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Über dieses Buch

Die Digitalisierung und der sich exponentiell entwickelnde technologische Fortschritt bahnen sich ihren Weg in alle Lebensbereiche einer globalisierten Welt - scheinbar völlig ungeachtet davon, wie dies von einzelnen Individuen und Gesellschaften wahrgenommen und bewertet wird. Manche fühlen sich als Verlierer und haben Ängste, von Robotern und künstlicher Intelligenz ersetzt zu werden, andere entdecken in der Zeitenwende neue Chancen und Perspektiven. Dies wirft zu den technologischen und ökonomischen Herausforderungen der digitalen Transformation zusätzliche kulturelle und gesellschaftliche Fragen auf. Beim 9. AKAD Forum der AKAD University diskutierten Wissenschaftler und Top-Manager das Leitthema „Digitale Transformation = soziale Revolution?“ In diesem Buch werden nun die Fachbeiträge der Experten aus Wirtschaft, Technik, Philosophie und Sprachwissenschaften einem breiteren Publikum vorgestellt. Nach einer theoretischen und praktischen Standortbestimmung werden Konzepte zum Management der digitalen Transformation aufgezeigt, durch die Digitalisierung induzierte soziale Entwicklungen diskutiert und der erforderliche Kompetenzwandel in der digitalen Arbeitswelt sowie neue Anforderungen an die Personalentwicklung beleuchtet und abschließend Zukunftsperspektiven abgeleitet. Lesenswert für alle, die die digitale Transformation verstehen und aktiv gestalten wollen!

„Dieses Buch zeigt, wie es Unternehmen gelingt, ihre Geschäftsmodelle auf die digitale Zukunft vorzubereiten und wie dadurch Wettbewerbsvorteile geschaffen und Kunden-Anforderungen besser erfüllt werden können. Die theoretische Fundierung kombiniert mit vielen konkreten, praktischen Hinweisen und Fallbeispielen macht das Buch gleichermaßen lesenswert und nutzbar für Wissenschaftler und Praktiker aus unterschiedlichsten Branchen.“ Bernd Hake, Vorstand Hugo Boss AG

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Digitale Transformation = Soziale Revolution?

Zusammenfassung
Die Digitalisierung und der sich exponentiell entwickelnde technologische Fortschritt bahnen sich ihren Weg in alle Lebensbereiche einer globalisierten Welt. Scheinbar völlig ungeachtet davon, wie dies von einzelnen Individuen und Gesellschaften wahrgenommen und bewertet wird. Manche fühlen sich als Verlierer und haben Ängste, von Robotern und künstlicher Intelligenz ersetzt zu werden, andere entdecken in der Zeitenwende neue Chancen und Perspektiven. Dies wirft zu den technologischen und ökonomischen Herausforderungen der digitalen Transformation zusätzliche kulturelle und gesellschaftliche Fragen auf. Beim 9. AKAD Forum der AKAD University präsentierten und diskutierten am 7. Oktober 2017 Professoren, Unternehmensvertreter sowie fast 200 Gäste neueste Forschungsergebnisse und praktische Erfahrungen zu dem Leitthema „Digitale Transformation = Soziale Revolution? Ökonomische, kulturelle, gesellschaftliche und technologische Perspektiven“. Gemäß dem seit annähernd einem Jahrzehnt bewährten Leitgedanken „Wissenschaft trifft Praxis“ teilten auch viele Topmanager ihre „Lessons Learned“ und aktuellen Herausforderungen und die CEO von IBM Deutschland entwarf in ihrer Keynote auf dem jährlichen Wissenschaftsforum ein Zukunftsbild der Society 5.0.
Im Folgenden finden Sie die Vorträge des Forums ergänzt um weitere spannende Aufsätze als nachhaltigen Beitrag zum Leitthema in dem Band „Management und Gestaltung der digitalen Transformation“ der AKAD University Edition im Springer Verlag publiziert. Dem Leitgedanken eines Forums zwischen Wissenschaft und Praxis folgend, haben die Aufsätze mitunter unterschiedliche Schwerpunkte: wissenschaftliche Aufsätze schöpfen mehr aus Studien und wissenschaftlichen Quellen und praxisorientierte Abhandlungen stärker aus Anwendungsbezügen und praktischen Erfahrungen. Beide sollen im Prozess des Erkenntnisgewinns und im wissenschaftlichen Diskurs im AKAD Forum ihre jeweiligen Beiträge und Profile einbringen. Dabei spiegelt dieses Werk die eingebrachten spezifischen Einzelbeiträge ohne Anspruch auf inhaltliche Vollständigkeit einer umfassenden Behandlung des Leitthemas wider.
Ronny Alexander Fürst

Theoretische und praktische Standortbestimmung der digitalen Transformation

Frontmatter

2. Digitale Transformation: Kultur, Strategie und Technologie

Zusammenfassung
Der Begriff „digitale Transformation“ ist in aller Munde. Dies ist nicht weiter verwunderlich, da diese nahezu alle Brachen betrifft und sich vielfach in sehr unterschiedlichen Zukunftserwartungen widerspiegelt. Daher konnte das Thema des AKAD Forums 2017 „Digitale Transformation = Soziale Revolution? Ökonomische, kulturelle, gesellschaftliche und technologische Perspektiven“ wohl nicht aktueller gewählt werden.
Robert Rossberger

3. Die vierte Revolution: Wie Big Data, künstliche Intelligenz und Multi-Tool-Assistenten Geschäftsmodelle neu definieren

Zusammenfassung
Der Erfolg von Unternehmen jeder Größe ist heute stark von digitalen Lösungen und dem rechtzeitigen Einsatz innovativer Technologien abhängig. Selbst kleine und mittelständische Unternehmen müssen sich kurz- oder langfristig an Themen wie Cloud, künstliche Intelligenz und Machine Learning, Internet of Things oder Blockchain heranwagen, denn viele neue Entwicklungen werden durch deren Einbindung in den Geschäftsalltag überhaupt erst möglich. Wer sich rechtzeitig mit diesen neuen Technologien beschäftigt und auch neue Geschäftsmodelle entwickelt, sichert im Markt seine Unternehmenszukunft und grenzt sich von den Wettbewerbern ab. Deshalb ist es im Zeitalter der Disruption unerlässlich, kontinuierlich nach neuen Potenzialen Ausschau zu halten. Der folgende Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten Technologien und Innovationen der kommenden Jahre.
Matthias Laux, Klaus Michael Vogelberg

4. Digitale Service-Transformation: Das Ende der Dienstleistung, wie wir sie kennen?

Zusammenfassung
Digitalisierung wird gemeinhin als wesentlicher Treiber von Effizienz und Effektivität gesehen – und ihr wird damit eine Wirkung zugesprochen, die der vergangener industrieller Revolutionen um nichts nachsteht. Aber gilt dieser Zusammenhang auch für Dienstleistungen? Dienstleistungen unterscheiden sich fundamental von Sachgütern und es steht nicht zu erwarten, dass eine digitale Service-Transformation strukturgleich wie die digitale Transformation in der Sachgüterindustrie vonstattengeht. Dieser Beitrag analysiert, was bei der digitalen Service-Transformation zu berücksichtigen ist und an welchen Stellen die größten Wirkungen digitaler Entwicklungen zu erwarten sind.
Torsten Olderog

5. #digital steps are minimal steps: Mit Sensoren ins Internet der Dinge – mit Innovationsmanagement zur digitalen Strategie

Zusammenfassung
Mit dem Ansatz „#digital-steps-are-minimal-steps“ gelangen Unternehmen in kleinen überschaubaren Schritten ins Internet der Dinge. Eine entscheidende Rolle spielen dabei Sensoren als Beschleuniger und Provider von digitalen Transformationen. Ebenso wichtig ist ein Innovationsmanagementprozess auf dem Weg in die Digitalisierung.
Markus Haid

6. Management im Zeichen der Digitalisierung: Moderne Unternehmensführung abseits von Moden und Ideologien

Zusammenfassung
Digitalisierung ist ein Begriff, der derzeit sowohl in der Gesellschaft als auch in Unternehmen hohe Aufmerksamkeit besitzt. Insbesondere in Unternehmen taucht Digitalisierung als Quelle neuer Marktchancen und als Begründung der Notwendigkeit tief gehender Veränderungen fast schon täglich auf. Bei derartigen Entwicklungen stellt sich die Frage, inwieweit Digitalisierung als modischer „Hype“ zu sehen ist. Die starke Verflechtung von Organisationen und Gesellschaft führt dazu, dass auch der Einfluss der Digitalisierung auf die Gesellschaft von Relevanz für diese Fragen ist. Außerdem stellt sich die Frage, ob es sich bei den propagierten „agilen“ Veränderungsansätzen zur Anpassung von Organisationen an die Herausforderung der Digitalisierung um Modeerscheinungen handelt. Der wechselseitige Einfluss von Gesellschaft und Organisationen im Zusammenhang mit Digitalisierung wird durch die Analysen in dieser Arbeit bestätigt. Dabei wird Digitalisierung ein hohes Chancen-, aber auch Risikopotenzial sowohl für die Gesellschaft als auch für die Unternehmen zugeschrieben. Außerdem ist die Schlussfolgerung der vorliegenden Arbeit, dass die derzeitigen agilen Veränderungsansätze, die vorgeben Organisationen fit für die digitale Welt zu machen, auf zu einfachen Grundannahmen basieren und dadurch zu sehr an der Oberfläche bleiben, um wirklich eine Antwort auf die digitalen Herausforderungen zu sein.
Rupert Hasenzagl

Management der digitalen Transformation

Frontmatter

7. Unternehmensführung in einem volatilen Umfeld: Ist strategische Führung in Zeiten von VUCA-Bedingungen obsolet?

Zusammenfassung
Traditionelle Organisationsstrukturen eigenen sich nur einschränkt, um in einem volatilen Umfeld den Erfolg eines Unternehmens langfristig zu sichern. Die strategische Steuerung ist hierbei besonders von den sich verändernden Umweltbedingungen betroffen. Wie schafft es ein Unternehmen in Zeiten von VUCA mit einer zukunftsgerichteten Organisationsstruktur, Unsicherheit und Komplexität zu meistern und zielführend für den Erfolg einzusetzen ohne strategische oder auch normative Ziele aus den Augen zu verlieren?
Corinna Ludwig

8. Disrupt or get disrupted: Handlungserfordernisse und Chancen der digitalen Transformation erkennen

Zusammenfassung
Die Digitalisierung stellt weltweit jedes Unternehmen in jeder Branche auf die Probe. Sie bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten für nachhaltiges und in Teilen exponentielles Wachstum. Gleichzeitig aber stellt sie eine massive Bedrohung für etablierte Unternehmen und Geschäftsmodelle dar. Da es kein Entkommen gibt, sind Analyse, Anpassung und Weiterentwicklung von gewohnten Wegen und Prozessen erforderlich. Was unterscheidet potenzielle Gewinner von Verlierern? Was müssen Unternehmen und ihre Manager tun, um nicht nur trotz, sondern mithilfe der Digitalisierung auch in Zukunft erfolgreich zu sein?
Christian Massmann

9. Die digitale Transformation in all ihren Facetten anpacken

Zusammenfassung
Unternehmen stehen vor einer großen Umbruchphase. Die Digitalisierung wirkt sich auf sämtliche Bereiche aus – zum Beispiel auf die Art zu arbeiten, Mitarbeiter zu finden, Marketing zu machen und Geld zu verdienen. Für Unternehmen ist es also höchste Zeit, sich mit der digitalen Transformation auseinanderzusetzen. Wer jetzt immer noch nicht handelt und die Digitalisierung ignoriert, der wird mittelfristig ganz sicher den Anschluss verpassen. Wer jetzt stattdessen in die Digitalisierung investiert und sich Gedanken darüber macht, wie die neuen technischen Möglichkeiten genutzt werden können, der wird die Konkurrenz nicht an sich vorbeiziehen sehen. Die Digitalisierung ist ein Konzept der Gegenwart, das die Zukunft von Unternehmen sichert.
Ibrahim Evsan

10. Multinlingual Online Content – wie man internationale Webseiten gestaltet und verwaltet

Zusammenfassung
Durch die Globalisierung ist es immer wichtiger geworden, international präsent zu sein. Das hat für viele deutsche Firmen, aber auch für viele deutsche Hochschulen, dazu geführt, dass sie zusätzlich zu ihrer deutschen Webseite auch eine englischsprachige Webseite aufgebaut haben. Manche bieten ihre Webseite oder Teile ihrer Webseite sogar in mehreren Sprachen an.
Verena Jung

11. Digitale Transformation des Studiums: Eine empirische Erhebung zu den Erwartungen der Studierenden einer privaten Hochschule

Zusammenfassung
Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung des Fernstudiums stellt sich die Frage nach den Erwartungen der Studierenden im Transformationsprozess. Im Rahmen einer empirischen Untersuchung werden die grundsätzlichen Ziele und Erwartungen von Fernstudenten einer privaten Hochschule erhoben und die Bedeutung verschiedener Lernangebote im digitalen Studienmodell aufgezeigt. Gegenstand der Analyse sind ferner verschiedene Formen des Kommunikationsaustauschs zwischen Lehrenden und Lernenden in unterschiedlichen Studiensituationen. Untersucht wird auch, welche Betreuungs- und Unterstützungsangebote der Hochschule für die Lernprozesse der zumeist berufstätigen Studierenden besondere Relevanz haben.
Marianne Blumentritt, Daniel Markgraf, Torsten Olderog, Doreen Schwinger

Soziale Entwicklungen induziert durch die Digitalisierung

Frontmatter

12. Digitales Soziales oder soziales Digitales?

Zusammenfassung
Der Übergang von der Industrie- in die Digitalgesellschaft entspricht als gewaltiger Umbruch dem Übergang von der nomadischen zur sesshaften und von der vorindustriellen zur industrialisierten Gesellschaft. Um diesen zu meistern, brauchen wir große neue Ideen. Noch gehen wir mit Digitalem um, als seien es Dinge, wirtschaftlich, rechtlich und sozial. Das führt zu verheerenden Fehlentwicklungen. Grundlegende Ideen wie Peer-to-Peer, Grundeinkommen und eine Abkehr von der rein monetären Entlohnung aber können weiterführen. Dann bietet die digitale Revolution großartige Möglichkeiten. Allerdings bleiben lieb gewonnene Strukturen unterwegs auf der Strecke. Sich von altem Habitus jetzt zu verabschieden, wirkt sich positiv auf die Gestaltungsmöglichkeiten aus. Wenn parallel die „neue“ Gesellschaft wächst, kann die „alte“ sanfter auslaufen. Gleichwohl, es bleibt ein gewaltiger Prozess, der die gesamte Menschheit betrifft.
Börries Hornemann

13. Was ist der Mensch im digitalen Zeitalter und was können private Hochschulen zu seiner Entfaltung beitragen?

Zusammenfassung
Folgender Beitrag stellt den Menschen in den Mittelpunkt der digitalen Transformation und hinterfragt, wie sich dessen Selbstverständnis durch diese ändert bzw. nicht ändert. Basierend auf einer historisch-philosophischen Rückschau wird analysiert, welche Aspekte der digitalen Transformation für das zukünftige Verständnis von Menschen wichtig sind und welche Wirkungen sich aktuell abzeichnen. Basierend hierauf wird der Beitrag skizziert, den insbesondere privaten Hochschulen zur Entfaltung von Menschen in Zukunft leisten können.
Markus Grottke

14. Digitalisierung geht unter die Haut – Perspektiven eines Cyborgs

Zusammenfassung
Die Medizintechnik stellt immer ausgefeiltere Implantate und Prothesen bereit, die Körperfunktionen ersetzen und sogar erweitern. Doch bleibt es nicht nur beim medizinischen Einsatz: Bodyhacker experimentieren mit implantierbaren NFC-Chips und Elon Musk denkt laut über Gehirnschnittstellen nach. Erleben wir eine Cyborgisierung der Gesellschaft? Was ist technisch möglich und was wird Science-Fiction bleiben? Und welche ethischen, sozialen und wirtschaftlichen Fragen zieht das nach sich?
Enno Park

15. Das Leben mit der digitalen Transformation – eine Gratwanderung zwischen Geschäftsmodellinnovation und Revolution der Soziokultur unterlegt mit Beispielen aus der Sprachindustrie

Zusammenfassung
Die „Language Industry“ ist nur wenigen als eigenständiges und höchst anspruchsvolles Segment der Dienstleistungsbranche bekannt. Gleichwohl wäre Globalisierung ohne die Services und Produkte dieser Industrie nie über den Visionsstatus hinausgekommen. Übersetzungsdienstleistungen sind extrem businesskritische Komponenten, die einen weitaus höheren Anspruch haben, als den Wechsel von der Quell- zur Zielsprache. Diese Branche wird durch die Auswirkungen der digitalen Transformation vollständig revolutioniert. Einerseits gibt es mit Translation-Memory-Systemen und maschineller Übersetzungssoftware digitale Treiber und Umwälzer. Andererseits müssen die Übersetzer als betroffene Key Player mit der Tatsache umgehen lernen, dass der Digital Impact ihnen ihr Anforderungsprofil komplett auf den Kopf stellt. Entweder entwickeln sich aus Sprachkünstlern professionelle Localization Manager oder Post Editing Experten, oder ihr Job wird zeitnah durch Anwendungen der Informationstechnik ersetzt. Einige praktische Beispiele aus großen global agierenden Unternehmen zeigen, wie auch eine überschaubare (und weitgehend unbekannte) Branche die digitale Herausforderung erfolgreich angenommen hat und im Begriff ist, die Transition in ein neues Businessumfeld mit Erfolg zu meistern.
Axel Poestges

Kompetenzwandel und erforderliche Personalentwicklung

Frontmatter

16. Digital Leadership – Wie verändert die Digitalisierung die Mitarbeiterführung und was müssen Personalmanager bereits heute tun?

Zusammenfassung
Der Begriff Digitalisierung ist in aller Munde. Schon vor einigen Jahren wurde dieser Trend sichtbar. In den letzten zwei bis drei Jahren ist daraus jedoch ein Megatrend geworden, der bereits jetzt viele Bereiche des gesellschaftlichen und beruflichen Lebens prägt und weiter prägen wird. Experten gehen davon aus, dass die Digitalisierung der Megatrend der kommenden Jahre sein wird.
Wolfgang Bohlen

17. Digital Leadership – neuer Wein in alten Schläuchen?

Zusammenfassung
Welche Kompetenzen benötigen die Führungskräfte heute und in der Zukunft? An den Beispielen Uber – dessen Eigentümer trotz innovativem Geschäftsmodell nicht in der Lage ist, eine sozial verträgliche, verantwortungsvolle Führung zu etablieren – und Barack Obama – einem Vorbild für mutige, entschlossene und sozial verträgliche Führung – beleuchten wir unterschiedliche Führungsansätze. Der Vergleich einiger Leadershipmodelle zeigt einen deutlichen Veränderungsprozess in den Modellen und bei den geforderten Kompetenzen. Die Anforderungen an den Digital Leader lassen sich in erster Linie auf die Soft Skills konzentrieren: sozial hochkompetent und mutig, innovationsfreudig und entscheidungsstark, Vertrauen generierend und auch Vertrauen empfangend, gepaart mit einer hohen Verantwortungsbereitschaft für das eigene Tun. Mit dieser Ausbildung und Willensbildung werden wir in der Schule beginnen müssen. Dabei haben die Lehrer das Recht und die Verantwortung, diese Kompetenzen selbst bei sich auszubilden und verantwortungsvoll an die Schüler und Jugendlichen weiterzugeben.
Gerhard Wächter

18. Digitalisierung und Kompetenzwandel – Erfolg durch Transformation: Das 5-K-Prinzip

Zusammenfassung
In diesem Artikel werden die Grenzen, historische Zusammenhänge und praktische Hinweise zum Umgang mit der Digitalisierung besprochen sowie der notwendige Kompetenzwandel und die Kompetenznutzung beschrieben.
Gudrun Frank

19. Technik braucht Kultur – Lernkultur und Kompetenzentwicklung im Zeitalter der Digitalisierung

Zusammenfassung
Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt haben sich die Anforderungen an Kompetenzen und Wissen grundlegend verändert. Aktuelle Studien belegen, dass mobiles Arbeiten deutlich höhere Schlüsselkompetenzen der Beschäftigten erfordert. Dies betrifft in erster Linie die Selbstkompetenzen, aber auch die kommunikativen Kompetenzen. Ziel dieses Artikels wird es sein, die veränderten Bedarfe genauer zu beleuchten sowie Modelle und Methoden der Schlüsselkompetenzvermittlung und ihre Perspektiven im Kontext einer neuen Lernkultur zu diskutieren.
Gardenia Alonso

20. Die Bausteine der digitalen Human Resources-Transformation

Zusammenfassung
Derzeit ist die digitale Transformation in aller Munde, häufig fehlen jedoch konkrete Ansätze zur Umsetzung. Dabei ergeben sich die Handlungsfelder sehr einfach aus den grundlegenden Änderungen, die sowohl IT als auch das Internet mit sich bringen. Die Basis ist die Automatisierung von Regeln und Abläufen sowie die immer besseren Mensch-Maschine-Schnittstellen und User-Interfaces, sowie die fünf Bausteine der Digitalisierung, auf deren Grundlage sich die meisten Innovationen zurückführen lassen. Es geht um die räumliche und zeitliche Unabhängigkeit sowie die Vernetzung und Verknüpfung von Menschen, Informationen und Gegenständen über die verschiedenen Medien hinweg.
Diese Bausteine ermöglichen uns die Automatisierung, Globalisierung, Individualisierung sowie Virtual und Augmented Reality. Die Auswirkungen auf die modernen Mitarbeiter und die moderne Arbeitswelt werden in diesem Artikel ebenso erläutert, wie die Bausteine selbst. Im zweiten Teil finden Sie einen konkreten Fahrplan für die digitale Transformation Ihrer Personalentwicklung.
Bernd Wiest

21. Ausblick – Zukunftsperspektiven der digitalen Transformation

Zusammenfassung
Wie sich in Deutschland eine digitale Zukunft darstellen wird, hängt nicht nur davon ab, welche der drei Hypothesen – Substitutionshypothese (vgl. z. B. Brynjolfsson und McAfee 2012; Frey und Osborne 2013), Polarisierungshypothese (vgl. Fürst 2003), Komplementaritätshypothese (vgl. Fürst 2015), vgl. auch Kap. 1 – sich bestätigen wird, sondern auch ob es gelingt, sowohl in der Wirtschaft (gerade im globalen Wettbewerb, in dem Deutschland in der Digitalisierung und Digitalwirtschaft sehr hinterherhängt) die ökonomischen Vorteile der digitalen Transformation entschieden zu nutzen, als auch die sozialen Auswirkungen dieser Transformation und der daraus resultierenden (teilw. unabdingbaren) Veränderungen in der Gesellschaft aktiv und positiv zu gestalten. Letztlich wird hierbei von allen beteiligten Akteuren in Privatwirtschaft, Politik und Gesellschaft ein verantwortungsvolles Aushandeln der Verteilung der Vorteile aus der Digitalisierung sowie des gemeinsamen Tragens und Abfederns der Risiken der Digitalisierung vonnöten sein – bei gleichzeitig möglichst umfangreicher Maximierung der digitalen Potenziale.
Ronny Alexander Fürst
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