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13.09.2023 | Marketingstrategie | Studie | Online-Artikel

IT-Landschaft von Marketern hat ihre Schwächen

verfasst von: Barbara Bocks

2:30 Min. Lesedauer

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Gerade im Marketingbereich, der immer zahlengetriebener wird, könnten KI-Tools künftig einen großen Unterschied machen. Für einen effizienten Einsatz muss aber auch der Rest der IT-Infrastruktur gut aufgestellt sein.

Mehr als zwei von fünf leitenden Marketing-Führungskräften in den USA geben an, dass sie in ihrem Unternehmen schon bald generative Programme einführen werden, die auf Künstlicher Intelligenz basieren, während 48 Prozent sie später einführen, sobald die Fehler behoben sind.

Für die folgenden Funktionen wollten die befragten Marketer in der Studie die Künstliche Intelligenz am liebsten einsetzen:

  • Erstellung von Codes, 
  • Erstellung von Bildern,
  • Erstellung von Audiodateien, 
  • automatisierte Konversationen und 
  • Generierung von Texten.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Online-Marketing-Toolanbieters Optimizely. In Zusammenarbeit mit Wakefield Research hat das Team von Optimizely in diesem Jahr 300 Führungskräfte in den USA aus dem Marketingbereich online befragt.

Technische Systeme funktionieren nicht reibungslos

Diese neuen AI-Programme kommen dann allerdings in nicht gut funktionierenden IT-Systemlandschaften zum Einsatz. Denn die große Mehrheit der Technologieabteilungen von Firmen und ihre Programme arbeiten nicht synchron. So geben 72 Prozent der Marketingverantwortlichen zum Beispiel zu, dass ihre technischen Systeme nicht so reibungslos funktionieren, wie sie sollten.

Andere Gründe für die Probleme bei der Nutzung der Tools im Alltag sind unter anderem die folgenden:

  1. die Fähigkeit der Mitarbeiter, Lösungen zu implementieren und zu nutzen (52 Prozent)
  2. Mitarbeiter sind nicht in der Lage, gemeinsame Lösungen zu integrieren (49 Prozent)
  3. Verzögerungen bei den Arbeitsabläufen während der Implementierung (45 Prozent)
  4. fehlende Daten für ROI-Berichte (44 Prozent)
  5. Kosten für die Implementierung (44 Prozent)

Befragte bezweifeln Nutzen zu vieler IT-Tools

Knapp die Hälfte der Befragten sehen sich herausgefordert, wegen der zu großen Auswahl an Programmen solide Investitionsentscheidungen zu treffen. Auch bezweifeln die Befragten mit mehr als 20 Tools stark, dass sich die Investitionen lohnen werden, verglichen mit denjenigen, die weniger als 20 Tools einsetzen. Selbst wenn Marketeer neue Tools kaufen, werden diese oftmals nicht eingesetzt. Das hat mehrere Gründe:

  • 43 Prozent der Befragten geben an, dass die Führungskräfte zu sehr an den alten Lösungen hängen.
  • Ein ähnlich hoher Prozentsatz hat Befürchtungen, spezifische Funktionen loszulassen.
  • 39 Prozent geben an, das Rollouts von neuen Systemen unterbrochen und nie wieder aufgenommen wurden.

Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage und der technischen Mängel geben Marketingexperten in der Studie an, in wirkungsvolle Technologien investieren zu wollen. Aber sie brauchen konkrete Messwerte, um ihre Entscheidungen zu treffen, rät das Team von Optimizely. 

Für die meisten Marketingexperten ist das Rätselraten laut der Studie ohnehin nicht mehr zeitgemäß. Die heutigen Kundenerwartungen verlangen laut der Studie nach Tools, die nicht nur effizient arbeiten, sondern auch bei jedem Schritt datengestütztes Vertrauen vermitteln.

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