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18.08.2017 | Fahrerassistenz | Nachricht | Onlineartikel

Vernetzte Mobilität soll Radfahrer und Fußgänger einbeziehen

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr: Das Projekt Timon des Fraunhofer Instituts für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik (ESK) will eine durchgängige Vernetzung entwickeln.

Nicht nur Autofahrer, auch Fußgänger und Radfahrer nehmen in diesem Konzept über ihre Smartphones am vernetzten Verkehrsgeschehen teil. Das soll für mehr Sicherheit dieser als besonders verwundbar geltenden Verkehrsteilnehmer sorgen. Ihre Positionsdaten werden an andere Verkehrsteilnehmer weitergeleitet, über das Smartphone bekommen sie rechtzeitig Warnmeldungen gesendet. Der Verkehrswandel wird weiter für eine Zunahme von E-Bikes sorgen – auch im Transportwesen. Vor diesem Hintergrund ist eine umfassende Vernetzung sinnvoll.

Timon steht für "enhanced real Time services for optimized multimodal Mobility relying on cooperative Networks and open data". Die Datenquellen bestehen aus den Positionsdaten der Fußgänger und Radfahrer (vulnerable road users, VRU), Verkehrsmeldungen, Infrastrukturdaten sowie den Positionen von Fahrzeugen. In einer offenen Plattform laufen alle Daten über Mobilfunk oder den WLAN-Standard ITS-G5 ein. Nach einer Analyse werden Warnmeldungen an alle betroffenen Teilnehmer in Echtzeit gesendet. 

Europaweites Forschungsprojekt

Das Fraunhofer ESK ist im Projekt für die Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer untereinander und mit der offenen Web-Plattform zuständig. Dafür nutzen die Forscher ein adaptives, hybrides Car2X-Kommunikationssystem. Neben dem Fraunhofer ESK sind zehn Partner aus sieben europäischen Ländern am Projekt Timon beteiligt, das im Rahmen des Forschungsprogramms Horizon 2020 von der EU gefördert wird.

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