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15.01.2020 | Informationsmanagement | Nachricht | Onlineartikel

Hochschulprojekt bezieht Studenten in Finanzbildung ein

Autor:
Angelika Breinich-Schilly
1:30 Min. Lesedauer

Bei Themen wie Kredit, Altersvorsorge oder Geldanlage fühlen sich viele unsicher. Vor allem sozial benachteilligten Menschen fehlt es häufig an finanziellen Kompetenzen. Mehr Finanzwissen wollen nun drei Hochschulen vermitteln - und zwar über ihre Studenten. 

Dass viele Menschen kaum oder nur wenig Zugang zu finanzieller Allgemeinbildung haben, will das Financial Literacy International Program (FLIP) ändern. Hierfür haben sich das Isf Institute for Strategic Finance der FOM Hochschule, das Department of Finance der Masaryk University (MUNI), Tschechien, und das Wirtschaftspädagogische Institut der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) zusammen getan. Sie arbeiten bereits seit Anfang September 2019 daran, ein nachhaltiges Modell für mehr Finanzbildung zu erstellen und zu etablieren.  

Hochschulen entwickeln Plattform für Finanzwissen

Basis wird eine Plattform sein, die Studierenden aller Hochschulfakultäten und Studiengänge sowie Personen mit geringem Bildungsgrad zur Verfügung steht. Finanzwissen wird dabei nicht nur in Textform, sondern auch per Podcast, Video und anderen Medienformaten vermittelt. Um bildungsferne Personengruppen gezielt ansprechen, werden die Texte in leicht verständlicher Sprache verfasst. Über die Netzwerke der Hochschulen sowie Kooperationen mit Behörden und nichtstaatlichen Organisationen sollen die Menschen ebenfalls  erreicht werden.

Zweiter Baustein ist ein Kurs, der Studenten unter anderem aus dem Bereich Gesundheit und Soziales dazu befähigt, Erwachsenen sowie Schülern mit sozial benachteiligtem Hintergrund oder geringem Einkommen finanzielles Wissen zu vermitteln. Zudem sollen sie lernen, wie sie Finanzwissen an Familie, Auszubildende, Kollegen oder etwa über Sportverbeine weitergeben. Konkret geht es dabei um den Umgang mit Geld oder auch die Absicherung von Risiken durch Versicherungen. 

Das Programm, dass Wissensangebote auf Deutsch, Englisch und Tschechisch beinhaltet, läuft noch bis zum 31. August 2021 und wird von der Europäischen Union gefördert. Langfristig soll es die politische und soziale Teilhabe sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene fördern. 

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