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Über dieses Buch

Carolin Schönewolf untersucht die soziotechnische Transformation der Automobilität durch die Linse der Technikzukünfte des autonomen Fahrens. Die Analyse von Vereindeutigungen an drei Fallstudien zeigt den Umgang mit der paradoxen Gleichzeitigkeit von disruptiver Innovation und linearer Entwicklung. Anstatt sich auf Disruption oder Linearität zu konzentrieren, schlägt die Autorin vor, die soziotechnische Transformation als einen iterativen Prozess zu verstehen, der eine adaptive Governance erfordert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Von der Technologie des autonomen Fahrens wird angenommen, dass sie Automobilität fundamental verändern wird. Gegenwärtig kursieren diverse Bilder und Erwartungen, die Zukünfte autonomer Automobilität skizzieren. Doch bereits ein erster Blick zeigt: Es herrscht Uneinigkeit über die in der Gegenwart verfügbar gemachten Zukünfte – und das auf multiplen Ebenen.
Carolin Schönewolf

Kapitel 2. Vergangenheit und Zukünfte des autonomen Fahrens – eine Transformation?

Zusammenfassung
Gegenwärtig findet ein historischer Wandel der Automobilität statt. Nach 130 Jahren soll das gefahrene Objekt zum fahrenden, geteilten, smarten und elektrischen Objekt werden. Autonomes Fahren ist eine der Technologien, die diesen Wandel ermöglichen sollen.
Carolin Schönewolf

Kapitel 3. Mehrdeutige Zukünfte und ihre Vereindeutigung

Zusammenfassung
Bis zu dieser Stelle wurde der breitere Kontext des Themas eröffnet, der Forschungsgegenstand eingeführt und verschiedene wissenschaftliche Diskurse erörtert. Anhand dessen wurde die analytische Perspektive hergeleitet. Im folgenden Kapitel wird nun das Spannungsfeld, das den Ausgangspunkt dieser Arbeit darstellt, pointiert. Das Forschungsinteresse wird in der Formulierung der forschungsleitenden Frage zusammengefasst.
Carolin Schönewolf

Kapitel 4. Koordinierung: Erwartungen heterogener Akteure

Zusammenfassung
Der Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit ist folgende These: Die Herstellung der Technologie des autonomen Fahrens befindet sich in einem Spanungsfeld zwischen Disruption und Tradierung. Dieser Umstand rührt mitunter daher, dass die Konstruktion der Technologie nicht nur aus technischer Sicht komplex ist, sondern auch im Hinblick auf die Verhandlung von Infrastruktur, Regulatorik, Praktiken, Urbanität etc. An dieser Verhandlung ist eine Vielzahl unterschiedlicher Akteure beteiligt.
Carolin Schönewolf

Kapitel 5. Kompatibilisierung: Visualisierungen von Technikzukünften

Zusammenfassung
Technikzukünfte sind visuell. Sie werden mitunter durch Filme, Bilder oder Installationen vergegenwärtigt. Vor dem Ausgangspunkt des Spannungsfelds der tradierenden Disruption ist die Vereindeutigung durch Visualisierungen ein weiterer Fall, an dem die Transformation der Automobilität ergründet werden kann.
Carolin Schönewolf

Kapitel 6. Affektivierung: emotionale Konnotationen neuer Technologien

Zusammenfassung
Automobilität ist emotional. Die automobilen Emotionen wurden über Jahrzehnte hinweg mit dem Besitz, der Materialität und dem Fahren von Automobilen verwoben. Das, so kann auch der Rückblick auf die Historie der Automobilität zeigen, ist immer auch stark verbunden mit politischen sowie kulturellen Dynamiken und daraus resultierenden Vorstellungen davon, was als wünschenswert für das individuelle Leben angesehen wird.
Carolin Schönewolf

Kapitel 7. Das Spannungsfeld der tradierenden Disruption

Zusammenfassung
Der Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit war die Beobachtung, dass die Technologie des autonomen Fahrens als Teil einer disruptiven Transformation der Automobilität deklariert wird, ohne dass die Technologie gegenwärtig existiert oder antizipiert werden kann. Die Zukunft der Technologie ist nicht nur völlig unklar, sondern auch mehrdeutig.
Carolin Schönewolf

Backmatter

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