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11.05.2018 | Umwelt | Infografik | Onlineartikel

Nachfrage nach "grünen" Produkten steigt weiter

Autor:
Julia Ehl

Greentech boomt und wird auch weiterhin stark wachsen, zeigt die fünfte Ausgabe des Greentech-Atlasses. Sowohl der Anteil am Bruttoinlandsprodukt als auch die Beschäftigungszahlen werden weiter steigen.

Grüne Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sind auch in den nächsten Jahren stark gefragt. Zu diesem Ergebnis kommt der 5. Greentech-Atlas für Deutschland "Greentech made in Germany 2018 – Umwelttechnik-Atlas für Deutschland", den das Bundesumweltministerium herausgegeben hat. Die von Roland Berger durchgeführte Studie prognostiziert für die Branche zwischen 2016 und 2025 einen weltweiten jährlichen Anstieg des Marktvolumens um 6,9 Prozent. Für 2025 soll so ein Volumen von 5.900 Milliarden Euro innerhalb der sechs Leitmärkte Energieeffizienz, Nachhaltige Wasserwirtschaft, Umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie, Rohstoff- und Materialeffizienz, Nachhaltige Mobilität sowie Kreislaufwirtschaft erwirtschaftet werden. Der deutsche Greentech-Markt wird stärker als der weltweite Durchschnitt wachsen. Für Deutschland werden 8,8 Prozent Steigerung pro Jahr ausgewiesen.

Bezogen auf das deutsche Bruttoinlandsprodukt lag im Jahr 2016 der Anteil der Greentech-Branche bei 15 Prozent. Dieser Anteil soll laut der Prognose bis 2025 auf 19 Prozent steigen. Zunehmen werden auch die in der Branche Beschäftigten. Im Jahr 2016 waren in Deutschland rund 1,5 Millionen Menschen in den sechs Leitmärkten beschäftigt. Bis 2021 wird ein Anstieg um durchschnittlich 6,7 Prozent gesehen. Allerdings fällt die Verteilung innerhalb der Leitmärkte sehr unterschiedlich aus:

  • Energieeffizienz: + 9,8 Prozent
  • Nachhaltige Wasserwirtschaft: + 8,1 Prozent
  • Umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie: + 8,8 Prozent
  • Rohstoff- und Materialeffizienz: + 10,4 Prozent
  • Nachhaltige Mobilität: + 20 Prozent
  • Kreislaufwirtschaft: +5,8 Prozent

Weitere positive Impulse wird es durch die zunehmende Digitalisierung geben. Allerdings sind viele Unternehmen noch nicht richtig auf die digitale Transformation  vorbereitet, warnen die Autoren der Studie.

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