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29.08.2017 | Tribologie | Nachricht | Onlineartikel

Mahle reduziert CO2-Emissionen mit zwei Motoroptimierungen

Autor:
Patrick Schäfer

Mit zwei innermotorischen Maßnahmen will Mahle Verbrauch und Emissionen von Ottomotoren verbessern: Auf der IAA zeigt der Automobilzulieferer Lösungen zur Reibungsoptimierung sowie zur Vermeidung von Öleintrag in den Brennraum.

Optimierte Mechanik und verbesserte Schmierung sollen bei Ottomotoren zu bis zu sechs Prozent weniger CO2-Emissionen nach Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Cycle (WLTC) führen. Reduziertes Spiel, reibungsarme Oberflächen sowie die Verringerung der Reibkontaktflächen zeichnet demnach die neue "Power Cell Unit“ (PCU) von Mahle aus, die aus Kolben, Kolbenringen und Kolbenbolzen besteht. 

Mithilfe einer Topografieanalyse sei es bei der Entwicklung gelungen, gleichzeitig leichtere und robustere Kolben zu entwerfen. Mit der direkten Reibungsminderung kann laut Mahle der CO2-Ausstoß um bis zu 2,5 Prozent (WLTC) gesenkt werden. Die neuen Motorkomponenten wurden zudem auf den Einsatz niedrig viskoser Öle ausgelegt. Das entlaste den Ölkreislauf, da die Kolben weniger Kühlöl benötigten. Die Ölpumpe könne daher bei jedem Betriebspunkt bedarfsgerecht arbeiten, was zusätzlich Kraftstoff spare. 

Weniger Öl im Brennraum durch neue Abstreifringe

Eine neue Generation von Ölabstreifringen soll Ölasche und Partikelemissionen durch in den Brennraum geratenes Öl verhindern helfen.  Die Mahle "U-Flex" genannten Abstreifringe sollen Partikelrohemissionen und Ölasche deutlich reduzieren und damit auch Partikelanzahl und -masse verringern. Das habe positive Auswirkungen auf die Abgasnachbehandlung: Der Partikelfilter benötige somit weniger Regenerationsphasen und müsse seltener gewartet werden.

Weitere Details will Mahle auf der IAA bekannt geben. Der Zulieferer zeigt außerdem sein Fahrzeugkonzept Meetmit 48-V-Elektrifizierung und neuem Thermomanagement-Ansatz.

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2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

Tribologie

Quelle:
Handbuch Verbrennungsmotor

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