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22.11.2016 | Fintechs | Interview | Onlineartikel

Mehr Sicherheit für Banking-Apps

Autor:
Christian Kemper
Interviewt wurde:
Schalk Nolte

ist seit 2009 CEO von Entersekt.

Welche Geschäftsideen stecken hinter den Fintechs des Monats von Bankmagazin? Die ausgewählten Unternehmen stellen wir hier im Kurzinterview vor, heute Entersekt aus Südafrika.

Entersekt will das Mobile-Banking sicherer machen. Im Heimatmarkt gehen die Geschäfte schon gut, jetzt steht die Expansion in Europa bevor. Schalk Nolte, Chief Executive Officer von Entersekt, beantwortet die drei wichtigsten Fragen zu seinem Unternehmen.

Bankmagazin: Herr Nolte, wie funktioniert das Geschäftsmodell von Entersekt?
Schalk Nolte: Unser Ziel ist es, das mobile Endgerät zur zentralen Schnittstelle für Bankgeschäfte und auch für andere Lebensbereiche zu machen. Dazu bedarf es entsprechender Sicherheitsvorkehrungen, die Entersekt anbietet. Seit 2008 vermarkten wir die Transakt-App, das weltweit erste völlig interaktive System zur Transaktionsauthentifizierung beim Mobile Banking und Online Shopping. Lösungen von Entersekt werden von einer wachsenden Anzahl von Geldhäusern eingesetzt und schützen bereits heute die Transaktionen von zwölf Millionen Kunden weltweit.

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Auf welche Weise kooperiert Ihr Unternehmen mit Banken?
Zahlreiche namhafte Finanzinstitute aus der ganzen Welt vertrauen auf die Sicherheitsstandards von Entersekt. Gleichzeitig profitieren sie davon, dass alle Lösungen des Unternehmens an die Regularien der Finanzaufsicht in der Europäischen Union und in den USA angepasst sind. Wir bieten den Banken ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes System. Die Entersekt-Software lässt sich problemlos in alle bestehenden Mobile-Banking-Apps integrieren und macht diese noch sicherer, indem sie einen weiteren, externen Authentifizierungskanal zur Verfügung stellt. Die Transakt-App ist dann nicht als externes Programm zu erkennen, sondern ist ein Bestandteil der bestehenden Anwendung. Zu den Kunden von Entersekt gehören unter anderem Barclays Africa, die Nedbank Group und Old Mutual Investments. Zudem ist Entersekt zertifizierter Partner großer Dienstleister wie IBM, Amazon, Mastercard, American Express und Visa. In den vergangenen beiden Jahren wurde Transakt zusammen im deutschen Sprachraum eingeführt.

Was planen Sie für die kommenden zwölf Monate?
Wir wollen Verträge mit weiteren Banken in Deutschland, Österreich und in der Schweiz schließen und damit die Nutzerzahl unserer Technologie in dieser Region deutlich erhöhen. Unser Ziel ist es, bis Ende 2017 mindestens zwei führende Kreditinstitute für unsere Lösung zu gewinnen. Dafür gilt es zunächst Vertrauen und Akzeptanz für unser Produkt in der Finanzbranche und vor allem bei Kartendienstleistern aufzubauen. Der nächste Schritt wird die Eröffnung einer Niederlassung in Deutschland sein, mit einem eigenen Team für Vertrieb und Service.

Ein Porträt über Entersekt lesen Sie in der Ausgabe 11/2106 von Bankmagazin.

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