Entwicklung und Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie die Gestaltung der dafür relevanten Rahmenbedingungen gerichtet ist.“ (Wald 2005, S. 311, Hervorheb. i. O.).
Leif E. Moll
3. Konzeptioneller Bezugsrahmen der Analyse der vorliegenden Fragestellung
Zusammenfassung
An den vorherigen Teil der Arbeit, in dem die theoretischen Grundlagen für die empirische Untersuchung gelegt wurden, schließt sich im Folgenden die Entwicklung eines konzeptionellen Bezugsrahmens und dessen methodische Umsetzung an.
Leif E. Moll
4. Explorative Analyse des HR-Shared Services Konzepts
Zusammenfassung
Unter empirischer Sozialforschung versteht man eine Sammlung von Techniken und Methoden zur wissenschaftlichen Untersuchung menschlichen Verhaltens und gesellschaftlicher Probleme (vgl. Friedrichs 1990, S. 13 f.; Schnell/Hill/Esser 1999, S. 5 f.). Grundsätzlich lässt sich die empirische Sozialforschung im Kontext betriebswirtschaftlicher Fragestellungen in ein quantitatives und ein qualitatives Paradigma unterteilen, unter welche jeweils eine große Anzahl verschiedener Erhebungsinstrumente subsumiert werden kann (vgl. Cropley 2002, S. 20 ff.). Im Rahmen der Betriebswirtschaftslehre werden Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung in verschiedenen Gebieten und mit verschiedenen Zielstellungen eingesetzt (vgl. Diekmann 2002, S. 20). Die quantitative Forschung versucht, zu generalisierbaren Ergebnissen zu gelangen, indem eine große Anzahl von Fällen auf eine konkrete Fragestellung, bzw. auf eine geringe Anzahl von aus der Theorie abgeleiteten Analysedimensionen hin untersucht werden, um Hypothesen über Beziehungen zwischen den Dimensionen zu testen (vgl. Boos 1993, S. 34 f.). Es handelt sich also um eine erklärende Forschungsweise, die sich auf allgemeine Prinzipien oder gesetzesähnliche Aussagen fokussiert und daher als deduktiv zu bezeichnen ist (vgl. Mayring 2000, S. 18). Demgegenüber rückt die qualitative Sozialforschung einen Einzelfall oder eine begrenzte Anzahl von Fällen in den Fokus eines auf ganzheitliche Erkenntnisse gerichteten Untersuchungsprozesses, wodurch leichter eine größere Anzahl von Untersuchungsdimensionen vertiefend analysiert werden kann (vgl. Mayring 2002, S. 25 f.). Die qualitative -im Sinne einer verstehenden- Forschung setzt somit am Speziellen an und folgt damit einem induktiven Ansatz (vgl. Mayring 2000, S. 18).
Leif E. Moll
5. Ableitung von Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen
Zusammenfassung
Der Quervergleich der Fallstudien zeigt, dass aufgrund der Kontextabhängigkeit keine entsprechenden „Standardlösungen” für Shared Services im Personalbereich existieren. Um dennoch zu generalisierbaren Erfolgsfaktoren und damit Handlungsempfehlungen gelangen zu können, wird eine Möglichkeit zur Typologisierung entsprechender Modelle benötigt. Eine solche soll im Folgenden, basierend auf empirischen Ergebnissen der Fallstudien, selbst entwickelt werden.
Leif E. Moll
6. Schlussbetrachtung und Ausblick
Zusammenfassung
Bei Shared Services handelt es sich um ein in der Praxis bereits gut eingeführtes Organisationskonzept, allerdings primär in den Bereichen IT und Controlling. Die Geschichte von SSC im Kontext von Human Resource Management ist deutlich jünger, dennoch wird das Konzept heute von einem wesentlichen Teil multinationaler Unternehmen angewandt, oder zumindest dessen Implementierung vorbereitet.
Leif E. Moll
Backmatter
Metadaten
Titel
Strategische Erfolgsfaktoren von Shared Services im Personalbereich
verfasst von
Dr. Leif E. Moll
Copyright-Jahr
2012
Verlag
Gabler Verlag
Electronic ISBN
978-3-8349-4058-2
Print ISBN
978-3-8349-4057-5
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-8349-4058-2

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