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Ein bunter Strauß an Benefits für die Beschäftigten

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Das Spektrum der Anreize, die Unternehmen ihren Mitarbeitenden neben der Vergütung bieten, ist groß. Es reicht vom ÖPNV-Ticket über Weiterbildung bis zum Sabbatical. Top-Benefit ist die betriebliche Altersvorsorge.

Immer häufiger gehören Leasing-Fahrräder und E-Bikes zu den Benefits, die Unternehmen ihren Beschäftigten anbieten.


Geld ist zwar nicht alles - aber für Beschäftigte enorm wichtig. Und jenen, die mit ihrer Entlohnung unzufrieden sind, bietet der Arbeitsmarkt derzeit oftmals gute Wechselchancen. Kein Wunder also, dass Unternehmen mit einem breiten Angebot an freiwilligen, zusätzlichen Benefits versuchen, ihre Arbeitgeberattraktivität zu steigern, um Mitarbeitende zu binden oder auch neues Personal zu gewinnen.

Betriebliche Altersvorsorge als Dauerbrenner

Die am häufigsten angebotene Zusatzleistung ist dabei die betriebliche Altersversorgung. In einer Studie des Ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e.V. gaben 93 Prozent der befragten Unternehmen an, diese Leistung zumindest einem Teil ihrer Belegschaft anzubieten. Neben der Altersvorsorge identifiziert die Studie folgende Top-Benefits:

  • Möglichkeiten zur Weiterbildung (95 Prozent)
  • Gleitzeitkonten (93 Prozent)
  • eigener Parkplatz (85 Prozent)
  • Weihnachts- und Betriebsfeste (82 beziehungsweise 67 Prozent)

Studiendesign

Insgesamt wurden 604 Unternehmen. davon 512 Unternehmen aus der Metall- und Elektroindustrie, zu ihren angebotenen monetären und nicht monetären Zusatzleistungen befragt. Die Online-Befragung erfolgte von März bis Juni 2023 durch das Ifaa in Zusammenarbeit mit den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie Deutschlands.

Mobilitätswende schlägt sich bei Benefits nieder

Voll im Trend liegt der Erhebung zufolge das Fahrrad-/E-Bike-Leasing, das sich im Vergleich zu 2020 verdoppelt habe (plus 107 Prozent). Ebenfalls zugenommen hat demnach das Angebot an Vertrauens- und Wahlarbeitszeiten (plus 108 beziehungsweise 81 Prozent), mobiler Arbeit (plus 56 Prozent) und Sabbaticals (plus 49 Prozent). Insbesondere auf die während der Corona-Pandemie auf breiter Front eingeführten Möglichkeiten der flexiblen Gestaltung von Arbeitszeit und -ort wollen viele Beschäftigte nicht mehr verzichten.

 Dies musste beispielsweise die Berenberg Bank feststellen. Wie das Private Banking Magazin berichtete, kündigten dort gleich mehrere Mitarbeitende, weil ihnen die mittlerweile wieder strengeren Präsenzregelungen nicht passten. Auch Amelia Gahmann, wissenschaftliche Expertin des Ifaa rät Arbeitgebern, den Wunsch der Beschäftigten nach flexibler Arbeitsgestaltung nicht zu unterschätzen.

Interesse an manchen Sonderleistungen sinkt

Indessen legt die Untersuchung auch offen, bei welchen Benefits 2023 das Angebot gegenüber der Vorgängerstudie 2020 gesunken ist. Hierzu gehören etwa Jobsharing, Möglichkeiten der Umwandlung von Entgeltbestandteilen sowie die Raucherentwöhnung oder ein Sportraum.

Dessen ungeachtet sind der Studie zufolge neun von zehn Unternehmen überzeugt, dass die Bedeutung von Benefits in der Zukunft weiter steigen wird.

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