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06.12.2018 | Arbeitsrecht | Infografik | Onlineartikel

Die häufigsten Gründe für Arbeitsrechtsstreitigkeiten

Autor:
Andrea Amerland
1 Min. Lesedauer

Zahlreiche Rechtsstreitigkeiten belasten die Gerichte in Deutschland. Vergleichsweise häufig geht es dabei neben privatrechtlichen Konflikten um arbeitsrechtlichen Zwist zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern, belegt eine Studie.
 

Rund jeder zehnte Deutsche ist in arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen involviert. Das geht aus der Studie "Deutschlands großer Streitatlas 2017" hervor, den die Rechtsschutzversicherung Advocard zum dritten Mal durchgeführt hat. Rund 13,4 Prozent aller aktuellen Streitfälle drehen sich um Arbeitsrechtsfragen. Damit ist diese juristische Disziplin nach privatrechtlichen Streitigkeiten (40,1 Prozent) und verkehrsrechtlichen Konflikten (27,9 Prozent) das dritthäufigste Rechtsgebiet, auf dem sich die Deutschen zoffen. 

Vergütung und ordentliche Kündigungen sorgen am meisten für Zwist

Die Analyse von rund 1,7 Millionen Rechtsstreitigkeiten zeigt, dass das Thema Vergütung mit rund 32 Prozent den größten Anteil an den arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen hat. Auf Platz zwei liegen Fragen rund um das Thema ordentliche Kündigung eines Arbeitsverhältnis (17,3 Prozent). Auf Platz drei folgen Streitigkeiten rund um Arbeitszeugnisse. In 9,3 Prozent aller Arbeitsrechtsstreitigkeiten geht es um Abmahnungen. 8,1 Prozent haben Fragen und Probleme rund um den Urlaub zum Thema. 

Auf den Plätzen fünf bis zwölf der arbeitsrechtlichen Streitigkeiten folgen:

  • fristlose Kündigung (6,5 Prozent)
  • Mobbing (3,6 Prozent)
  • Versetzung (2,8 Prozent) 
  • Überstunden (2,6 Prozent)
  • Elternzeit, Erziehungsurlaub oder Mutterschutz (2,6 Prozent)
  • Arbeitszeit (2,1 Prozent)
  • Befristung oder Entfristung (1,7 Prozent)

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