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30.01.2020 | Automobilelektronik + Software | Infografik | Onlineartikel

Bedeutung von Elektronik und Software im Auto nimmt rasant zu

Autor:
Christiane Köllner
1 Min. Lesedauer

Eine aktuelle Studie prognostiziert für die nächsten Jahre einen deutlichen Anstieg der Kosten für die Elektronik-Komponenten in Pkw. Kostentreiber sind vor allem autonomes Fahren, Vernetzung und E-Mobilität. 

Die Bedeutung von Elektronik und Software im Auto nimmt rasant zu. Die Kosten für elektronische Komponenten pro Fahrzeug sollen bis 2025 voraussichtlich von rund 3.000 auf circa 7.000 US-Dollar steigen. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie "Computer on Wheels/Disruption in Automotive Electronics and Semiconductors" der Unternehmensberatung Roland Berger. Autonomes Fahren, vollständige Vernetzung und die Elektromobilität sollen diese Entwicklung forcieren.

Die Experten von Roland Berger gehen davon aus, dass der Kostenanteil elektronischer Komponenten im Verhältnis zu allen Bauteilen voraussichtlich von aktuell circa 16 Prozent auf rund 35 Prozent bis 2025 wachsen wird. Dabei schlage der finanzielle Aufwand für elektronische Module bei einem Premiumfahrzeug mit klassischem Verbrennungsmotor heute mit rund 3.000 Dollar zu Buche. Beim einem halbautonom fahrenden, elektrifizierten Auto sollen es bis 2025 mehr als 7.000 Dollar je Fahrzeug sein.

Etwa ein Viertel der Kosten ließen sich auf die Digitalisierung zurückführen, so die Studie. Mehr als die Hälfte des Anstiegs resultiere allerdings aus der Elektrifizierung des Antriebsstrangs. Dadurch werde die Elektromobilität zum zentralen Kostentreiber. Beim autonomen Fahren entfielen die zusätzlich benötigen Mittel für Automobilelektronik (925 Dollar) größtenteils auf Rechenleistung und Sensorik. 

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