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Projekt Drive erforscht datenbasierte Routenplanung für Nfz

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Das Forschungsprojekt Drive will eine datenbasierte Routenplanung für Nfz mit E-, H2- und LNG-Antrieben umsetzen. Das soll Planungssicherheit für Transportfirmen bringen und den Umstieg auf alternative Antriebe forcieren. 

Forschungsprojekt Drive: datenbasierte Routenplanung im Straßengüterverkehr 


Das mFund-Verbundvorhaben Drive "Datenbasierte Routenplanung im Straßengüterverkehr mit verschiedenen Energieversorgungstechnologien" ist gestartet. Ziel sei es, den Einsatz von Lkw "mit umweltfreundlichen Antrieben zu forcieren und Unternehmen den Umstieg auf ökologisch effiziente Transporte zu erleichtern", wie es vom Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen heißt. Unter der Leitung des FIR will das Projektteam dazu die technischen Voraussetzungen für eine datenbasierte Fahrzeugübergabe entwickeln, die auch bei derzeit noch ungenügender Ladeinfrastruktur und Reichweite einen ökologisch effizienten Fernverkehr ermöglichen sollen. 

Derzeit seien in Deutschland gerade einmal 1,2 % der zugelassenen Lkw mit Wasserstoff (H2)-, LNG- oder Elektroantrieben ausgerüstet. Grund dafür seien die großen Unsicherheiten, die für viele Spediteure noch immer mit der Umstellung der Flotte verbunden sind. Dazu gehörten etwa hohe Investitionen in neue Fahrzeugmodelle und ungenügende Flächenabdeckung der Lade- und Tankinfrastruktur.

Digitale Routenplanung: Infrastruktur, Fahrzeugzustand und Topografie

Im Projekt Drive soll nun eine technische Lösung entstehen, die auch vor dem beschriebenen Hintergrund einen ökologisch nachhaltigen Fernlastverkehr stärkt. Dafür soll eine Lösung entwickelt werden, die in Echtzeit verfügbare Lade- und Tankinfrastruktur mit dem Fahrzeugzustand sowie relevanten Ziel- und Streckendaten, etwa der Topografie, zusammenführt. Die Daten werden in einer Routenplanung aufbereitet, die unter Einbeziehung weiterer relevanter Faktoren wie Lenk- und Ruhezeiten oder der jeweiligen Parksituation die optimale Route für die verschiedenen Antriebsarten vorschlägt. Dieses Vorgehen soll die derzeitigen Nachteile alternativer Antriebe ausgleichen und sowohl den Spediteuren als auch den Lkw-Fahrern und Infrastrukturanbietern die notwendige Sicherheit sowie Transparenz für den effizienten Umstieg auf Wasserstoff-, LNG- oder Elektro-Lkw geben.

Das Projekt Drive wird im Rahmen der Innovationsinitiative mFund mit insgesamt circa 2,1 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert. Es läuft bis zum 31. Dezember 2024. Neben dem FIR gehören PEM Lehrstuhl der RWTH Aachen, Hammer Road-Cargo, Maintrans Int. Spedition, Park Your Truck, Mansio und ZeKju zum Projektteam.

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    Bildnachweise
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