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07.04.2021 | Marketingkommunikation | Infografik | Onlineartikel

Beim Autokauf zählen viele digitale Dienste mehr als die Marke

Autor:
Christiane Köllner
2 Min. Lesedauer

Das Smartphone ist für viele Menschen wichtig für die Organisation ihres Alltags. Immer mehr wollen digitale Dienste auch unkompliziert im Auto nutzen. 

Digitale Features und Dienste spielen bei der Kaufentscheidung für ein Auto inzwischen eine größere Rolle als die Marke, wie eine Befragung unter 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergab. "Für alle Fahrzeughersteller gilt: Der Software kommt eine immer größere Bedeutung zu. Nicht nur bei der Steuerung des Fahrzeugs, sondern auch bei der Interaktion mit den Mitfahrenden", sagt Dr. Christopher Meinecke, Leiter Digitale Transformation beim Bitkom.

Laut Befragung ist die Kompatibilität der Benutzeroberfläche im Fahrzeugcockpit mit dem eigenen Smartphone deutlich wichtiger als in der Vergangenheit. Dies halten mehr als zwei Drittel (69 %) für sehr wichtig oder eher wichtig beim Autokauf. Vor drei Jahren lag der Anteil bei 55 %, 2019 bei 62 %. Die Jüngeren bis 29 Jahre (80 %) und die 30- bis 49-Jährigen (78 %) legen dabei besonderen Wert auf die Smartphone-Kompatibilität ihres Wagens. Dagegen ist die Marke nur für 65 % aller Befragten ein wichtiges Kaufkriterium (2018: 66 %, 2019: 62 %). Vor allem die Jüngeren bis 29 Jahre legen darauf weniger Wert (60 %). 

Sicherheit, Komfort und Anschaffungspreis maßgeblich

Nach wie vor zählen aber noch die traditionellen Kriterien: Am wichtigsten ist beim Autokauf mit 98 % die Sicherheit, gefolgt von Komfort (92 %) sowie Anschaffungspreis (90 %) und Umwelteigenschaften wie Verbrauch (89 %). Direkt dahinter liegen in das Fahrzeug integrierte Navigationsdienste (87 %) und neue Fahrassistenzsysteme wie zum Beispiel Einparkhilfe oder Stauassistent (84 %). Für 79 % ist die Art des Antriebs ein wichtiges Kriterium.

Drei Viertel (76 %) halten es für wichtig, dass besondere Dienste auf Grundlage von Fahrzeugdaten angeboten werden, etwa Reparaturhinweise bei Verschleiß. Mit 75 % liegt das Design vor der Motorleistung (71 %). Rund zwei Drittel (64 %) machen ihre Entscheidung auch von staatlicher Förderung abhängig. Ähnlich wichtig sind Online-Updates für die Fahrzeugsoftware ohne Werkstattbesuch und neue Dienste wie Verkehrshinweise, die auf Car-to-Car-Kommunikation basieren (je 63 %). Eine knappe Mehrheit hält laut Umfrage zudem einen Internetzugang für das Entertainmentsystem (58 %) für wichtig. Mehr als jeder Dritte (37) achtet auf die Verfügbarkeit von Technologien für das automatisierte Fahren.

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