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26.03.2020 | Fahrzeugsicherheit | Nachricht | Onlineartikel

ZF bringt elektrische Parkbremse für die Vorderachse in Serie

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

ZF hat die Serienfertigung einer elektrischen Parkbremse für die Vorderachse angekündigt. Damit lassen sich nun auch Kleinwagen mit einer EPB ausstatten. Das schafft Platz im Innenraum.

Die elektrische Parkbremse (EPB) für die Vorderachse benötigt laut ZF nur geringe Anpassungen an den vorderen Bremssätteln und integriert alle elektronischen Komponenten und Softwareanwendungen in das bestehende ESC-Steuergerät. Die Vorderachs-EPB spart zudem Gewicht, weil die Bauteile für die manuelle Parkbremse an den üblicherweise bei Kleinwagen verbauten Trommelbremsen der Hinterachse überflüssig werden.

Nach Ober- Mittel- und auch Kompaktklasse kann damit auch in Kleinwagen statt eines manuellen Handbremshebels im Innenraum ein Kippschalter verbaut werden. Der gewonnene Platz verschafft Interieur-Designern damit mehr Freiheiten bei der Gestaltung. Das System erhöht den Komfort für Fahrer: Mit der Auto-Hold-Funktion wird das Anfahren am Berg erleichtert, die Stop-and-Go-Funktion verbessert etwa bei Stadtfahrten den Fahrkomfort. Beim Abstellen des Fahrzeugs in rutschigem Gefälle erhöht die EPB an der Vorderachse die Sicherheit. Der Serienstart für die Vorderachs-EPB erfolgt derzeit in Korea und China. Bereits 2011 hatte der 2014 von ZF übernommene Zulieferer TRW eine EPB für die Vorderachse vorgestellt.

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