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28.09.2017 | Fintechs | Interview | Onlineartikel

Mobiles Steuerungstool für Finanzdienstleister

Autor:
Stefanie Hüthig
Interviewt wurde:
Dr. Carsten Rößner

ist Vorstand der Transaction Factory AG.

Welche Geschäftsideen stecken hinter den Fintechs des Monats von Bankmagazin? Die ausgewählten Unternehmen stellen wir hier im Kurzinterview vor, heute Transaction Factory.

Springer Professional: Wie funktioniert Ihr Geschäftsmodell?

Dr. Carsten Rößner: Die Transaction Factory AG ist im 1. Quartal 2016 als Beratungs- und Lösungsfabrik für die Finanzbranche gestartet. Im Fokus stand der Ansatz, bei Finanzdienstleistungsinstituten neue Geschäftsstrategien und innovative Produkte einzuführen sowie bestehende Prozesse aus dem Blickwinkel der Bank- und Brokerage-Expertise effizienter und effektiver zu gestalten. Das Geschäftsmodell aus Beratung und Lösungskonzeption beinhaltete die Projektunterstützung und -umsetzung, seit dem 1. Quartal 2017 ebenfalls eine eigene Softwareentwicklung.

Wie hat sich das Unternehmen seitdem weiterentwickelt? 

Seit 2017 versteht sich unser Unternehmen als Lösungs- und Softwareanbieter im Finanzdienstleistungsbereich. Der Fokus der Produktentwicklung liegt in der Umsetzung von Komponenten im Banking, Wertpapierhandel und der Regulatorik. Anwendungsbereich sind die Platzierung neuer Produkte in der Finanzbranche, die Verschlankung der Wertschöpfung und die Integration regulatorischer Anforderungen in digitale und mobil unterstützte Prozesse. Die derzeit angebotene Reg App ist ein solches Produkt und ein Steuerungstool für Finanzdienstleistungsinstitute. 

Was leistet die App?

Die Reg App ermöglicht der Geschäftsleitung eine mobile und auditfähige Risikosteuerung des eigenen Unternehmens. Das Geschäftsmodell zur Anwendung beinhaltet sowohl den Lizenz- als auch Projektvertrieb. Die Einführung der Reg App beinhaltet in der Regel das Überdenken und Verbessern eigener Überwachungs- und Workflow-Prozesse des Finanzdienstleistungsinstituts. Transaction Factory bietet hierfür auch die Optimierung und Migration bestehender Prozesse sowie Reporting-Strukturen für den digitalen Wandel an.

Ziel der Fortentwicklung der Reg App ist es, diese auch für relevante Unternehmensbereiche anzuwenden, die über das originäre Risikomanagement hinausgehen, etwa IT-Infrastruktur, Sicherheit und Kundenzufriedenheit, und sie als mobiles Steuerungsmedium für Finanzdienstleistungsinstitute zu platzieren.

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Auf welche Weise kooperieren Sie mit Banken?

Wir sind in der Lage, mit Banken und anderen Finanzdienstleistern strategische Produkte, wie zum Beispiel die Reg App oder andere Module und Komponenten von Bank- sowie Depot-Infrastruktur, gemeinsam zu entwickeln und diese beispielsweise im Rahmen gemeinsamer Outsourcing-Aktivitäten auch am Markt zu vertreiben. Wir können hierfür die erforderlichen Softwareentwicklungsressourcen, -module, Expertise und Projektsteuerung bereitstellen. Neben der gemeinsamen Entwicklung von Software-Komponenten unterstützen wir die Optimierung von Kernprozessen und die Einführung neuer Prozesse und Produkte des Bankwesens und Wertpapierhandels.

Was planen Sie für die kommenden zwölf Monate?

Für die kommenden zwölf Monate planen wir den Ausbau des bestehenden Projektgeschäftes und den Vertrieb der geplanten mobilen Anwendungen. Ebenfalls vorgesehen ist die Entwicklung eines auf die Digitalisierung der Finanzwelt ausgerichteten Banksystem-Kerns und Depotführungssystems. Unser Unternehmen arbeitet bereits an einem modularen Gerüst für die Komponenten-basierte Nutzung von Bank- und Depotmodulen. Die Software soll die für die folgenden Jahre zu erwartenden Strukturen schlanker Zahlungs- und Settlementwege, etwa BaaS und Blockchain, unterstützen und Kunden die modulare Nutzung von Komponenten für Bank- und Depotführungssysteme ermöglichen. In die Software wird die Nutzung und die Unterstützung des Workflows über mobile und Web-basierte Endgeräte integriert sein.

Ein Porträt zu Transaction Factory finden Sie in der Bankmagazin-Ausgabe 9 | 2017.

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