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2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

Wasser in der Kunst an den Beispielen niederländischer und impressionistischer Malerei

verfasst von : Julian Becker

Erschienen in: Die Wasser der Gesellschaft

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Wasser als Element ist fast überall in der Kunst zu finden. Ob als pigmentverdünnendes Malmittel in der Acryl- und Aquarellmalerei oder inhaltlich in den Bildern selbst dargestellt. Da dem Dargestellten in der Kunst nicht selten eine Bedeutung zukommt, ist dies sicherlich auch bei Wasser der Fall. So lassen sich anhand von Bildern aus den verschiedenen Epochen und Gattungen der Kunstgeschichte auch diverse Bedeutungen von Wasser in der Gesellschaft ableiten. Wasser taucht bei den Ägyptern beispielsweise als Zeichen für den Nil auf und steht sogar für einen personifizierten Gott. In der frühchristlichen Kunst deutet Wasser oft auf Ereignisse wie beispielsweise die Sintflut und Begriffe wie Taufe und Reinigung hin. In Da Vincis Werken wird Wasser als der Grundstein des Lebens und als ein die Welt formendes und dynamisches Element dargestellt. In den sogenannten Vanitas-Stillleben dient es hingegen als Symbol für die Vergänglichkeit bzw. das „Verfließen“ des Lebens. In Gemälden von Caspar David Friedrich verweist Wasser auf die Erhabenheit der von Gott geschaffenen Natur. Bei späteren Impressionisten, wie etwa Claude Monet, spielt die Beschaffenheit des Wassers, die sich durch die zahlreichen Spiegelungen und Reflexionen der Umgebung sowie den Licht- und Schattenspielen äußert, eine große Rolle. Sie macht den Reiz der Darstellung aus. Die vorliegende Arbeit wird speziell auf die Zeit des Impressionismus und die niederländische Malerei eingehen, da an diesen Genres besonders gut zu sehen ist, welchen Stellenwert das Wasser in der Gesellschaft hatte und mit welchem Bewusstsein die Künstler mit diesem Thema umgegangen sind.

Metadaten
Titel
Wasser in der Kunst an den Beispielen niederländischer und impressionistischer Malerei
verfasst von
Julian Becker
Copyright-Jahr
2017
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-17703-4_9