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22.11.2016 | Controlling | Im Fokus | Onlineartikel

Wie es um die Weiterbildung von Controllern steht

Autor:
Sylvia Meier

Controller sollen immer mehr Aufgaben übernehmen. Doch wie werden die Fachkräfte auf das veränderte Rollenbild vorbereitet? Weiterbildung spielt gerade für Controller eine wichtige Rolle.

Die Anforderungen an Controller sind enorm gestiegen. Nicht zuletzt durch Themen, wie beispielsweise Big Data. Das Rollenbild wandelt sich immer mehr. Controller sollen strategischer agieren und das Management beraten. Doch wie können die Finanzprofis ihren Weg zum Business Partner beschreiten? "Wollen Controller den steigenden und immer neuen Anforderungen gerecht werden, müssen sie ihre Kompetenzen erweitern und sich weiterbilden" meinen die Professoren Sören Dressler und Thomas Rachfall in ihrem Beitrag "Wie Controller sich weiterbilden" in der Zeitschrift Controlling & Management Review (Ausgabe 5/2016, Seite 27).

Unternehmen wünschen sich mehr Standardisierung 

Das Weiterbildungsangebot für Controller ist sehr vielfältig. So werden die unterschiedlichsten Inhalte angeboten, beispielsweise zur Anwendung verschiedener Controllinginstrumente oder Seminare zu neuen Gesetzesänderungen bei der Bilanzierung.

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Die Autoren verweisen jedoch auf Studienergebnisse, die zeigen, dass Unternehmen sich in einem hohen Maß standardisierte Inhalte und vergleichbare Zertifikate wünschen. Das lehnen Anbieter aufgrund der hohen Komplexität und der individuellen Bedürfnisse der Kunden und Firmen jedoch generell ab. Sie stellen auch fest: "Manche Anbieter verweisen ganz bewusst auf ihre jeweilige Individualität und Einzigartigkeit und versuchen, mit ihrem Angebot eigene Standards zu setzen und sich von der breiten Masse der Anbieter abzusetzen. Besonders im Hochschulbereich sind solche Alleinstellungsmerkmale von großer Bedeutung, so dass auch hier jeweils eigene Kompetenzprofile der angebotenen Weiterbildungen entwickelt werden."

Internationale Weiterbildungsangebote

Einige internationale Weiterbildungsangebote versuchen jedoch den Wünschen vieler Unternehmen nach einer Vereinheitlichung und Standardisierung von Weiterbildungsangeboten nachzukommen. Dressler und Rachfall erklären:

Als Beispiel sei das CIMA genannt: Hier werden im Rahmen der "Continuing Education" 40 Stunden Weiterbildungen alle zwei Jahre gefordert, ansonsten dürfe der erworbene Titel nicht mehr geführt werden. Die durchschnittlichen Kosten der untersuchten Fortbildungen belaufen sich auf circa 100 bis 200 Euro pro Seminartag.

E-Learning weniger im Angebot als Frontalunterricht

So groß die Motivation vieler Fachkräfte ist, sich zu engagieren und weiterzubilden: In der Praxis ist die Organisation nicht immer ganz einfach. Auch Dressler und Rachfall verweisen darauf, dass noch vor allem oft Frontalunterricht abgehalten wird. Das Angebot im Bereich E-Learning ist wesentlich überschaubarer. Doch gerade hier ist ein großes Interesse zu vermuten. Schließlich können gerade lange Fahrwege oder Termine, die mit den alltäglichen Arbeitszeiten kollidieren, eine Weiterbildung enorm erschweren oder gar unmöglich machen.

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