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14.05.2018 | Aufsätze

Was kann die heutige Wirtschaftswissenschaft von Friedrich List lernen?

Teil VI: Der Stellenwert des technischen Fortschritts in Lists Theorie der produktiven Kräfte

Zeitschrift:
List Forum für Wirtschafts- und Finanzpolitik
Autor:
Eugen Wendler

Zusammenfassung

In einem von Harald Enke und Adolf Wagner herausgegebenen Gedenkbuch „Zur Zukunft des Wettbewerbs – In memoriam Karl Brandt (1923–2010) und Alfred E. Ott (1919–1994)“ (Enke und Wagner 2012) habe ich einen Beitrag über „Friedrich List als Techniker – das technologische Fundament seines ökonomischen Gedankengebäudes“ (S. 101–118) publiziert. Dieser bildet auch die Grundlage des vorliegenden Aufsatzes. Allerdings habe ich diesen in wesentlichen Punkten umgearbeitet und erweitert. Im Einzelnen wird auf folgende Aspekte eingegangen: Technische Projekte von Friedrich List vor seiner Auswanderung in die USA, List als Eisenbahnpionier, zwei mysteriöse Patentanmeldungen, technologische Vorbilder und Kurzmitteilungen über andere technische Erfindungen, zwei Denkschriften an den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. sowie Lists Visionen zur technologischen Revolution im 19. Jahrhundert.
Es erscheint nicht zu hoch gegriffen, wenn man daraus den Schluss zieht, dass List auch als Technikfreak angesehen und eingestuft werden kann. Insofern ist er ein Vorbild für alle Wirtschaftswissenschaftler, die sich nicht nur mit der Analyse eines zurückliegenden oder aktuellen Untersuchungsobjektes zufriedengeben, sondern auch Ausblicke wagen und sich fragen, wie sich ihr Untersuchungsgegenstand in der Zukunft in technologischer Hinsicht mutmaßlich entwickeln wird, welche Schlussfolgerungen sich daraus ergeben und welche Instrumente bzw. Maßnahmen in diesem Zusammenhang ratsam erscheinen; – ein derartiger Ausblick ist ja praktisch bei den meisten Studien und Analysen erforderlich.

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