Handbuch Soziale Medien
- 2022
- Buch
- Herausgegeben von
- Jan-Hinrik Schmidt
- Monika Taddicken
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Soziale Medien erleichtern es Menschen, Informationen aller Art zu teilen und soziale Beziehungen zu pflegen. Sie sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten zu einem wesentlichen Bestandteil der digitalen Kommunikation geworden und verändern die Strukturen gesellschaftlicher Öffentlichkeit, aber auch den alltäglichen Austausch über privat-persönliche Themen. Ihre kommunikative Architektur nährt Hoffnungen auf verbesserte gesellschaftliche Partizipation genauso wie Befürchtungen, immer mehr Bereiche des Lebens würden kommerzialisiert und überwacht. Das Handbuch bereitet den aktuellen Forschungs- und Diskussionsstand zu Nutzung, gesellschaftlicher Einbettung und Folgen der sozialen Medien aus der Kommunikationswissenschaft und den angrenzenden Sozialwissenschaften auf. Für die zweite Auflage wurden die Beiträge überarbeitet und aktualisiert sowie das Handbuch um neue Beiträge ergänzt.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Grundlagen sozialer Medien
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Frontmatter
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Entwicklung und Verbreitung sozialer Medien
Monika Taddicken, Jan-Hinrik SchmidtDer Beitrag untersucht die Entwicklung und Verbreitung sozialer Medien, die sich in den letzten Jahrzehnten rasant gewandelt haben. Soziale Medien umfassen verschiedene Gattungen wie Netzwerkplattformen, Diskussionsplattformen und Kreativ-Plattformen. Der Begriff 'soziale Medien' wird kritisch hinterfragt und die Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede der verschiedenen Gattungen beleuchtet. Besondere Aufmerksamkeit wird der Verbreitung und Nutzung sozialer Medien in Deutschland geschenkt, wobei empirische Studien und aktuelle Zahlen zur Nutzungsfrequenz und -dynamik herangezogen werden. Der Beitrag schließt mit einem Überblick über wesentliche Studien und Befunde zur Verbreitung sozialer Medien und deren gesellschaftlichen Auswirkungen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag legt die Entwicklung und Verbreitung sozialer Medien dar. Hierzu beleuchtet er zunächst die Frage, wie der Begriff der sozialen Medien entstanden ist und was darunter definitorisch zu fassen ist. Daran anschließend wird ein Vorschlag zur Differenzierung verschiedener Gattungen von sozialen Medien vorgestellt. Dieser unterscheidet zwischen Plattformen, Personal Publishing, Instant Messaging und Wikis. Abschließend gibt der Beitrag einen Überblick über die Verbreitung und Nutzung von sozialen Medien. -
Soziale Medien: Funktionen, Praktiken, Formationen
Jan-Hinrik Schmidt, Monika TaddickenDas Kapitel untersucht die vielfältigen Funktionen von sozialen Medien, wie das Erstellen und Veröffentlichen von Inhalten, Kommentieren und Annotieren. Es betont die Bedeutung der technischen Gestaltung und der sozialen Praktiken, die das Verhalten in sozialen Medien strukturieren. Besonders interessant ist die Analyse der sozialen Formationen, die in und durch soziale Medien entstehen, wie egozentrierte Netzwerke, Communities und soziale Bewegungen. Diese Formationen werden als zentrale Elemente der sozialen Interaktion und Kommunikation in der digitalen Welt hervorgehoben.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag beschreibt aus einer sozialwissenschaftlichen Perspektive grundlegende Kategorien und Klassifikationen zu Gestalt und Gebrauch sozialer Medien. Dazu gehören erstens die grundlegenden Funktionen, die sich über die verschiedenen Gattungen der sozialen Medien hinweg identifizieren lassen. Zweitens werden zentrale Praktiken angesprochen, die das Wechselspiel von individuellem Handeln und rahmenden Strukturen zu erfassen helfen. Drittens werden unterschiedliche Typen von sozialen Formationen vorgestellt, die in den und mithilfe von sozialen Medien entstehen oder sichtbar gemacht werden können. -
Soziale Medien und Öffentlichkeit(en)
Monika Taddicken, Jan-Hinrik SchmidtDas Kapitel untersucht die Veränderungen von Öffentlichkeit durch soziale Medien und deren Einfluss auf klassische Öffentlichkeitstheorien. Es wird festgestellt, dass die digitalen Medien die Strukturen von Öffentlichkeit grundlegend verändern und dass traditionelle Theorien, wie die von Luhmann und Habermas, nicht mehr ausreichen, um diese neuen Formen der Öffentlichkeit zu erklären. Das Kapitel stellt verschiedene Konzepte vor, die den Wandel von Öffentlichkeit in der digitalen Ära beschreiben, wie die 'Networked Public Sphere' von Yochai Benkler und die 'dynamische und integrierte Netzwerköffentlichkeit' von Christoph Neuberger. Es wird auch auf das 'agonistische Pluralismus' von Mouffe und das 'partizipative Paradigma' eingegangen, die neue Perspektiven auf die Rolle sozialer Medien in der Öffentlichkeit bieten. Das Kapitel schließt mit der Feststellung, dass die Digitalisierung und das Zusammenspiel von Technologien und gesellschaftlichen Akteuren die laufende Transformation von Öffentlichkeit gestalten. Es wird auch auf die Herausforderungen und Chancen dieser Entwicklung eingegangen, insbesondere im Hinblick auf die Rolle von Plattformen und die Notwendigkeit einer neuen Theoriebildung in der Kommunikationswissenschaft.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Begriff der Öffentlichkeit ist eines der wichtigsten sozialwissenschaftlichen Konstrukte. Wie Öffentlichkeit zu fassen und welchen normativen Anspruch das Konzept erhebt, wurde und wird in der Literatur umfangreich und vielschichtig diskutiert. Die modernen digitalen Kommunikationsumgebungen bedingen einen grundlegenden Wandel, der von einer „Transformation der Öffentlichkeit“ sprechen lässt. Insbesondere die Spezifika und Dynamiken der sozialen Medien treiben die Transformationsprozesse voran. In diesem Beitrag werden daher, ausgehend von klassischen sozialwissenschaftlichen Öffentlichkeitsmodellen, ausgewählte Konzepte vorgestellt, die in den vergangenen 15 Jahren einen Beitrag geleistet haben, diesen Wandel zu erklären und für weiterführende Analysen zu erschließen.
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Einsatzbereiche und Anwendungsfelder sozialer Medien
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Frontmatter
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Soziale Medien in der politischen Kommunikation
Martin EmmerDer Fachtext beleuchtet die vielfältigen Auswirkungen der Digitalisierung und der Entwicklung sozialer Medien auf die politische Kommunikation. Seit den frühen Tagen des Internets hat sich die Kommunikation von physischen Fesseln befreit und neue Angebotsformen sowie Kommunikationsmodi entwickelt. Soziale Medien haben diese Entwicklung weiter vorangetrieben, indem sie es auch normalen Nutzer*innen und Akteuren mit begrenzten Ressourcen ermöglichten, aktiv an politischen Online-Debatten teilzunehmen. Der Beitrag untersucht verschiedene Forschungsbereiche, die zur Beschreibung und Erklärung von Kommunikation in sozialen Medien beitragen, und zeigt, wie sich die Medienentwicklung und der Forschungsstand dynamisch weiterentwickeln. Besondere Aufmerksamkeit wird der Rolle von Akteuren wie Parteien, Politiker*innen, staatlichen Akteuren und Bürger*innen sowie den verschiedenen Mediengattungen und Plattformen geschenkt. Der Text hebt auch die Herausforderungen hervor, die durch die Nutzung sozialer Medien in der politischen Kommunikation entstehen, wie die Verbreitung von Desinformation und Hassrede, und diskutiert Regulierungsversuche auf nationaler und übernationaler Ebene. Insgesamt bietet der Beitrag einen umfassenden Überblick über die komplexen Dynamiken und Potenziale sozialer Medien in der politischen Kommunikation und zeigt, wie diese die traditionellen Strukturen und Prozesse der Demokratie herausfordern und verändern.KI-Generiert
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ZusammenfassungSoziale Medien prägen die Kommunikationspraxis von politischen Akteuren und Bürger*innen heute sehr stark. Während frühe Anwendungen im politischen Kontext wie der „Arabische Frühling“ eher euphorische Bewertungen dieser Technologien befördert haben, zeigt sich spätestens seit dem erfolgreichen Einsatz sozialer Medien durch Donald Trump oder rechtsterroristische Bewegungen, dass sich diese auch sehr effektiv für demokratiefeindliche Zwecke einsetzen lassen. Die Forschung beschäftigt sich in diesem Feld deshalb zunehmend damit, die speziellen Kommunikationsdynamiken aufzudecken, die durch plattformbasierte soziale Medien ermöglicht werden. -
Soziale Medien und Journalismus
Christoph NeubergerDas Kapitel beleuchtet die Transformation des Journalismus durch soziale Medien seit Mitte der 1990er-Jahre. Es beschreibt den Übergang vom Gatekeeper- zum Netzwerkparadigma, bei dem soziale Medien die Rolle des professionellen Journalismus in traditionellen Massenmedien herausfordern. Die Integration sozialer Medien in den journalistischen Alltag wird untersucht, wobei drei Beziehungsarten zwischen sozialen Medien und Journalismus hervorgehoben werden: Konkurrenz, Komplementarität und Integration. Redaktionen stehen vor der Herausforderung, den parallelen Umgang mit verschiedenen Kanälen zu lernen und die journalistische Qualität in der öffentlichen Kommunikation zu gewährleisten. Das Kapitel schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und einer Diskussion über die zukünftigen Herausforderungen für den professionellen Journalismus in der digitalen Welt.KI-Generiert
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ZusammenfassungZwischen sozialen Medien und professionellem Journalismus besteht ein vielfältiges Beziehungsgeflecht. Studien befassen sich mit der Frage, wie der Journalismus soziale Medien selbst einsetzt (Publizieren, Werbung, Publikumsbeteiligung) und wie sie sich wechselseitig einander ergänzen können (Recherche, Publikumsresonanz und -beobachtung, Thematisierung). Neben solchen Integrations- und Komplementärbeziehungen wird auch nach einer möglichen Konkurrenz gefragt: Digitale Plattformen verdrängen auf dem Werbemarkt Medienanbieter. Außerdem gewinnen sie als Nachrichtenquelle an Bedeutung. Allerdings können gegenwärtig professionell-journalistische Vermittlungsleistungen weder partizipativ noch algorithmisch ersetzt werden. Der Journalismus muss aber lernen, wie er eine Vielzahl sozialer Medien selbst parallel einsetzt, wie er sich von nicht-journalistischen Anbietern abgrenzt und wie er mit Kritik aus sozialen Medien umgeht. Darüber hinaus muss er seine Vermittlungsleistungen für die liberale Demokratie neu bestimmen und Vertrauen im Publikum dafür erhalten, dass er diese auch zuverlässig erbringt. -
Marketing und PR mit sozialen Medien
Thomas Pleil, Matthias BastianDas Kapitel untersucht die Rolle sozialer Medien in der externen Kommunikation von Organisationen und deren Einfluss auf die Kommunikationsstrategien. Es wird diskutiert, wie soziale Medien in den Medienalltag integriert werden und welche Wechselwirkungen mit anderen Kommunikationskanälen bestehen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Herausforderung gewidmet, wie Organisationen ihre Kommunikationsziele in der digitalen Welt erreichen können. Dabei wird auch auf die Bedeutung von Content-Strategien und die Rolle von Influencern eingegangen. Das Kapitel schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und die damit verbundenen Herausforderungen für Organisationen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Einsatz sozialer Medien in Marketing und PR ist für viele Organisationen seit längerem selbstverständlich. Dabei ist eine fortwährende Herausforderung, die Social-Media-Kommunikation an die Organisationsziele anzubinden und zugleich sich an den Bedürfnissen und Interessen der Stakeholder zu orientieren. Hinzu kommen der stete Wandel und die starke Heterogenität der einzelnen Social-Media-Kanäle und vor allem ihrer Funktionen sowie deren Nutzungspraktiken. Dabei sind aus Organisationssicht die enge Kooperation von Marketing und Kommunikation sowie eine Anpassung interner Prozesse und die laufende (Nach-)Qualifikation von Mitarbeitern notwendig. -
Soziale Medien in der internen Organisationskommunikation
Christian Herzog, Alexander Richter, Janine HackerDer Beitrag untersucht die Einführung und Nutzung von Enterprise Social Software (ESS) in der internen Organisationskommunikation. ESS bietet neue Formen der Interaktion und Vernetzung innerhalb von Unternehmen, was zu flacheren Hierarchien und einer offeneren Unternehmenskultur führt. Die Potenziale von ESS umfassen effizientere Kommunikation, effektiven Wissenstransfer und die Entstehung von Expertennetzwerken. Allerdings gibt es auch Herausforderungen wie Datenschutzbedenken und die Notwendigkeit, die Unternehmenskultur an die neuen Kommunikationsformen anzupassen. Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle bei der erfolgreichen Implementierung von ESS, indem sie als Vorbilder agieren und die Nutzung der Plattform fördern. Die Erfolgsmessung von ESS stellt eine weitere Herausforderung dar, da die Nutzungsoffenheit der Software eine präzise Evaluierung erschwert. Dennoch bietet ESS großes Potenzial für die Zukunftsfähigkeit und Innovationskraft von Unternehmen, wenn die genannten Herausforderungen erfolgreich gemeistert werden.KI-Generiert
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ZusammenfassungAufgrund des großen Erfolges von sozialen Medien im privaten Umfeld beschäftigen sich auch Organisationen zunehmend mit dem Potenzial sogenannter Enterprise Social Software (ESS). Im Organisationskontext kann ESS dazu beitragen, dass die Kommunikation transparenter und schneller, die Zusammenarbeit effizienter und die Unternehmenskultur partizipativer wird. Gleichzeitig bringt ESS Herausforderungen mit sich, die ihrem nutzbringenden Einsatz entgegenstehen können. Diese Effekte sind bedingt durch die besonderen Eigenschaften von ESS, mit denen sich Mitarbeiter*innen auf allen Unternehmensebenen und Funktionen konfrontiert sehen. Der Beitrag fasst verschiedene Studien zum Einsatz von ESS in Organisationen zusammen und erläutert aus der Perspektive der Wirtschaftsinformatik insbesondere Randbedingungen für die Einführung sowie Ansätze zur Erfolgsmessung. -
Bildung und Lernen mit sozialen Medien
Franco Rau, Petra GrellDas Kapitel beleuchtet die tiefgreifenden Veränderungen, die soziale Medien in Bildungs- und Lernkontexten bewirken. Es untersucht, wie soziale Medien als Werkzeuge zur Unterstützung von Lern- und Lehrprozessen eingesetzt werden können, sei es durch Blogs, Wikis oder soziale Netzwerke. Darüber hinaus wird die Rolle sozialer Medien als Inhalte und Rahmenbedingungen des Lernens analysiert, wobei besonders die kollaborativen und partizipativen Potenziale hervorgehoben werden. Das Kapitel betont auch die Herausforderungen und Chancen, die sich durch die Integration sozialer Medien in Bildungsinstitutionen ergeben, und fordert eine reflexive Auseinandersetzung mit den neuen Bildungspotenzialen und -chancen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Diskussion von sozialen Medien in Bildungs- und Lernkontexten ist vielfältig. Zur Strukturierung der Debatte wird zwischen drei zentralen Diskussionslinien und Perspektiven unterschieden. Anknüpfend an eine mediendidaktische Perspektive werden soziale Medien als Werkzeuge des Lehrens und Lernens betrachtet. Es werden spezifische Potenziale zur Gestaltung von Lehr- und Lernarrangements aufgezeigt und zentrale Spannungsfelder markiert. Die Betrachtung von sozialen Medien als Inhalt des Lehrens und Lernens zur Entwicklung digitaler Kompetenzen markiert eine zweite Perspektive. Inwiefern die Thematisierung von sozialen Medien eine Entwicklung digitaler Kompetenzen ermöglicht, wird hinsichtlich vier zentraler Inhaltsbereiche einer institutionellen Medienbildung diskutiert. Abschließend wird die Perspektive skizziert, soziale Medien als spezifischen Rahmen von Lern- und Bildungsprozessen zu betrachten. Während aus bildungspraktischer Sicht soziale Medien in diesem Zusammenhang häufig als Störfaktor gesehen werden, lassen sich soziale Medien aus bildungstheoretischer Perspektive als Räume zur medialen Artikulation und Partizipation beschreiben, welche neue Reflexions- und Bildungspotenziale eröffnen. -
Soziale Medien in der empirischen Forschung
Frauke ZellerDer Beitrag beleuchtet die vielfältigen Methoden der empirischen Forschung in sozialen Medien, wobei sowohl quantitative als auch qualitative Ansätze berücksichtigt werden. Es wird die Nutzung sozialer Medien als Forschungsinstrument diskutiert, einschließlich der Herausforderungen und Vorteile von Big Data und automatisierten Textanalysen. Besondere Aufmerksamkeit wird den ethischen und rechtlichen Aspekten der Forschung gewidmet, sowie den neuen Trends und Technologien, die die Forschungsmethoden revolutionieren.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag bietet einen Überblick zu sozialen Medien in der empirischen Forschung mit einem methodologischen und instrumentellen Fokus. Er diskutiert die unterschiedlichen Methoden, welche in der Kommunikationswissenschaft bereits angewandt werden, und gibt einen ausführlichen Überblick zu adaptierbaren Methoden aus der Marktforschung und benachbarten Disziplinen wie Cultural Studies, Linguistik und Computational Communication Research/Social Sciences. Ferner werden die Notwendigkeit der Erweiterung des traditionellen Forschungsprozesses in Bezug auf Forschung mit und zu sozialen Medien und Big Data erörtert und Herausforderungen methodischer wie auch rechtlicher und ethischer Natur diskutiert.
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Übergreifende Fragestellungen und Entwicklungen sozialer Medien
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Identitätsbildung in sozialen Medien
Bernadette Kneidinger-MüllerDas Kapitel untersucht die Identitätsbildung in sozialen Medien und wie verschiedene soziologische Theorien diese Prozesse erklären. Es wird gezeigt, wie Nutzer*innen ihre Identität in sozialen Netzwerken gestalten und welche Potenziale und Risiken damit verbunden sind. Dabei werden traditionelle soziologische Ansätze wie der symbolische Interaktionismus und die Social Identity Theory angewendet, um zu verstehen, wie Identitäten in der Online-Welt konstruiert werden. Besonders interessant ist die Diskussion über die Rolle des sozialen Feedbacks und die Herausforderungen der Identitätskontrolle in einer vernetzten Welt. Zudem werden die sozialen und psychologischen Auswirkungen der Selbstdarstellung in sozialen Medien beleuchtet, einschließlich der Risiken von Datenschutzverletzungen und der potenziellen negativen Effekte auf das Wohlbefinden der Nutzer*innen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Darstellung der eigenen Identität stellt eine Grundvoraussetzung der Nutzung sozialer Medien dar und wird dennoch sehr widersprüchlich diskutiert, beispielsweise, wenn in Massenmedien die „Selbstdarstellungskultur“ als bedenklicher gesellschaftlicher Trend dargestellt wird. Dieser Beitrag zeigt auf, wie Identitätskonstruktion als zentrale Entwicklungsaufgabe des Menschen auch innerhalb sozialer Medien stattfindet und welche besonderen Ausdrucksformen dabei auftreten können. Online- und Offline-Identitäten ergänzen sich gegenseitig und bringen jeweils spezifische Chancen, aber auch Risiken mit sich, die im Rahmen dieses Beitrags diskutiert werden. -
Meinungsbildung in und mit sozialen Medien
Birgit Stark, Melanie Magin, Stefan GeißDas Kapitel untersucht die Veränderungen der Meinungsbildung durch soziale Medien und deren Einfluss auf die Demokratie. Es wird diskutiert, wie soziale Medien die Meinungsbildungsprozesse beeinflussen und welche Risiken, wie Filterblasen und Echokammern, damit verbunden sind. Besonders hervorgehoben werden die personalisierte Informationsauswahl und die daraus resultierenden möglichen Gefahren für die öffentliche Meinung. Zudem wird die Rolle der Nachrichtenmedien in diesem Kontext beleuchtet und wie sie durch die neuen Informationsplattformen ergänzt oder ersetzt werden. Das Kapitel bietet eine umfassende Analyse der Herausforderungen und Chancen, die soziale Medien für die Meinungsbildung und die Demokratie darstellen.KI-Generiert
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ZusammenfassungSoziale Medien haben sich zu zentralen Informationsquellen entwickelt und sind dadurch zu einem wichtigen Faktor im Prozess der politischen Meinungsbildung geworden. Der vorliegende Beitrag beschreibt, inwiefern soziale Medien die Voraussetzungen für Meinungsbildung verändern und wie sich ihre Rolle dabei von der traditioneller Massenmedien unterscheidet. Davon ausgehend werden die Debatten um zentrale Chancen und Risiken für die Gesellschaft skizziert, die mit sozialen Medien in Verbindung gebracht werden: Zufällige Nachrichtennutzung oder die Konfrontation mit unterschiedlichen Ansichten („cross-cutting exposure“) einerseits, Filterblasen und Echokammern, Fragmentierung, Polarisierung und Desinformation („Fake News“) andererseits. -
Soziale Medien, Emotionen und Affekte
Margreth LünenborgDas Kapitel untersucht die Rolle von Emotionen und Affekten in sozialen Medien und deren Einfluss auf die Gesellschaft. Es beginnt mit Beispielen für Emotionen und Affekte in sozialen Medien, wie Hass, Aggression und Freude, und diskutiert, wie diese in der Öffentlichkeit wahrgenommen und bewertet werden. Die Architektur digitaler Plattformen wird als strukturierend für Emotionen und Affekte betrachtet, was anhand von Beispielen wie dem Twitter-Account von Robert Habeck verdeutlicht wird. Der Text enthält eine grundlegende Einführung in die Emotionssoziologie und Affektforschung und diskutiert, wie diese Konzepte auf Medienpraktiken in sozialen Medien angewendet werden können. Besondere Aufmerksamkeit wird den Phänomenen der Empörungskaskaden und ‚hate speech‘ geschenkt, aber auch den positiven Aspekten wie Solidarität und Empathie. Der Text schließt mit einer Diskussion über die Bedeutung von Emotionen für die Konstituierung von Öffentlichkeiten und die Rolle von Affekten in der digitalen Kommunikation. Die Analyse zeigt, dass Emotionen und Affekte zentrale Bausteine sozialer Ordnung sind und in der Interaktion mit digitalen Medien eine neue Dynamik entfalten.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag liefert einen Überblick über das Verhältnis von sozialen Medien und Emotionen sowie Affekten. Nach einer Einführung in die sozialwissenschaftliche Emotionsforschung und affect studies, die Emotionen als wesentliche Bausteine sozialer Ordnung sichtbar machen, werden die wechselseitig konstituierenden Bedingungen von Emotionen und sozialen Medien herausgearbeitet. Emotionen werden medial erzeugt, geteilt, archiviert und reguliert. Soziale Medien lassen sich damit als Affektgeneratoren fassen. Die Architektur sozialer Netzwerkplattformen zielt maßgeblich auf die Affizierung ihrer Nutzer*innen ab. Durch vielfach geteilten Hass oder Empörung, Erregung oder empathische Solidarität wird die Verweildauer auf der Plattform und die Intensität der Nutzung gesteigert. Solche Interaktionen lassen sich als affektive Medienpraktiken fassen. Sie können bspw. in Form von Memes als kritische, ironische oder subversive Aneignung von Medienangeboten auftreten, die jedoch den ökonomisch grundierten Affordanzen der Plattform nicht entkommen können. Auf diese Weise werden sie zu wesentlichen Bestandteilen einer affektiven Ökonomie. -
Soziale Medien und Partizipation
Caja ThimmDas Kapitel 'Soziale Medien und Partizipation' untersucht die tiefgreifenden Veränderungen, die das Internet und insbesondere soziale Medien auf individuelle, soziale und politische Kommunikationsformen haben. Es wird beleuchtet, wie Plattformen wie Facebook und Twitter politische Prozesse und Bürgerbeteiligung beeinflussen, sei es durch Vernetzung und Echtzeitkommunikation oder durch die Schaffung neuer Partizipationskulturen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Rolle von Partizipation als grundlegendes Prinzip der Sozialen Medien geschenkt, wobei die Herausforderungen und Chancen dieser Entwicklungen kritisch analysiert werden. Das Kapitel bietet eine umfassende Perspektive auf die normativen und ethischen Implikationen der digitalen Partizipation und hebt die Bedeutung von Partizipation als Formativ der Sozialen Medien hervor. Es wird auch auf die zunehmende Technisierung und Automatisierung von Partizipation eingegangen, die sowohl neue Möglichkeiten als auch Risiken mit sich bringt. Insgesamt bietet das Kapitel eine tiefgehende Analyse der dynamischen und komplexen Wechselwirkungen zwischen sozialen Medien und politischer Partizipation, die sowohl Forscher als auch Praktiker gleichermaßen ansprechen wird.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag diskutiert den Partizipationsbegriff im Zusammenhang mit Sozialen Medien aus unterschiedlichen Perspektiven. Grundlegend wird argumentiert, dass Partizipation sowohl als Formativ als auch als konstitutive Bedingung für das Verständnis von Sozialen Medien anzusehen ist. Ausgangspunkt hierfür bildet die Perspektive auf den Medienwandel, der durch neue Technologien und daraus resultierende Plattformen ermöglicht wurde. Das skizzierte Prinzip der Partizipation erfasst das Zusammenwirken informationstechnologisch zur Verfügung gestellter Partizipationspotenziale und die konkreten Nutzungspraktiken der Anwender*innen, da nicht nur sie über die Verteilung der Inhalte bestimmen, sondern in hohem Maße auch technische Rahmungen wie Algorithmensteuerung. Betont wird, dass Partizipation auch aus negativer Perspektive (‚Fake News‘, ‚Hate Speech‘) zu betrachten ist und insofern als normatives Konzept zu hinterfragen sei. Thematisiert wird zudem die Rolle von Datenbesitz und Datenanalyse im Zusammenhang mit Partizipationskulturen und der Kontrolle über die algorithmischen Distributionsstrukturen. -
Kompetenzen für soziale Medien
Ulrike WagnerDas Kapitel 'Kompetenzen für soziale Medien' untersucht die notwendigen Fähigkeiten, die im Umgang mit sozialen Medien entwickelt werden sollten. Es argumentiert, dass diese Kompetenzen sukzessive vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter erworben werden und für ein souveränes und selbstbestimmtes Leben notwendig sind. Besondere Aufmerksamkeit wird den Heranwachsenden geschenkt, da sie diese Fähigkeiten erst im Laufe ihres Aufwachsens entwickeln. Das Kapitel beleuchtet die Herausforderungen und Notwendigkeiten der Medienkompetenzentwicklung, insbesondere im Kontext der sozialen Medien, und untersucht die verschiedenen Dimensionen von Medienkompetenz. Es wird diskutiert, wie sich die alltägliche Lebensführung durch den Umgang mit sozialen Medien verändert und welche Anforderungen an die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Nutzer gestellt werden. Abschließend werden die Herausforderungen für Familien, pädagogische Fachkräfte und erzieherische Bezugspersonen sowie Bildungs- und Sozialpolitik beleuchtet.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag skizziert auf handlungstheoretischer Grundlage ein Modell der Kompetenzen für die Aneignung sozialer Medien, das sowohl auf die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Nutzer*innen Bezug nimmt als auch aktuelle Herausforderungen für eine adäquate Medienkompetenzförderung berücksichtigt. Zentraler Ausgangspunkt ist, dass Menschen nicht von vorne herein die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten für den Umgang mit Medien besitzen, sondern diese sukzessive im Umgang mit Medien entwickeln und durch Anregung von „außen“, d. h. aus ihrem sozialen und erzieherischen Umfeld, Anstöße für die Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten erhalten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Perspektive Heranwachsender. Herausgearbeitet wird, welche Fähigkeiten entwickelt werden müssen, um in einer vernetzten und digitalisierten Welt, in der soziale Medien zunehmend zu Dreh- und Angelpunkten des Kommunikationsverhaltens werden, ihr Leben souverän gestalten zu können. -
Soziale Medien als Technologien der Überwachung und Kontrolle
Oliver LeistertDas Kapitel beleuchtet die Rolle kommerzieller sozialer Medien als Technologien der Überwachung und Kontrolle. Es wird erläutert, wie diese Plattformen sowohl Profile als auch Relationen von Profilen berechnen und speichern. Zudem werden Datensammelskripte wie der 'Like'-Button von Facebook und der 'Heart'-Button von Instagram untersucht, die die Überwachung auch jenseits der Plattformen ermöglichen. Die Überwachung wird als ökonomisches Motiv der Plattformen dargestellt, das eng mit den Interessen staatlicher Verfolgungsbehörden verknüpft ist. Besonders hervorgehoben wird die 'Surveillant Assemblage' als Modell zur Beschreibung zeitgenössischer Überwachung, das die dynamische und vernetzte Natur der Überwachung betont. Weitere Themen sind die Peer Surveillance, die Überwachung durch Polizei und Behörden sowie die Auswirkungen der mobilen Nutzung sozialer Medien auf die Überwachung. Das Kapitel schließt mit einem Fazit, das die systemische Bedeutung der Überwachung durch kommerzielle Plattformen hervorhebt und die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit diesem Thema betont.KI-Generiert
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ZusammenfassungSoziale Medien und Überwachung sind untrennbar miteinander verbunden. Da der Begriff der Überwachung eine wechselhafte Geschichte hat, wird erstens ein Überblick über die unterschiedlichen konzeptuellen und operationalen Bedeutungen des Begriffes gegeben. Daran anschließend wird erläutert, inwiefern das Geschäftsmodell aller großen Plattformen auf der Sammlung von Daten gründet. Zweitens sind Social-Media-Plattformen zunehmend ein Datenschatz für staatliche Akteure wie Polizei und Geheimdienste. Drittens meint Überwachung und Kontrolle im Kontext sozialer Medien auch die laterale Überwachung der Nutzer*innen untereinander. Im letzten Schritt dieses Beitrags wird die Zunahme der mobilen Nutzung sozialer Medien diskutiert und die sich hierbei addierenden Überwachungsaspekte erklärt. -
Die Ökonomie sozialer Medien
Castulus KoloDas Kapitel untersucht die Ökonomie sozialer Medien und deren Einfluss auf verschiedene wirtschaftliche Bereiche. Soziale Medien haben sich zu zentralen Akteuren in der Wirtschaft entwickelt und beeinflussen das Verhalten von Individuen und Unternehmen auf vielfältige Weise. Das Kapitel analysiert, wie soziale Medien Innovationsprozesse, Produktion, Distribution und Konsumverhalten verändern und welche ökonomischen und gesellschaftlichen Auswirkungen dies hat. Besonders interessant ist die Einordnung der Plattformen als neue ökonomische Akteure und die Diskussion über deren Regulierung und Machtstellung. Das Kapitel bietet einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Zusammenhang mit sozialen Medien und der Wirtschaft.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag erläutert aufbauend auf dem Konzept der ökonomischen Wertschöpfung und den charakteristischen Eigenschaften sozialer Medien deren Auswirkungen auf der Ebene der einzelnen Unternehmung, ganzer Wirtschaftsbereiche – insbesondere der Medienindustrien – bis hin zur Gesamtwirtschaft. Darüber hinaus werden die heute großen Plattformbetreiber und deren Herausforderer aus der zweiten Reihe als einflussreiche ökonomische Akteure vorgestellt, spezielle Effekte sozialer Medien in den Kernbereichen ökonomischen Handelns eingeführt sowie Defizite des Kenntnisstandes in Zeiten weiter zunehmender Vernetzung nicht nur von Menschen mit Menschen, sondern auch mit Artefakten, Orten und künstlichen Intelligenzen aufgezeigt. -
Die Governance sozialer Medien
Christian KatzenbachDas Kapitel 'Die Governance sozialer Medien' untersucht die tiefgreifenden Veränderungen in der Kommunikation durch soziale Medien und die damit verbundenen Herausforderungen und Kontroversen. Es wird die Rolle von sozialen Medien als Vermittler und ihre Verantwortung für die Inhalte und Kommunikation analysiert. Der Beitrag beleuchtet die Regulierung und Selbstregulierung durch soziale Medien, einschließlich der technischen und normativen Mechanismen, die zur Ordnung und Überwachung von Inhalten eingesetzt werden. Besondere Aufmerksamkeit wird der zunehmenden Verantwortung der Anbieter für Hassrede, Falschmeldungen und die Wahrung der Privatsphäre geschenkt. Der Text betont die Notwendigkeit einer klaren Governance und die Herausforderungen, die mit der Regulierung sozialer Medien verbunden sind, und schließt mit einem Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen und Lösungsansätze.KI-Generiert
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ZusammenfassungDieser Beitrag führt in die Governance sozialer Medien ein, d. h. sowohl hinsichtlich der Setzung von Regeln für soziale Medien als auch der Regelsetzung durch soziale Medien. Dazu werden zunächst die Begriffe Governance und soziale Medien geklärt und zueinander in Beziehung gesetzt. Anschließend werden Regelungen und Kontroversen der Governance und Regulierung von sozialen Medien vorgestellt und diskutiert. Soziale Medien sind aber nicht nur Gegenstand von Regelsetzung. Anbieter wie Facebook und YouTube etablieren durch Community Guidelines und Allgemeine Geschäftsbedingungen, durch die technische Ausgestaltung ihrer Dienste und die Moderation von Inhalten selbst Regeln, die zwischen legitimen und illegitimen kommunikativen Handlungen in den jeweiligen sozialen Medien unterscheiden. Diese Formen der Governance durch soziale Medien werden vorgestellt und ihre umstrittene Entwicklung und politischen Implikationen werden diskutiert. -
Rechtliche Aspekte sozialer Medien
Jan Dirk Roggenkamp, Henning KriegDas Kapitel 'Rechtliche Aspekte sozialer Medien' untersucht die juristischen Konflikte und Regulierungen im digitalen Raum. Soziale Medien spiegeln alltägliche Konflikte wider und potenzieren sie durch die globale Sichtbarkeit. Es gibt keine einheitliche Rechtsregelung, aber eine Vielzahl von Gesetzen und Rechtsvorschriften, die angewendet werden müssen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Datenschutzrecht, das durch die DSGVO strenger reguliert wird. Plattformbetreiber und Nutzer haben jeweils spezifische Verantwortlichkeiten und Haftungsrisiken. Das Kapitel beleuchtet auch die Impressumspflicht, das Urheberrecht und die Äußerungsrechte in sozialen Medien. Es wird deutlich, dass die rechtliche Landschaft komplex und dynamisch ist, und dass professionelle juristische Begleitung notwendig ist, um den rechtskonformen Betrieb von Social-Media-Plattformen zu gewährleisten.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag stellt ausgewählte rechtliche Aspekte sozialer Medien dar. Insbesondere werden die praktisch hochrelevanten Konfliktfelder Urheberrecht, Äußerungsrecht, Persönlichkeitsrecht, Recht am Bild der eigenen Person, Datenschutzrecht, Impressumspflicht, Plattform-AGB sowie Haftung und Verantwortlichkeit der Nutzer*innen und Diensteanbieter beleuchtet. -
Soziale Medien, Raum und Zeit
Maren HartmannDas Kapitel beleuchtet die Raum-Zeit-Strukturen sozialer Medien und deren Einfluss auf die Nutzer*innen. Es beginnt mit einer theoretischen Annäherung an die Komponenten Raum und Zeit, sowohl einzeln als auch in Kombination, und in Bezug auf ihre Relevanz für die Konstituierung von Raum und Zeit durch Medien. Diese theoretischen Erkenntnisse werden anschließend auf soziale Medien zugespitzt und anhand konkreter Anwendungen wie Timelines, Snapchat und LBSN diskutiert. Dabei werden drei unterschiedliche Modi von Raum-Zeit-Bezügen innerhalb der sozialen Medien unterschieden: das Stabile, das Ephemere und das Situative. Die Relevanz und Passung der theoretischen Ansätze auf diese Modi wird reflektiert, wobei insbesondere das Stabile als Wieder-Einbettungs-Prozess gegenüber den Tendenzen der Entbettung und Entgrenzung betont wird. Das Kapitel schließt mit der Aussage, dass soziale Medien neue Einbettungsmöglichkeiten bieten, gleichzeitig aber auch neue Formen der Entbettung aufzeigen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDas Verhältnis von Raum und Zeit beschäftigt die Sozialwissenschaften schon seit ihrer Entstehung. Während die Auseinandersetzung mit dem Thema in den letzten Jahren weiter in den Vordergrund gerückt ist, hat die Kommunikations- und Medienwissenschaft es bis jetzt nur bedingt für sich entdeckt. Umgekehrt haben die Soziologie und die Humangeografie das Verhältnis von Raum und Zeit als zentral thematisiert, nicht aber die Rolle der digitalen Medien darin. Soziale Medien brachten neue Charakteristika und Nutzungsweisen mit sich, welche Raum und Zeit noch einmal neu in Szene setzen. Dieser Beitrag hat zwei Ziele: Erstens sollen einige der zentralen Debatten zur Frage von Raum und Zeit (und auch Medien) zusammengefasst, zweitens sollen diese anhand konkreter Bespiele aus dem Bereich der sozialen Medien auf ihre Aktualität hin diskutiert werden. Zur Rahmung dienen dabei drei Modi von Raum-Zeit-Bezügen: das Ephemere, das Stabile und das Situative.
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- Titel
- Handbuch Soziale Medien
- Herausgegeben von
-
Jan-Hinrik Schmidt
Monika Taddicken
- Copyright-Jahr
- 2022
- Electronic ISBN
- 978-3-658-25995-2
- Print ISBN
- 978-3-658-25994-5
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-25995-2
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