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Technologischer Wandel, veränderte Arbeitsmodelle, Fachkräftemangel oder neue Mitarbeiterbedürfnisse: HR-Manager stehen unter Druck. Um in diesem Umfeld beweglich zu bleiben, sind neue Impulse gefragt. Ein Lösungsansatz: Der Einsatz von Interim Managern.

HR-Abteilungen müssen ihre Prozesse digitalisieren. Stattdessen stecken sie in Papierkram fest und haben Probleme im Recruiting.


Brave New Work?: Die Arbeitswelt verändert sich und damit die Aufgaben der Personalabteilungen. In einer Studie des HR-Software-Anbieters Sage geben 96 Prozent der Geschäftsführer und 91 Prozent der Personalleiter an, dass sich die Rolle der HR in den letzten Jahren "massiv verändert" habe. Der Wandel und die Herausforderungen sind vielfältig.

Technologischer Wandel

Technologische Fortschritte wie Künstliche Intelligenz, Automatisierung und digitale Transformation haben einen erheblichen Einfluss auf unsere Arbeitswelt: Abläufe werden effizienter, Prozesse automatisiert und die Kommunikation erfolgt zunehmend digital. Dieser Wandel öffnet der HR-Abteilung ganz neue Möglichkeiten der Personalarbeit, stellt sie aber auch vor Herausforderungen:

Digitale HR-Lösungen zur Mitarbeiterverwaltung und -kommunikation steigern die Effizienz und setzen zum Beispiel Ressourcen frei, die für strategische HR-Aufgaben genutzt werden können. Gleichzeitig müssen HR-Verantwortliche die Mitarbeitenden aber auch in den notwendigen digitalen Fähigkeiten und Kompetenzen schulen, damit diese sich in einer zunehmend digitalisierten Arbeitsumgebung zurechtfinden.

Fachkräftemangel

Die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer-Generation (1955 bis 1969) gehen langsam in Rente, weniger geburtenstarke Jahrgänge rücken nach. In den kommenden fünf bis zehn Jahren könnte sich der Fachkräftemangel also noch verstärken. Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) könnten in Deutschland bis 2035 sieben Millionen Arbeitskräfte fehlen.

HR-Verantwortliche müssen in Zukunft noch stärkere Anstrengungen unternehmen, um qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten. Es gilt, innovative Rekrutierungs- und Bindungsstrategien zu entwickeln und den sich verschärfenden "War for Talents" frühzeitig anzunehmen. Dazu gehört auch, ältere Menschen länger zu beschäftigen oder Mitarbeitende umzuschulen und an anderer Stelle einzusetzen.

Sich wandelnde Mitarbeiterbedürfnisse

Und die jüngere Generation? Hier haben traditionelle Konzepte von Karriere und Erfolg oftmals keine große Bedeutung mehr. Anstelle von Messgrößen wie gesellschaftlichem Status rücken eher Werte in den Vordergrund, die mit immateriellen Faktoren verknüpft sind: Sinn bei der Arbeit, Selbstverwirklichung und einem gesunden Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben.

HR-Verantwortliche benötigen klare Strategien zu neuen Arbeitsmodellen, zur Förderung der Work-Life-Balance und zur individuellen Mitarbeiterentwicklung. Der Wertewandel erfordert ein Umdenken in Bezug auf die Art, wie Mitarbeitende motiviert, entwickelt und gehalten werden.

Neue Arbeitsmodelle

Spätestens seit der Corona-Pandemie verändern sich traditionelle Arbeitsmodelle zunehmend: Die herkömmliche Vorstellung eines festen Arbeitsplatzes mit festen Arbeitszeiten macht flexiblen Arbeitsmodellen Platz und ermöglicht den Mitarbeitenden, die Arbeit an ihre individuellen Bedürfnisse und Lebensstile anzupassen. Homeoffice, Teilzeit, Job-Sharing und Remote-Arbeit werden immer wichtiger. In den Pandemiejahren haben viele HR-Abteilungen bewiesen, dass sie die Transformation der Arbeitsmodelle erfolgreich vorantreiben können. Nun sind sie gefragt, diesen Wandel weiter anzugehen und aktiv mitzugestalten. 

Ein Lösungsansatz: Erfahrung auf Zeit

Es gibt unterschiedliche Lösungswege, um die hier genannten Herausforderungen zu meistern und in der Regel ist eine Kombination aus verschiedenen Ansätzen der passende Weg für die individuellen Anforderungen eines Unternehmens. Einer dieser Ansätze lautet: Interim Management. HR-Interim-Manager bringen ein großes Fach- und Erfahrungswissen mit. 

Digitale Katalysatoren

Um die Digitalisierung in der Personalabteilung zu unterstützen, können HR-Interim-Manager die Verantwortlichen bei der Bedarfsanalyse, Auswahl und Integration digitaler HR-Tools begleiten. Gleichzeitig können sie Schulungsprogramme für die Mitarbeitenden entwickeln und die Digitalkompetenz mit vorantreiben.

Employer-Branding-Management

HR-Interim-Manager können HR-Abteilungen unterstützen, innovative Rekrutierungsstrategien zu entwickeln und umzusetzen. Sie bringen in der Regel ein breites Netzwerk und eine tiefgehende Kenntnis des Arbeitsmarktes mit, um qualifizierte Kandidaten zu identifizieren und anzusprechen. Auch können sie Strategien zum Employer Branding entwickeln, um den Verlust von Fachkräften zu minimieren und die Arbeitgeberattraktivität zu steigern.

New Leadership

Managerinnen und Manager auf Zeit sind in der Lage, Führungskräfte zu schulen, auf die wandelnden Mitarbeiterbedürfnisse einzugehen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen und den Mitarbeitenden können sie eine Vision entwickeln und eine Kultur der Selbstverantwortung etablieren, um die Sinnhaftigkeit in der Arbeit hervorzuheben.

New Work Compliance

HR-Interim-Manager können HR-Abteilungen bei der Gestaltung und Implementierung von Richtlinien und Prozessen für neue Arbeitsmodelle unterstützen: Homeoffice, Teilzeit, Job-Sharing, hybrid. Mit dem Einsatz von Interim Managern können HR-Abteilungen den Wandel in der Arbeitswelt erfolgreich vorantreiben und die Bedürfnisse der Mitarbeitenden nach flexibleren Arbeitsmöglichkeiten erfüllen.

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