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Handbuch Karriere und Laufbahnmanagement

  • 2019
  • Buch

Über dieses Buch

Dieses Handbuch bietet einen interdisziplinären Einblick in verschiedene Forschungs- und Anwendungsfelder des Laufbahnmanagements sowie der Karriereplanung. Die thematische Bandbreite der einzelnen Beiträge reicht von der Berufswahl über die Laufbahnentwicklung, Laufbahnphasen, Laufbahnerfolg, Laufbahnberatung, Karriereentwicklung in Organisationen bis hin zu Austritt aus dem Erwerbsleben, Karriere-Coaching und weiteren Themen. Jedes Thema wird einheitlich gegliedert vorgestellt: Auf ein verständliches Fallbeispiel folgen Hinweise zur aktuellen Relevanz des Themas, ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand sowie ein Fazit für die Praxis. Damit liegt ein gleichzeitig fundiertes wie praxisnahes Handbuch für Personaler, Laufbahnberater, Wissenschaftler und Studierende vor.

Inhaltsverzeichnis

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  1. Frontmatter

  2. Karriereforschung: Konzeptioneller Rahmen, zentrale Diskurse und zukünftige Entwicklungen

    1. Frontmatter

    2. Karriereforschung: Konzeptioneller Rahmen, zentrale Diskurse und neue Forschungsfelder

      Markus Latzke, Thomas M. Schneidhofer, Wolfgang Mayrhofer, Katharina Pernkopf
      Zusammenfassung
      Auf Basis eines konzeptionellen Rahmens – dem „Social Chronology Framework (SCF)“ (Gunz und Mayrhofer 2015) – bietet der vorliegende Beitrag einen Überblick zur Karriereforschung. Nach ausführlicher Herleitung des Begriffs werden Hauptstränge der Karriereforschung vorgestellt und anhand eines Beispiels illustriert, typische blinde Flecken herausgearbeitet und neue Ansätze und Methoden vorgestellt, die diese adressieren.
  3. Berufliche Entwicklung vor der Erwerbstätigkeit

    1. Frontmatter

    2. Berufswahl als mehrdimensionaler Prozess

      Matthias Rübner, Stefan Höft
      Zusammenfassung
      Nach einer Begriffsbestimmung zur Berufswahl als lebenslang bedeutsame Lern- und Entscheidungsaufgabe bei der Neuwahl und dem Wechsel von beruflichen Tätigkeiten werden vier grundlegende theoretische Ansätze zur adäquaten Beschreibung der relevanten Einflüsse und Prozesse dargestellt. Dieses sind: zuordnungsorientierte, entwicklungs-/laufbahnorientierte, entscheidungstheoretische sowie lerntheoretische/sozialkognitive Ansätze. Anhand eines angedeuteten Fallbeispiels werden mögliche Handlungskonsequenzen für die Gestaltung der beruflichen Beratung basierend auf den unterschiedlichen Ansätzen skizziert.
    3. Berufswahlbereitschaft und Ausbildungsreife

      Stefan Höft, Matthias Rübner
      Zusammenfassung
      Das folgende Kapitel behandelt zwei wesentliche Konstrukte für die erfolgreiche Gestaltung des Übergangs zwischen Schule und Ausbildung: Die „Berufswahlbereitschaft“ beschreibt die kognitiven und motivationalen Faktoren, die aus berufspsychologischer Sicht für eine erfolgreiche Bewältigung der ersten Berufswahl für alle Schulabsolventinnen und -absolventen notwendig sind. Die Debatte zur „Ausbildungsreife“ konzentriert sich hingegen auf Jugendliche, bei denen der Übergang in eine betriebliche Ausbildung aufgrund einer Vielzahl von Faktoren kritisch erscheint. Während zum ersten Konstrukt eine jahrzehntelange internationale Forschung aufgearbeitet werden kann, weist das zweite Konstrukt eine stärker interessenpolitische Dimension auf und spiegelt die Diskussion in Deutschland wider.
    4. Laufbahnberatung für SchülerInnen und Studierende

      Stefanie Jordan, Simone Kauffeld
      Zusammenfassung
      Das folgende Kapitel beleuchtet zunächst die Relevanz sowie Besonderheiten von Laufbahnberatung für SchülerInnen und Studierende. Anschließend erfolgt anhand diverser Klassifikationskriterien eine Systematisierung von Angeboten zur Laufbahnberatung für SchülerInnen und Studierende. Ein Exkurs „SchülerInnen und Studierende der First Generation“ thematisiert die besondere Notwendigkeit von Laufbahnberatung für diese Zielgruppe. Anschließend werden aktuelle Befunde zur Wirksamkeit von Laufbahnberatung für SchülerInnen und Studierende vorgestellt. Ein perspektivisches Fazit bildet den Abschluss.
    5. Online Self-Assessments zur Studien- und Universitätswahl

      Lisa Thiele, Simone Kauffeld
      Zusammenfassung
      Am Anfang jeder Laufbahn muss die Entscheidung für eine der vielen möglichen Ausbildungswege getroffen werden. Für die Wahl eines passenden Studienfachs können Online Self-Assessments wertvolle Unterstützung liefern. Im folgenden Kapitel werden Online Self-Assessments zur Studien- und Universitätswahl vorgestellt, theoretische Hintergründe, Klassifikationsmöglichkeiten und Zielsetzungen dieser Angebote erläutert sowie deren Nutzen beleuchtet. Ein Beispiel aus der Praxis gibt einen Einblick in eines dieser Angebote.
  4. Eintritt in die Erwerbstätigkeit und frühe Laufbahnphasen

    1. Frontmatter

    2. Selektion und Attraktion

      Wie Organisationen und Bewerbende sich gegenseitig auswählen und beeinflussen Annika Wilhelmy, Martin Kleinmann
      Zusammenfassung
      „Der richtige Mensch am richtigen Platz“ – dies ist nicht nur für Organisationen wichtig, um von leistungsstarken Mitarbeitenden zu profitieren, sondern auch für Bewerbende, um einer erfüllten Arbeitstätigkeit nachgehen zu können. Damit eine hohe Passung gewährleistet ist, wählen sich Organisationen und Bewerbende gegenseitig aus. Gleichzeitig verfolgen Organisationen und Bewerbende das Ziel, ihre Auswahlentscheidungen gegenseitig zu beeinflussen – um die eigenen Chancen zu steigern, ausgewählt zu werden, aber auch um den Grundstein zu legen für eine langfristige Bindung.
    3. Laufbahnmanagement von jungen Arbeitnehmenden

      Franziska Baumeler, Andreas Hirschi
      Zusammenfassung
      Organisationale Sozialisation, Weiterentwicklung von eigenen Kompetenzen, Verfolgen von Laufbahnzielen sowie die Integration von verschiedenen Lebensbereichen sind zentrale Herausforderungen für junge Arbeitnehmende in der frühen Laufbahnphase. Deren erfolgreiche Bewältigung trägt wesentlich zur persönlichen Laufbahnentwicklung und dem Erfolg von Organisationen bei. Dieses Kapitel beschreibt die Anforderungen für junge Arbeitnehmende sowie Bewältigungsmöglichkeiten für das Individuum und die Organisation. Ein Ausblick für Forschung und Praxis des Laufbahnmanagements der frühen Laufbahnphase sowie ein Fazit bilden den Abschluss des Kapitels.
    4. Management persönlicher beruflicher Ziele

      Auswählen, verfolgen oder verändern Günter W. Maier, Jutta Heckhausen, Barbara Steinmann
      Zusammenfassung
      Menschen gestalten ihre eigene berufliche Entwicklung oftmals sehr erfolgreich. In diesem Beitrag stellen wir das Konzept der persönlichen beruflichen Ziele vor. Dazu gehen wir zunächst auf die Rolle der Ziele in Beruf und Freizeit ein. Anschließend erläutern wir, wie das Zusammenspiel zentraler Merkmale persönlicher Ziele mit dem Wohlbefinden erklärt werden kann und wir beschreiben die Einbindung persönlicher Ziele in die inneren Motivlagen von Personen. Im Weiteren veranschaulichen wir, wie Ziele dazu beitragen können, Veränderungen über die Lebensspanne hinweg erfolgreich zu bewältigen und wie Ziele in Interventionen genutzt werden können. Wir schließen das Kapitel mit einem Fazit für die zukünftige Anwendung und Forschung ab.
    5. Die Rolle von Networking-Verhalten in der beruflichen Entwicklung

      Laura Marie Wingender, Hans-Georg Wolff
      Zusammenfassung
      Networking umfasst Verhaltensweisen, die dem Aufbau, der Pflege und der Nutzung informeller beruflicher Beziehungen dienen, mit dem Ziel, dadurch berufliche Ressourcen zu erlangen. Es stellt eine bedeutende Komponente des Karriereselbstmanagements dar und wird meist durch Fragebögen erfasst. Es wird von individuellen und strukturellen Faktoren determiniert und spielt eine wichtige Rolle für den objektiven und subjektiven Karriereerfolg. Zudem existieren verschiedene Trainingsansätze und organisationale Praktiken zur Förderung von Networking-Verhalten.
    6. Karrierenetzwerke und ihr Einfluss auf die Laufbahnentwicklung

      Luisa Barthauer, Nils Christian Sauer, Simone Kauffeld
      Zusammenfassung
      Das Buchkapitel erläutert, welche Rolle das soziale Umfeld für die Laufbahnentwicklung spielt. Das soziale Umfeld umfasst Kontakte, die durch direkte und indirekte Beziehungen miteinander verbunden sind. Das Geflecht dieser Beziehungen stellt ein soziales Netzwerk dar, welches Ressourcen und Kapital für die Karriere bietet. Als Einstieg in das Netzwerkthema werden berufliche Netzwerke definiert und verschiedene Netzwerktypen, die im Arbeitskontext relevant sind, vorgestellt. Im nächsten Schritt werden Strukturen beruflicher Netzwerke beschrieben, die Zugang zu sozialen Ressourcen bieten, welche eine entscheidende Rolle für individuellen Arbeitserfolg spielen. Des Weiteren wird auf die Relevanz von beruflichen Netzwerken in unterschiedlichen Laufbahnphasen eingegangen und besprochen, wie Arbeitnehmer Netzwerke für die eigene Laufbahnentwicklung nutzen können. Zum Abschluss wird ein Ausblick gegeben, welche Rolle berufliche Netzwerke für Arbeitgeber spielen.
    7. Begabtenförderungswerke als öffentliche Karriereentwicklungssysteme

      Klaus Moser, Roman Soucek, Anja S. Göritz
      Zusammenfassung
      Wir diskutieren eine bemerkenswerte Zahl von Parallelen zwischen organisationalen Karriereentwicklungs- bzw. Laufbahnsystemen und den Aktivitäten von Begabtenförderungswerken, insbesondere Hochbegabtenstiftungen. Hierzu zählen u. a. die frühe Identifikation von Potenzialträgern, Maßnahmen zum Kompetenzaufbau, zur Persönlichkeitsentwicklung und zur Weiterbildung (Trainings, Workshops, Seminare, Projektarbeit), Mentoring und die Unterstützung von Networking. Daher bezeichnen wir Begabtenförderungswerke als öffentliche Karriereentwicklungssysteme. Diese fruchtbare Analogie hilft, sowohl die Intention hinter spezifischen Maßnahmen organisationaler Karriereentwicklungssysteme als auch der Aktivitäten von Hochbegabtenstiftungen besser zu verstehen. Des Weiteren analysieren wir die Evaluierbarkeit von öffentlichen Karriereentwicklungssystemen und diskutieren, ob eine Übertragung von Maßnahmen aus dem organisationalen Bereich in den öffentlichen Bereich rechtfertigbar und empirisch begründbar ist.
    8. Auf dem Weg zur Professur? Laufbahnen im wissenschaftlichen Kontext

      Simone Kauffeld, Daniel Spurk, Luisa Barthauer, Philipp Kaucher
      Zusammenfassung
      Obwohl akademische Karrieren in den letzten Jahren vermehrt Aufmerksamkeit erlangt haben, sind sie wenig beforscht. Dieses Kapitel gibt einen Überblick zu aktuellen, relevanten Kennzahlen und geht auf die unterschiedlichen Karrierewege und beforschten Erfolgsmaße in der Wissenschaft ein. Es werden ausschlaggebende Faktoren für eine akademische Karriere diskutiert. Abschließend wird die Bedeutung der Karriereanpassungsfähigkeit herausgestellt und aufgezeigt, dass Universitäten mehr können als für eine wissenschaftliche Karriere vorzubereiten.
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Titel
Handbuch Karriere und Laufbahnmanagement
Herausgegeben von
Prof. Dr. Simone Kauffeld
Dr. Daniel Spurk
Copyright-Jahr
2019
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-48750-1
Print ISBN
978-3-662-48749-5
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-48750-1

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    Bildnachweise
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