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18.03.2019 | Automatisiertes Fahren | Nachricht | Onlineartikel

Nissan testet Invisible-to-Visible-Technik im Fahrbetrieb

Autor:
Patrick Schäfer

Nissan testet Augmented Reality für das autonome Fahren. Die Invisible-to-Visible-Technik verbindet reale und virtuelle Welt miteinander und ermöglicht dem Fahrer etwa, hinter ein Gebäude zu sehen.

Nissan testet das erstmals auf der CES 2019 in Las Vegas vorgestellte Invisible-to-Visible (I2V) nun im Fahrbetrieb. Daten der Sensorik und aus der Cloud verschmelzen und erlauben dem Fahrer einen Rundumblick um das Fahrzeug oder etwa den weiteren Straßenverlauf. Dafür sammelt Nissans Omni-Sensing-Technik Echtzeitdaten aus der Verkehrsumgebung und dem Innenraum des Fahrzeugs. Diese werden von der SAM-Technologie (Seamless Autonomous Mobility) analysiert, während das teilautonome Fahrerassistenzsystem Propilot Informationen über die Umgebung des Fahrzeugs liefert.

Nissans I2V soll das automatisierte Fahren nicht nur sicherer, sondern auch komfortabler gestalten. So kann während einer autonomen Fahrt bei Regen die Landschaft eines sonnigen Tages im Fahrzeug projiziert werden. Die Insassen sind zudem mit dem sogenannten "Metaverse" verbunden und können in dieser virtuellen Welt mit Hilfe von Avataren mit anderen Menschen interagieren. Bei den I2V-Tests wird unter anderem untersucht, wie die Fahrzeuginsassen und die von Avataren dargestellten Personen die jeweilige Präsenz des anderen durch die Benutzeroberfläche wahrnehmen. Für die Praxistests auf dem hauseigenen Testgelände Grandrive im japanischen Yokosuka nutzt Nissan einen NV350 Camper. NTT DOCOMO stellt das mobile 5G-Internet bereit, um Avatar-Daten und Kamerabilder aus dem Auto zu übertragen.

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